Pfarrverband Taufkirchen (Vils)

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Familiengottesdienst zum Thema: Glaube und Sport!

Was hat Sport mit Glaube zu tun?
Mit dieser Schlagzeile wurde in Taufkirchen  Familiengottesdienst gefeiert, passend zur gerade laufenden EM.

Pater Pawel, immer für eine Überraschung gut, kam mit Fankette und Trillerpfeife, die den Einzug ankündigte, aus der Sakristei. Kinder mit unterschiedlichen Sportgeräten kamen durch den Mittelgang in den Altarraum und erklärten, weshalb sie gerade diese Sportart so gerne mögen: Golf, Tennis, Skifahren, Radfahren, Fußballspielen: weil mir die Gemeinschaft gefällt, ich genau aufpassen muss, ich die Natur mag, den Winter liebe, gerne mit anderen zusammen bin. In jeder Sportart, so steht es im 1. Korintherbrief, gibt es nur einen Ersten, jeder bemüht sich Sieger zu sein. Wer im Wettkampf steht, konzentriert sich auf den Erfolg. Das gilt auch für uns Christen, wir richten unser Leben nach Gott aus.

Das Team des Familiengottesdienstkreises kam im Predigtteil darüber in Trialog:    Da habt ihr´s, es steht schon in der Bibel, dass Sport wichtig ist. Doch so einfach ist es auch wieder nicht. Denkt nur an die vielen Menschen, die die Fußbälle und Trikots nähen in Baracken. Für sie klingt es wie Hohn, wenn wir sagen: Fußball ist unser Leben. Paulus meint nicht, dass wir alle Sport berteiben sollen, es ist nur ein Vergleich. Es geht um Fairness und Konzentration auf ein Ziel. Wir sollen das Gefühl der Zusammengehörigkeit spüren und gemeinsam etwas erleben, uns wahrnehmen und kennenlernen. Fußball verbindet, doch da bleiben wir nicht vor dem Fernseher hängen. Es überträgt sich auch auf anderes. Dieses Gefühl, dass wir nicht allein sind, dass Gott da ist. Wir dürfen als Christen nicht träge werden und die Chancen für eine bessere Welt nicht übersehen. Und zwar gemeinsam! Am besten wie in einer Fußballmannschaft, wo jeder seinen Beitrag leistet. Wir wünschen uns eine Welt, in der es gerecht, friedlich, fair zugeht und wir aufeinander achten.

Zum Vater-unser-Gebet lud Pater Pawel alle Kinder und Jugendlichen ein, in den Altarraum zu kommen um gemeinsam das Gebet zu sprechen, das Jesus uns gelehrt hat. Vor dem Schlusssegen versammelten sich alle Kinder um den Altar und erhielten eine Trillerpfeife als Erinnerung an diesen Gottesdienst. Und alle durften zum Wettesegen ihre Pfeife benutzen, was sichtlich Spass machte. Mit diesem "Höllenlärm" endete der Gottesdienst.

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