Pfarrverband Teisendorf

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Erntedank und Pfarrfest 2016

Danken und Teilen sind eins.

Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder die Kirche zum traditionellen Erntedankfest reichhaltig mit den Gaben der Natur geschmückt. Oft vergessen wir in unserem Alltag, warum überhaupt die Milch in der Tüte und das Gemüse in der Dose ist. Oder dass wir heute moderne Autos fahren und unsere Smartphones das Leben erleichtern. Hinter all dieser menschlichen Schaffenskraft, den Erträgen aus Feld und Garten gibt es Gott, der uns dies alles schenkt.

Wenn wir über unsere Breitengrade hinausschauen, stellen wir fest, dass dieser "Wohlstand" nicht selbstverständlich ist. Auch stellen wir fest, dass der Mensch die Schöpfung Gottes nicht unter Kontrolle hat, denken wir dabei nur an Umweltschutz, Gentechnik oder die Verschwendung von Lebensmitteln.

Von daher ist es guter Brauch, am Erntedankfest wieder an die Vater-Unser-Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute" zu erinnern. In unserem christlichen Verständnis gehören dabei Danken und Teilen zusammen.

So sagte auch Pfarrer Anton Parzinger: Danken wir dem Herrgott, dass es uns gut geht, wir genug zu essen haben und denken wir an jene, die ums tägliche Überleben kämpfen müssen. Wären die Güter gerecht verteilt, wären alle satt auf dieser uns von Gott geschenkten Erde.

Ein Dank sei an dieser Stelle an Cäcilia Sommer mit ihrem Kirchenchor und der Bläsergruppe für die musikalische Gestaltung des Festes erwähnt. Natürlich auch den vielen fleißigen Händen, die den Kirchenraum so schön mit Gottes Gaben geschmückt und den Festgottesdienst vorbereitet haben.

Prozession.

Um den Dank für Gottes Gaben auch als ein sichtbares Zeichen darzustellen, wurde nach kurzer Beratung beschlossen, dass bei "den paar Regentropfen" durchaus eine Prozession möglich sei, so unser Pfarrgemeinderatsvorsitzender. Allerdings gab es nach dem Umzug mit besinnlichen Textpassagen und Gebeten eine Diskussion darüber, ob dies nun Regentropfen oder doch ein "gewaschener" Regenschauer war.

Pfarrfest im Pfarrheim.

Am Ende des Gottesdienstes wies unser Pfarrgemeindratsvorsitzender, Christoph Fritzenwenger, die Kirchenbesucher darauf hin, dass "gehet hin in Frieden" an diesem Tag natürlich bedeutet, "gehet hin zum Pfarrfest ins Pfarrheim".

Dem Aufruf sind auch zahlreiche Besucher gefolgt, um das Pfarrfest mit einem zünftigen Weißwurst-Frühschoppen zu beginnen. Weil der Regen gar nicht mehr nachließ, hat man es sich im wunderbar dekorierten Pfarrsaal gemütlich gemacht. Gegen Mittag hin ließen sich die Leute auch die leckeren Grillspezialitäten mit selbstgemachten Salaten schmecken. An dieser Stelle sei auch gleich den Salat- und Kuchenspender/innen gedankt, die das Fest immer so reichhaltig bestücken. Am Nachmittag gab's dann die köstlichen Süßwaren zum Kaffee. Dazu spielten unermüdlich zwei Mütter mit ihren Kindern "boarische Liada" zur Unterhaltung der Gäste, was mit großem Applaus gedankt wurde. Für die "kleinen Gäste" gab es zahlreiche Spielmöglichkeiten.

Ein herzliches Vergelt's Gott an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, die das Pfarrfest wieder so perfekt organisiert haben.

Der Pfarrgemeinderat

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