Pfarrverband Tuntenhausen - Schönau

Kirchplatz 2, 83104 Tuntenhausen, Telefon: 08067-282, E-Mail: Mariae-Himmelfahrt.Tuntenhausen@erzbistum-muenchen.de

Geschichte der Pfarrei

Der Ort Tuntenhausen wurde um das Jahr 1000 erstmals erwähnt. Der Name geht auf eine Siedlung im 8. Jhd. zurück, bei den Häusern des Tunto bze. Tonto. 1221 kommt Tuntenhausen zum Augustinerchorherrenstift Beyharting. Das Gandenbild wurde 1334 geschaffen, der erste Pilgerzug ist 1315 nach Tuntenhausen gekommen. Seit 1441 ist die Wallfahrt nach Tuntenhausen bezeugt. Damals fand eine Frau Heilung, nachdem sie sich nach Tuntenhausen verlobt hatte. Bei einem Brand 1548 wurde die ursprüngliche Kirche zerstört. 1628/29 wurde die jetzige Basilika im frühbarocken Stil erbaut, unter Beibehaltung des Choroktogons und des Doppelturmes mit der gotischen Turmkapelle.
Einen Dolchstoß erhielt die Wallfahrt in Säkularisation. Die Wallfahrtspfarrei wurde aus dem Kloster Beyharting ausgegliedert und zur eigenständigen Pfarrei. Im 19. und 20. Jhd. lebte die Wallfahrt wieder auf und heute sind es ca. 100 Wallfahrtszüge, die zum Gnadenbild nach Tuntenhausen kommen. Damit ist Tuntenhausen eine der größten Wallfahrten der Erzdiözese München und Freising. Bis heute ist die Basilika Ziel unzähliger Gläubiger, die mit ihren Anliegen und Nöten zur "Virgo Potens" kommen, um in ihren ganz persönlichen Anliegen zu beten, was die Einträge ins Pilgerbuch eindrücklich belegen. Eine besondere Ehre wurde Tuntenhausen 1942 zuteil, als Papst Pius XII, zum 500-jährigen Bestehen der Wallfahrt, die Kirche zur "Basilika minor" erhob.