Pfarrverband Vaterstetten

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Maria Königin

Maria Königin Baldham Aussenansicht
Blick auf die Pfarrkirche von Westen
Die Pfarrkirche Maria Königin in Baldham mit Pfarrzentrum steht in der Brunnenstraße 1 nahe dem S-Bahnhof Baldham. Die Kirche und das zugehörige Pfarrzentrum entstanden in den Jahren 1977 bis 1979 an der Stelle, an der zuvor bereits eine Behelfskirche erbaut worden war. Am 1.7.1972 wurde Kurat Martin Thurner mit dem Aufbau der Pfarrei sowie mit dem Neubau von Kirche und Pfarrzentrum beauftragt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 21.5.1977. Mit der Weihe von Kirche und Pfarrzentrum durch Kardinal Joseph Ratzinger am 30.9.1979 wurde die vormalige Pfarrkuratie zur eigenständigen Pfarrei erhoben.
Der Architekt von Kirche und Pfarrzentrum ist Robert Gerum. Die Planung von Kirche uns Pfarrzentrum erfolgte unter ungewöhnlich starkem Einbezug der Gemeinde und bildete in sich einen gemeinsamen Weg des Glaubens bis hin zur Weihe der Kirche und der Errichtung der Pfarrei.
mk-innenraum
Blick in den Innenraum der Pfarrkirche


Altar, Ambo, Taufbecken, Vortragekreuz, Leuchter, Tabernakel und Altarwand wurden von Reinhold Grübl gestaltet. Die eindrucksvolle Altarwand setzt Motive aus der Offenbarung des Johannes um.
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Der Korpus des Gekreuzigten auf dem als Lebensbaum gestalteten Kreuz stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhundert, der Heiland an der Geiselsäule stammt aus dem Schwäbischen und ist im 18. Jahrhundert entstanden. Die Orgel wurde von der Fa. Klais gebaut.

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Die Madonna dürfte Mitte des 15. Jahrhunderts im Chiemgau entstanden sein und begleitete das Leben der Pfarrei schon in der Zeit der Behelfskirche. Die Intergration in die neugestaltete Altarwand ist hervorragend gelungen. Neben der Figur der Gottesmutter findet sich der im Jahr 2011 neugestaltete Opferkerzenstock von Steffen Schuster.
Wir sind eingeladen, im schlichten Zeichen einer Kerze unser Leben in Gottes Hand zu legen und uns ihm und der Fürsprache der Gottesmutter anzuvertrauen.
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Tabernakel in der Emmauskapelle


In der Sakramentskapelle wurde 1995 durch den ortsansässigen Künstler Joachim Schuster passend zum Tabernakel, den Rheinhold Grübel als Thoraschrein gestaltet hat, der Zyklus von Bronzereliefs erschaffen. Zu den Reliefs des Vaters gestaltete Steffen Schuster den aus Holz und Steinen gesetzten Wegfries. Die innere Bezogenheit von Altem und Neuem Bund werden so in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht. Glaube heißt immer: Unterwegs sein. Joachim Schuster hat sechs verschiedene biblische Begenungen mit Jesus ausgewählt und an ihnen Gottes Zusagen für unseren Lebensweg deutlich gemacht. Diese sind: Die Berufung der ersten Jünger (Lk 5, 4-11), Marta und Maria (Lk 10, 38-42, Die Heilung eines Kranken (Joh 5, 1-9), die Frau am Jakobsbrunnen (Joh 4), die Begegnung Jesu mit der Ehebrecherin (Joh 8, 3-11) und die Begegnung Jesu mit den Emmausjüngern (Lk 24, 13-35). Der Weg endet mit der beeidruckenden Dartsellung der Krone des Lebens.
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Seit der Neugestaltung der Sakramentskapelle mit den Bronzereliefs Schusters hat die Kapelle auch ihren neune Namen erhalten: Emmauskapelle.
Im Bild sehen sie das namengebende Relief von Joachim Schuster.
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Ebenfalls in der Emmauskapelle findet sind der Wandteppich der Künstlerin Johanna Barbara Geyer. Die Künstlerin hat hier das Wort aus dem Johannesevangelium umgesetzt: "Und sogleich floß Blut und Wasser heraus" (Joh 19, 34). Von der geöffneten Seite Jesu geht ein Lebensstrom aus. In der Liebe Gottes hat alles seinen Ursprung. In diesen Lebensstrom hinein zu finden, mich wieder davon getragen zu wissen, das ist der Sinn des Verweilens in dieser Kapelle.

Kirchweih mit Kardinal Joseph Ratzinger von Maria Königin in Baldham 1979