Pfarrverband Warngau

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Pfarrkirche St. Georg

Die St. Georgs Kirche wird erstmals erwähnt in der Konradin'schen Matrikel im Jahre 1315. Die Pfarrei Osterwarngau hatte damals schon fünf Filialen, die teilweise größer waren als die eigentliche Pfarrei Osterwarngau selbst. So gehörte Föching, Fellach, Darching, Laindern und Roggersdorf zur Pfarrei Osterwarngau.1596 wurde die gesamte Pfarrgemeinde Osterwarngau dem Kloster Weyarn einverleibt, das dadurch seine finanziellen Nöte abbauen wollte.
Bei Renovierungsarbeiten fanden sich in den Altären Urkunden aus der Zeit um 1400.

Der ursprünglich gotische Bau wurde im 18. Jahrhundert barockisiert und auch die Turmkuppel in ihrer heutigen Form errichtet.

Der Hauptaltar zeigt den Patron St. Georg. Über ihm thront Gott Vater. Auf den Seitenaltären finden wir links den hl. Leonhard und rechts den hl. Sebastian sowie den gegeißelten Heiland.

In den Jahren 1983 – 1985 wurde die Pfarrkirche grundlegend restauriert .


Frauenkirche

Nur einige hundert Meter entfernt steht die größere Kirche unserer Pfarrei, unsere Frauenkirche mit dem Patrozinium Mariä Aufopferung. Weil die Frauenkirche mehr Platz bietet, werden die Sonntagsgottesdienste meist dort gehalten.

Wo heute die Frauenkirche steht, stand wahrscheinlich schon in früher Zeit (im 11./12. Jahrhundert) eine hölzerne Wallfahrtskapelle mit einem "Bildnis der seligen Jungfrau Maria, zu dem vill gläubiges Volk wallfahrtete", wie aus der Gemeindechronik von F. Ebert hervorgeht.

Im 16. Jahrhundert entstand hier die Frauenkirche aus Tuffsteinquadern im gotischen Stil. Mit ihrem Westturm hat sie eine Gesamtlänge von 30 Metern und eine Breite von 13 Metern.
1782 wurde die Kirche barockisiert und von einem Münchner Maler mit Deckengemälden, auf denen Szenen aus dem alten Testament abgebildet sind, ausgeschmückt.
Die genaue Bauzeit ist etwas fraglich, da in der Sunderdorferischen Matrikel von 1524, in der alle Kirchen und Kapellen des Bistums Freising erfasst wurden, noch von einer Kapelle zur Jungfrau Maria geschrieben steht. In einer späteren Beschreibung ist dann schon die Rede von einer großen Marien – Kirche.
Der frühere Spitzturm wurde 1822 von einem orkanartigen Sturm herabgerissen und im darauffolgenden Jahr durch die heutige Helmkuppel ersetzt.
Mittelpunkt des Hauptaltars ist die Gottesmutter mit dem Jesuskind.
Darüber ist der Patron der Pfarrkirche St. Georg platziert und oben schließt Gott Vater mit der Weltkugel den Altar ab.
Die Seitenaltäre sind dem hl. Christoph und dem hl. Jakobus dem Älteren geweiht.

In den Jahren 1996 – 1998 wurde auch unsere Frauenkirche innen renoviert, nachdem die Außenrenovierung schon in den Jahren 1981/82 durchgeführt worden war.

Mit dem Abschluss der Renovierungsarbeiten konnten wir auch gleichzeitig die Weihe der neuen Orgel feiern, gemeinsam mit unserem Weihbischof Dietl.
(Albert Engl)