Pfarrverband Wartenberg

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Ein herzliches "Grüß Gott" aus Zustorf Filialkirche St. Stephanus

Kirche

Der jetzige Kirchenbau besteht aus verschiedenen Gebäudeteilen unterschiedlichen Alters.
Der romanische Turm wurde im 13. Jahrhundert erbaut, davon ist aber heute nur noch der untere Teil erhalten auf dem später ein filigran wirkender oktogonaler Aufsatz gemauert wurde.
Das gotische Langhaus samt Chor wurde 1510 errichtet und ist bis heute in ihrer Grundsubstanz erhalten.
Die Sakristei und einige wenige Teile der Innenausstattung stammen aus der Barockzeit.
Am 20. Juni 1837 brannte der Turm, und die Turmspitze erhielt danach ein gotisches Spitzdach.
Im Jahre 1870 wurde ein Hochaltar im neogotischen Stil aufgestellt, die Arbeiten hierzu führten der Maler und Vergolder Jos. Zach aus Wartenberg und der Bildhauer Jos. Wirth aus München aus.
Die beiden Emporen, sowie die Türe und die Kirchenstühle wurden im Jahre 1873 vom Erdinger Schreinermeister Haarpointner erneuert, 1980 wurde dann das Laiengestühl durch ein neues ersetzt.
1873/74 folgten zwei neue Seitenaltäre, die Kanzel und das Kanzelkreuz die der Münchner Bildhauer Schwade gestaltete.
Sieben gemalte Glasfenster wurden in den Jahren 1888/89 eingesetzt, die der Münchner Kunstprofessor Karl Ulke erschaffen hatte, die barocken Rundbögen wurden hierbei wieder in die gotischen Spitzbögen zurückverwandelt.
1821, 1912 und 1975 erhielt die Kirche jeweils eine neue Orgel, und im Jahre 1949 bekam der Kirchturm vier neue Glocken.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts unterzog sich die Kirche einer Generalsanierung, nach der Innenrenovierung 1981/82 erfolgte unter anderem 1993 die Turminstandsetzung und 1994 erneuerte man die barocke Einrichtung der Sakristei.

Im Inneren der Kirche ist über das Langhaus und dem Chor ein Kreuzwegzyklus verteilt - entstanden 1876 gemalt in Öl auf Leinwand. Die neugotische Kanzel mit den vier Evangelisten erstrahlt in Rot und Blau mit vergoldeten Ornamenten.
Der neugotische Hochaltar der in Rot und Gold gehalten ist, wurde 1869 bei Jos. Zach und dem Münchner Bildhauer Wirth in Auftrag gegeben, im Jahre 1870 wurde er dann aufgestellt, aber wegen einiger Mängel und Nacharbeiten (z.B. wegen einen schielenden hl. Stephanus) zogen sich die Arbeiten bis ins Jahr 1871. Der Hochaltar soll einen Querschnitt einer gotischen Kathedrale mit vier Säulenreihen darstellen. In der Mitte ein Spitzbogen, links und rechts eine schmale spitzbogige Nische und ganz außen Kappellenanbauten. Über alledem erhebt sich der spitze Turm. Im Bogen des Hauptschiffs befindet sich unser Namenspatron, der hl. Stephanus, und an den Seitennischen befindet sich der hl. Johannes d. Täufer und der hl. Vitus. Im Sockel befindet sich der Tabernakel, der wohl die Krypta der Kathedrale darstellen soll.
Im Seitenaltar auf der linken Seite steht die Skulptur der hl. Maria mit Jesuskind, und auf der rechten Seite steht eine Gipsplastik die das Herz Jesu darstellt und seitlich davon der hl. Sebastian und der hl. Leonhard.
Im Chor findet man ein wunderbares bemaltes Sternrippengewölbe, im Chorschluss sind Farbglasgemälde mit den Darstellungen "Herz Mariä" und "Herz Jesu" eingesetzt.
Die Skulpturen des hl. Stephanus, des hl. Antonius und eine Muttergottes mit Strahlenkranz und Kind stehen auf Sockeln an den Chorwänden, darunter eine schöne Ewig-Licht-Ampel.
Den Chorbogen verzierte der Erdinger Maler J. Humpl mit einer neugotischen Rankenbemalung die mit Spruchbändern versehen ist.
Es gibt noch viel mehr Informationen über unsere Kirche und den Ort, aber das kann man alles genauestens in unserem Kirchenführer nachlesen, der im Pfarrbüro und in der Kirche für 3,- Euro erhältlich ist.



Bischof
500-Jahr-Feier mit Weihbischof Haßlberger













Urnenwand
Urnenwand






















Panorama Innenraum