Pfarrverband Wartenberg

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Pfarrkirche St. Martin

Langenpreising 470x

Die Pfarrkirche zu Langenpreising ist eine beachtenswerte, große Landkirche mit klaren architektonischen Formen und einheitlicher Ausstattung im Stile des Spätrokoko. Inmitten des Ortes, leicht erhöht und unbeengt gelegen, bildet sie mit dem benachbarten klassizistischen Pfarrhof samt großem Garten ein idyllisches Ensemble. Namhafte Künstler aus Landshut und dem Erdinger Land hinterließen hier qualitätvolle Werke - überwiegend aus dem späten Rokoko. Die für diesen Stil typische Überschwänglichkeit und Leichtigkeit ist in St. Martin bereits abgeschwächt, Einflüsse des sich parallel entwickelnden Klassizismus zeigen sich insbesondere an den Skulpturen mit ernsthaften Mienen und strengem Faltenwurf.

(mit freundlicher Genehmigung von Helmut Lahr)


Nebenkirche St. Peter

Peterskirche Langenpreising

Die Peterskirche liegt am Nordrand des Dorfes Langenpreising, ca 10 Gehminuten von der im Dorfzentrum gelegenen Pfarrkirche St. Martin entfernt, an der ehemaligen Weggabelung zweier Römerstraßen, an der wir auch die dazugehörige römische Straßenstation vermuten. Der heutige Kirchenbau mit Westturm, dreijochigem Langhaus und einjochigem Chor mit 3/8-Schluss erscheint in barockem Stil. Er ist vor allem geprägt durch den Zwiebelturm. Als Baumeister kommt der Erdinger Hans Kogler in Frage. Im Rahmen der Generalsanierung wurden 2008 im Innenraum sensationelle Entdeckungen gemacht (Weihekreuz und Gemälde auf verschiedenen Putzschichten sowie originaler Fußbodenbelag), die uns eine sichere Zuordnung in die Zeit vor 1450 - also der Gotik - ermöglichen.
Der barocke, zweisäulige Altaraufsatz im Innenraum wurde vermutlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts hergestellt. Das Altarblatt stellt den hl. Petrus vor einer Romsilhouette dar.

(mit freundlicher Genehmigung von Helmut Lahr)

Altar Langenpreisinger Peterskirche