Pfarrverband Wartenberg

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Kreuzerhöhung Hinterholzhausen

Hinterholzhausen
Hochaltar (Kreuzerhöhung)
Hinterholzhausen
Ostansicht
Der Ort wird schon früh erwähnt. 809 erscheint er zum erstenmal in Urkunden. Ebenso wie in Wartenberg und Auerbach ist auch hier im Mittelalter ein orstansässiges und nach dem Ort benanntes Edelgeschlecht nachweisbar. Die Kirche mit dem Patrozinium der Erhöhung des Kreuzes Christi durch die hl. Helena wurde 1753 von J.B. Lethner erbaut. Vermutlich hatte auch sie im Mittelalter Vorgänger, die ähnlich wie die Kirchen von Pesenlern ausgesehen haben dürften. Ähnlich den Kirchen von Wartenberg und Auerbach baut sie sich in der Abfolge von Westturm, tonnenüberwölbtem Saalraum, Chor und anschliessender Sakristei auf. Ähnlich wie in Wartenberg ist der Dachfirst durchgezogen und der Dachwinkel auch für den schmäleren Chro beibehalten, so daß dort die Wände höher sind als am Langhaus. Dieses zusätzliche Wandstück ist mit blinden Ovalfenstern besetzt. Die Wände des Langhauses sind mit Lisenen gegliedert. Ähnlich wie in Reichenkirchen, vermutlich auch ein Bau Koglers, sind die Ecken des Langhauses und des Daches abgerundet. Turmzwiebel um 1875 abgebrannt, durch neugoteshcen Spitzhelm ersetzt. Im Innern enthält die Kirche einen guten barocken Hochaltar mit gewundenen Säulen, die das Gemälde mit der kreuztragenden hl. Helena rahmen, und unter dem Kurzifix einen spätgotische Madonna vom Anfang des 16. Jahrhundert. Deckenbilder Kreuzauffindung, Marienkrönung und Schlacht Kaiser Konstantins an der Milvischen Brücke von F.-J. Aiglsdorfer, Maler in Wartenberg 1754.
Hinterholzhausen
Westansicht
Hinterholzhausen
Deckenfresko