Pfarrverband Wartenberg

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Missionsprojekt Kinderhilfe Uganda

Schreinern
Uganda Mittagessen
Rebellen im Norden Ugandas unter dem wahnsinnigen Anführer Joseph Kony gehen ganz brutal gegen Missionsstationen vor:
Dörfer werden ausgeplündert und niedergebrannt, die Bewohner getötet oder entführt. Tausende Kinder werden ihre Opfer. Buben werden unter Drogen gesetzt und zu Kindersoldaten gezwungen, Mädchen müssen ihnen sexuell zu Diensten sein. Weite Landstriche sind entvölkert. Die Leute fliehen in die Zentren, wo sie kaum Unterkunft oder Nahrung und Sicherheit finden.
So mussten auch die Kinder aus den Kinderdörfern, die wir unterstützen, in der Stadt Lira Zuflucht nehmen. Man hat dort ein Notquartier angemietet, ein halbfertiges Kaufhaus. Dort wurde in großer Enge alles untergebracht. Auch die Schule läuft dort weiter. Dort warten sie, bis endlich wieder Sicherheit und Friede kommen. An den Gebäuden in den Kinderdörfern gab es bislang keine Beschädigungen, auch wenn die Rebellen ganz in der Nähe Verwüstungen angerichtet haben.
Das Schlimme dabei ist, dass die Regierung im Süden das großteils laufen lässt und dem kaum Einhalt gebietet. Zwischen den Stämmen im Norden und im Süden bestand immer schon ein gespanntes Verhältnis. Die Bruder-Konrad-Berufsschule musste auch in Lira Zuflucht suchen und hat ein paar Wohnungen angemietet, um den Betrieb weiter führen zu können. Auch für die Lehrer mussten Unterkünfte angemietet werden, wobei diese Mieten unverschämt hoch sind. Die Notsituation wird schamlos ausgenutzt. Es erreichte uns auch die Nachricht, dass vorigen Monat einige Häuser von Schülern/Lehrern der Berufsschule von den Rebellen in Brand gesteckt wurden.
Einige Schüler wurden während der Ferien in den Busch verschleppt, aber einigen ist es gelungen, zu entkommen und zurück zu kehren. In der Berufsschule selbst sind neue Kurse hinzugekommen, und zwar für Maler und Tapezierer sowie für Maurer und Betonarbeiter. Hoffen wir, dass dem schlimmen Treiben bald ein Ende gesetzt wird und die Kinder und Berufsschüler wieder zurück können.
Spenden nimmt das Pfarrbüro und Schwester Ritana vom St. Josefsheim gerne entgegen. Spendenquittungen werden ausgestellt.
Der Erlös des Missionsessen mit Reispfanne im Pfarrhof im Herbst geht an „Kinderhilfe Uganda“. Kommen Sie, essen und trinken Sie. Damit helfen Sie.