St. Johannes Evangelist

Leiblstr. 5, 82166 Lochham, Telefon: 089-875366, E-Mail: St-Johannes-Evangelist.Lochham@erzbistum-muenchen.de

So arbeiten wir

Wir fördern die Kinder nach ihrem Entwicklungsstand:

  • Noch sind wir klein
    In der Eingewöhnungszeit braucht das Kind die ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung einer Bezugsperson. Sobald es sich bei uns sicher und angenommen fühlt und auch seinen Platz in der Gruppe gefunden hat, beginnt es neugierig zu werden. Mit unserer Hilfe beginnt es erste Kontakte und Freundschaften zu knüpfen. Es hat Spaß mit anderen Kindern zu spielen. Meist ist das Spiel ausgelassen und voller Bewegung. Sitzenbleiben fällt noch schwer. Es fühlt sich wohl, wenn es von seinen „Paten“ angeleitet wird. Vieles wird den älteren Kindern abgeschaut. Ganz mutig traut sich das Kind immer mehr zu.

  • Wir Mittelkinder wollen viel wissen
    Im zweiten Kindergartenjahr orientieren sich die Kinder oft an den Großen. Sie schauen sich vieles ab (z.B. Malen) oder werden von diesen in ihr Spiel einbezogen. Sie wollen vieles machen, was die älteren Kinder dürfen und können. Sie streben nach Anerkennung und Freundschaft mit ihnen. Diese kernbereitschaft nutzen wir, indem wir diese Kinder einmal pro Woche in der kleinen Vorschulgruppe zusammennehmen. Beim gemeinsamen Spiel lernen die Kinder Farben, Formen, Zahlen und vieles mehr, natürlich alles mit viel Bewegung. Fast wie die Vorschulkinder!

  • Endlich bin ich ein Vorschulkind
    Im letzten Kindergartenjahr erhalten die Großen noch einmal eine besondere Förderung. Die vorschulischen Übungen umfassen: Sprachspiele und Literacy, mathematische Bildung, Schulung der Wahrnehmung, Natur -und Sachbegegnung, Spiele für den sozial-emotionalen Bereich, sowie Übungen der Grob -und Feinmotorik und Koordination.
    Zusätzlich gibt es für alle Vorschulkinder gruppenübergreifend, kleine Projekte für gemeinsames Lernen und Teamarbeit. Mit spannenden Spielen lernen sich die Kinder besser kennen, werden offener für Neues. Besondere Ausflüge und Exkursionen, sowie erste Kontakte zur Grundschule, beim Verkehrskasperl und zur Schulschnupperstunde ergänzen das Projekt.

Förderschwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit:

  • Soziale Kompetenz
    In der Gemeinschaft der Gruppe erfährt das Kind Zugehörigkeit und Anerkennung. Das stärkt sein Selbstvertrauen und gibt Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen und neuen Situationen. Das Kind lernt Kontakte aufzunehmen und Freundschaften zu schließen. Es übt Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft. Das Selbstwertgefühl der Kinder wird gefördert durch eine wertschätzende Sprache und die Übertragung von Verantwortung, z.B. Patenschaften übernehmen für ein Kind, das neu in den Kindergarten gekommen ist. Wir unterstützen die Kinder in ihrem natürlichen Bestreben nach Selbständigkeit und Unabhängigkei durch Übungen des täglichen Lebens: wie selbständiges An- und Ausziehen, Tischdecken und Entscheiden für Spiele und Spielmaterial. Aber auch, indem wir ihnen große Freiräume zugestehen, unter Einhaltung der Regeln.

  • Emotionale Entwicklung
    Emotionale Erziehung zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche. Das Kind kann seine Lebensfreude bei den unterschiedlichsten Tätigkeiten zeigen. Wir ermuntern die Kinder, über ihre Wünsche, Träume und Ängste zu sprechen, indem wir eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen und Geborgenheit schaffen. Wir helfen ihnen, die Gefühle der anderen wahrzunehmen und mit den eigenen Gefühlen umgehen zu lernen. Sie lernen Frustrationstoleranz und Konflikte aggressionsfrei zu lösen.

  • Bewegungserziehung- und Förderung
    • Grobmotorik: durch das Einüben verschiedener Bewegungsarten, z.B. Überkreuzbewegungen, Hopserlauf, auf einem Bein hüpfen, Balancieren, etc. lernen die Kinder ihren Körper zu beherrschen und zu koordinieren, sich selbst in ihrem Körper wahrzunehmen, ihre eigenen Kräfte besser abzuschätzen. Durch das Angebot verschiedener Materialien wie Bälle, Luftballon, Stäbe, Sandsäckchen etc. können die Kinder Kreativität und Fantasie zeigen;
    • Feinmotorik: Sie wird gefördert durch das Arbeiten mit Knete, Ton und Pappmaschee; freies Malen mit Fingerfarben, Pinsel und Farbstiften und durch das Erlernen verschiedener Techniken, z.B. Falten, Flechten, Prickeln, Nähen, Fingerhäkeln, Reißen und Knüllen; Durch Fingerspiele, Klatschspiele, Lieder mit Bewegungen wird die Auge–Handkoordination gefördert.

  • Religiöse Bildung und Erziehung
    Uns ist es ein wichtiges Anliegen, jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit anzunehmen und es im Grundvertrauen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Gott zu fördern und zu unterstützen. Weiterhin legen wir Wert darauf, den christlichen Glauben für die Kinder im Alltag erlebbar zu machen, durch Gebete, Lieder, Geschichten aus der Bibel, Andachten, Feste und Feiern im Jahreskreislauf. Die Kinder werden dadurch für die Mitmenschen, die Natur und Umwelt sensibilisiert. In einer Atmosphäre gegenseitiger Anerkennung und Toleranz den anderen gegenüber, werden den Kindern christliche Werte vermittelt.

  • Kognitive Erziehung
    Zur kognitiven Erziehung gehören Wahrnehmungsübungen, logisches Denken, sowie Spiele für Konzentration und Merkfähigkeit. In der Freispielzeit werden die Kinder durch eine kindgerechte und sinn-anregende Raumgestaltung zu konzentriertem Arbeiten mit unterschiedlichen Spielmaterialien angeregt. So lernen sie z.B.
    • durch freies Gestalten verschiedene Handlungsabläufe selbst zu planen und zu organisieren (Bastelarbeit, Lego nach Vorlage bauen, experimentieren
    • durch vielfältige Materialien ( Kastanien, Steine, Knöpfe etc.) Mengen zu erfassen und zu einer Zahl zuzuordnen;
    • durch Perlen auf eine Schnur auffädeln, eine logische Reihenfolge mit Farben üben
    • durch das Montessori-Material wie Hunderterbrett, Spindelkasten oder Holzzahlen sich im Umgang mit Zahlen üben
    • geometrische Formen in ihrer gelebten Umwelt z.B. beim Basteln, Falten, Malen wieder zu erkennen;
Auch spielerisches Tun im Stuhlkreis (Kim-Spiele, Bildbetrachtung, "Ich packe meinen Koffer...", ...) fördert die Wahrnehmung und Sprache: Z.B. lernen die Kinder Oberbegriffe kennen (wie Obst, Gemüse, Kleidung ...).


  • Förderung der Kreativität
    Im schöpferischen Denken und Tun können die Kinder ihre Kreativität entfalten und nutzen lernen. Durch das Angebot vielfältiger Materialien und Techniken werden sie zu kreativem Handeln angeregt.
    Dies geschieht z.B. durch Basteln (mit Kleister, Papier, Stoffe, Wolle, Glitzer ...), Malen (Finger – Wasserfarben, Wachsmalstifte), Werken (Holz, Naturmaterial). Aber auch durch Theater- und Märchenspiel, Geschichten erfinden, Bauen mit Holzklötzchen und Naturmaterial etc..


  • Musikalische Bildung und Erziehung
    Die Kinder sollen Musik als Quelle der Freude und Entspannung erfahren, so wie als Anregung zur Kreativität, indem sie:
    • selbst Musik machen, d.h. Singen und sich selbst als Musikinstrument erfahren
    • verschiedene Musikinstrumente erkunden und ihre Handhabung kennen lernen
    • Musik in Tanz und Bewegung umsetzen
    • Geschichten und Märchen vertonen,
    • ein Hörspiel selbst herstellen
    • verschiedene Formen von Musik kennen lernen

Sprache und Kommunikationserziehung:

Die Sprache ist das wichtigste Mittel des sozialen Kontaktes. Durch Sprache können wir:
  • mit Anderen in Kontakt treten,
  • neue Ideen einbringen,
  • unsere Gefühle äußern,
  • uns verständlich machen,
  • Freundschaften schließen,
  • Konflikte und Probleme lösen,
  • unsere Meinung äußern.

Durch Kinderkonferenzen, können die Kinder ein demokratisches Prinzip erlernen.

Sprache wird bei uns gefördert durch:
  • Fingerspiele,
  • Reime und Sprachspiele,
  • Nacherzählungen und Gespräche,
  • Lieder,
  • Vorlesen von Geschichten und Büchern,
  • Bilderbuchbetrachtungen.