So können Ihre Leser in Newsmeldungen recherchieren

„Lebensschutz wird von der politisch Rechten instrumentalisiert“

Eichstätt, 24. März 2017. Der scheidende Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Albert Schmid, hat Katholiken davor gewarnt, „der Versuchung rechter Ansichten zu erliegen“. So werde etwa der „Lebensschutz von der politisch Rechten instrumentalisiert, ohne dass ein konkretes Konzept von Hilfe erkennbar ist“, sagte Schmid im Rahmen eines Pressegesprächs bei der Vollversammlung des Laiengremiums am Freitag, 24. März, in Eichstätt. Statt Demonstrationen oder einem erhobenen Zeigefinger gelte es, den Betroffenen konkrete Hilfe anzubieten: „Bekenntnisse sind hohl, wenn sie nicht mit Liebe, Zuwendung und auch finanzieller Hilfe verbunden sind.“ Schmid nahm dabei Bezug sowohl auf die USA und die „scheinbaren Bekenntnisse eines Präsidenten“ als auch auf Tendenzen in Deutschland. Der Lebensschutz sei zu verteidigen mit „Hilfe und Barmherzigkeit statt Strafe“.

Kardinal Marx würdigt scheidenden Landeskomitee-Vorsitzenden Albert Schmid

München, 24. März 2017. Kardinal Reinhard Marx dankt dem scheidenden Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Albert Schmid, für sein Engagement an der Spitze des höchsten Laiengremiums im Freistaat: „Ausgangspunkt Ihres Handelns ist das biblisch-christliche Menschenbild“, würdigt der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising das Engagement Schmids, „ob als Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge oder als Landeskomitee-Vorsitzender“. In seine Zeit als Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge von 2000 bis 2010 fiel 2009 Schmids erste Wahl zum Landeskomitee-Vorsitzenden. 2013 wurde er von den Mitgliedern des bayerischen Laiengremiums als ihr Vorsitzender für eine zweite Amtszeit bestätigt.

Katholikenrat: Vorstandsmitglied Maloszewski gestorben

München, 24. März 2017. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising und der Katholikenrat der Region München trauern um Piotr Maloszewski, stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates, der am Dienstag, 21. März, im Alter von 66 Jahren in München gestorben ist. Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel und Katholikenratsvorsitzende Johanna Rumschöttel würdigen Maloszewski, der sich vor allem für die muttersprachigen katholischen Gemeinden engagierte, als „treuen Wegbegleiter und Unterstützer“. Maloszewskis Engagement zur Völkerverständigung und Integration auf der Basis des gemeinsamen katholischen Glaubens habe viele Früchte getragen, die muttersprachigen Gemeinden nähmen heute, ihre kulturellen Werte und Bräuche beibehaltend, selbstverständlich am kirchlichen Leben in München teil. „In Dankbarkeit, in Trauer und im Gebet sind wir mit seiner Frau und seinen beiden Kindern verbunden“, so Tremmel und Rumschöttel.

„Ökologischer Fußabdruck“ in Königsdorf wird eröffnet

München/Königsdorf, 22. März 2017. Mit einem Festakt wird am Freitag, 24. März, um 16 Uhr der begehbare „Ökologische Fußabdruck“ eröffnet, den Schülerinnen des katholischen St.-Ursula-Gymnasiums Lenggries auf dem Gelände der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf (Rothmühle 1) angelegt haben. Für die zweijährige Arbeit an dem Lehrpfad, der mit verschiedenen Methoden zum bewussten Umgang mit der Umwelt anregt, wird die Schule als eines von vier bayerischen Gymnasien am Donnerstag, 30. März, im bayerischen Kultusministerium in München durch Staatssekretär Georg Eisenreich mit dem Praxis-Seminar-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Schule ist zudem einziger bayerischer Preisträger des Deutschen Klimapreises der Allianz Umweltstiftung, die am Montag, 22. Mai, in Berlin fünf jeweils mit 10.000 Euro dotierte Preise an deutsche Schulen verleiht.

Landeskomitee der Katholiken wählt neue Spitze

München, 20. März 2017. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern wählt im Rahmen seiner Frühjahrsvollversammlung von Freitag, 24. März, bis Samstag, 25. März, in Eichstätt einen neuen Vorsitzenden, drei Stellvertreter und die Verbändevertretungen für den Geschäftsführenden Ausschuss. Als Kandidaten für den Vorsitz wurden Renate Oxenknecht-Witzsch, 64, aus der Erzdiözese Bamberg, Professorin für Recht an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, und der CSU-Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecher seiner Fraktion, Joachim Unterländer, 59, aus dem Erzbistum München und Freising nominiert. Der scheidende Vorsitzende des Landeskomitees, Albert Schmid, seit März 2009 an der Spitze des Laiengremiums, zieht eine Bilanz seiner Zeit als Vorsitzender bei einem