Ehrenamtliche unterstützen Schüler/innen Projekt „Kirche geht an die Schule“

Projekt „Kirche geht in die Schule“ der Pfarrei St. Martin, Garmisch und der Grund- und Mittelschule am Gröben, Garmisch

Seit acht Jahren besteht das Projekt „Kirche geht in die Schule“, bei dem sich Ehrenamtliche für Schüler/innen auf vielfältige Weise engagieren
Siehe:
https://www.erzbistum-muenchen.de/Pfarrei/Page012663.aspx
    
http://www.groebenschule.de/de/individuelle-foerderung.html

http://www.erzbistum-muenchen.de/Dioezesanrat/Page039938.aspx

Trotz der häufigen Wechsel (sechs Mal) in der Schulleitung seit 2008 wurde die ehrenamtliche Mitarbeit zunehmend in den Schulalltag verankert und wird von den meisten Kollegen/innen gewünscht und angefordert. Derzeit arbeiten 30 Lehrkräfte an der Schule, einschließlich Fach- und Förderlehrkräften.  
 
Die Anzahl der Freiwilligen hat sich seit den Anfängen des Projektes vervielfacht auf derzeit 34 Aktive. Der Kreis von „Kirche geht in die Schule“ orientiert sich bei seinem Engagement ganz nach dem augenblicklichen Bedarf.
 
Bis zum heutigen Zeitpunkt ergaben sich folgende Aufgabengebiete:

  • Einzel- und Kleingruppenförderung nach Vorgabe der Lehrkraft während des Vormittagsunterrichtes in Grund- und Mittelschule
     
  • Deutsch-, Mathematik- und Englischtraining in Grund- und Mittelschule
     
  • Quali-Training in den Hauptfächern
     
  • Mittagsbetreuung, Aufsicht
     
  • Unterstützung von einzelnen Schülern/innen bei der Hausaufgabe während der Nachmittagsbetreuung
     
  • Theatergruppe in der Nchmittagsbetreuung (offene Ganztagsschule)
     
  • Nachmittagsbetreuung „Power“-Kurse in der 8. Klasse in Mathematik, Deutsch und Englisch
     
  • Vorträge in den Fächern PCB und GSE
     
  • Betreuung einzelner Schüler/innen, die in der Gruppe nicht tragbar waren während der Nachmittagsbetreuung
     
  • Basteln, passend zur Jahreszeit oder zum Kirchenjahr, in allen Klassen
     
  • Einzel- und Kleingruppenförderung nach Vorgabe der Förder- und Übergangsklassenlehrkräfte in D(eutsch) a(ls) Z(weitsprache)
     
  • Unterstützung der Lehrkräfte bei disziplinären Maßnahmen in schwierigen Klassen
     
  • Ausbildungspatenschaften/Schwerpunkt 8. und 9. Jahrgangsstufe: Hilfe bei Berufsorientierung, Praktikums- und Lehrstellensuch oder Beratung bei weiterer schulischer Laufbahn
     
Die derzeitigen Schwerpunkte in der ehrenamtlichen Mitarbeit in der Schule im Schuljahres 2015 / 16:
 
DaZ: In die Grund- und Mittelschule am Gröben kommen nach wie vor zunehmend Schüler/innen mit Migrationshintergrund, die keine oder wenige Deutschkenntnisse haben, wovon die Gruppe der Asylbewerber einen immer größer werdenden Anteil hat. Insgesamt sind an unserer Schule neben der deutschen Nationalität weitere 18 Nationen vertreten (Afghanistan, Bosnien, England, Eritrea, Griechenland, Italien, Kongo, Jordanien, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien, Syrien, Tschetschenien, Türkei, Ukraine, USA, Ungarn).
  • Zwei Drittel der Ehrenamtlichen unterstützen speziell diese Schüler/innen und ihre Lehrkräfte in allen Jahrgangsstufen. Einige betreuen die Kinder und Jugendlichen auch noch am Nachmittag und während ihrer Freizeit in ihren Familien, auch in den Asylbewerberheimen.
     
  • Auch im Schuljahr 2015/16 wurde eine Übergangsklasse für Schüler/innen ohne Deutschkenntnisse aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 gebildet, die von Anfang an überfüllt war. Diese Klasse setzt sich aus sehr unterschiedlichen Jugendlichen (Herkunftsland, Muttersprache, Religion, familiäre Situation, Bildung: ohne Schulbesuch bis Gymnasium,…) zusammen.
    In dieser Klasse arbeiteten verschiedene Ehrenamtliche mit.
     
  • In jeder Regelklasse, von der 1. bis zur 9. Klasse, sitzen Schüler/innen ohne Deutschkenntnisse.
 
Zur Veranschaulichung die Schülerzahlen, Stand 04.03.2015: 
    
Gesamt:              298 Kinder und Jugendliche
Grundschule:       146 Kinder    
Mittelschule:        152 Jugendliche
Schüler/innen aus nichtdeutschen Herkunftsländern:    
                          58 Kinder und Jugendliche (Dabei sind nicht berücksichtigt  
                           Schüler/innen mit Migrationshintergrund, deren Eltern bereits 
                          länger in Deutschland leben.)
 
Die enge Zusammenarbeit mit Schulleitung, Lehrkräften und Elternbeirat macht den vielfältigen, reibungslosen Einsatz der Ehrenamtlichen von „Kirche geht in die Schule“ bei Kindern und Jugendlichen möglich. Den Hintergrund des Projektes bildet ein großes Netzwerk.    

Material:

Präsentation erhältlich bei Frau Monika Feichtner-Wörndle s. u.

Kontakt:

Kirche geht in die Schule,
Monika Feichtner-Wörndle,
Mühlstraße 13
82467 Garmisch-Partenkirchen,
Tel.: 0 88 21 / 78 77 4,
Mail: feichtner.monika@t-online.de