Maria Sieben Schmerzen, Unterstein

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Eine Welt | fairer Handel

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Eine-Welt-Team
Der Kauf von fair gehandelten Produkten ist ein Stück christlicher Weltverantwortung. Diesen Ausspruch stellt der Theologe und Pädagoge Markus Raschke (Referent beim Erzbischöflichen Jugendamt) an den Anfang einer Abhandlung über Entstehen und Ziele des fairen Handels.
(Gemeinde creativ 6/2005 Zeitschrift für engagierte Katholiken).
In den 70-er Jahren des v. Jh. ist die Fair-Handels-Bewegung aus der Solidaritätsarbeit der kirchlichen Jugendverbände und Hilfswerke heraus entstanden.
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Die GEPA, seit 30 Jahren die größte Importorganisation des Fairen Handels wird von den Hilfswerken Misereor, Kindermissionswerk „Die Sternsinger“
und Evangelischer Entwicklungsdienst sowie den Jugendverbänden BDKJ und Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend getragen.
Der Autor bezieht sich aber auch auf den religiösen und theologischen Hintergrund: Das Konzil beispielsweise zitiert zahlreiche Kirchenväter, wo es von der Christenpflicht zu teilen spricht. Die Päpste haben seit Beginn ihrer Soziallehre die Frage eines gerechten Lohns thematisiert und Paul VI. hat dies auf internationale Preisverhandlungen angewandt. (Populorum progressio, 1967).
Fair gehandelte Produkte machen es möglich, aus dem Teufelskreis der Ungerechtigkeit und Benachteiligung auszubrechen und ein Stück Menschlichkeit
und Hoffnung in die Weltmärkte zu tragen. Und das ist ja der ureigenste Auftrag der Kirche und ihrer Gemeinden: Gottes Gerechtigkeit und Menschenfreundlichkeit in der Welt zu verkünden. Wie kann dies glaubwürdiger geschehen als im Einsatz für Gerechtigkeit, in menschenfreundlicher Partnerschaftsarbeit und in der Praxis eines gerechten Handels?
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Eine-Welt-Verkauf
In Berchtesgaden wurde im Mai 1992 – damals im „Schaitberger-Haus“ – der Eine-Welt-Laden eröffnet. Zu besonderen Anlässen – MISEREOR-Sonntag, Weltmissionssonntag – wurden auch in der Pfarrei Unterstein diese Waren angeboten.
Im Herbst 1995 beschäftigte sich der damalige Pfarrgemeinderat mit der Möglichkeit, dies auf einen regelmäßigen Turnus umzustellen. Seit Februar 1996 werden diese Verkäufe – meist monatlich – durchgeführt. Im Kirchenanzeiger wird eine Woche vorher auf den bevorstehenden Verkauf hingewiesen.

Im Herbst 2011 hat sich gezeigt, dass die Organisation des Verkaufs auf „mehrere Schultern“ verteilt werden soll. Deshalb haben wir im Helferkreis darüber ge-
sprochen.

Erfreulicherweise hat sich Familie Christian u. Irene Eder (Tel. 3431) bereit erklärt, die Verkäufe im 2-Monats-Turnus zu übernehmen. (Dadurch ist Familie Wilfinger -Tel. 5189- nur noch im 2-Moants-Turnus für die Organisation verantwortlich).
Im Januar und März 2012 wurden die Verkäufe bereits erfolgreich von Familie Eder durchgeführt.

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