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Papstbesuch in Ecuador 2015

Papst Franziskus besucht Ecuador vom 5. bis 8. Juli mit dem Motto "Mit Freude evangelisieren"

KNA Bild Papst Franziskus
KNA: Papst Franziskus
Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, über Kommentare, Reden, mp3-Interviews, und Bilder einen umfassenden Einblick zum Papstbesuch zu bekommen. Als Partner der Kirche Ecuadors haben wir die Möglichkeit gehabt, ganz nahe am Geschehen zu sein. Außerdem gabe es Berichte in den Newslettern el eco 15 und 16 zu den Vorbereitungen. El eco 17 (Ende Juli 2015) wird im Nachhinein über das Ereignis berichten.

Interview Kirchenradio mit Sebastian Bugl zum bevorstehenden Papstbesuch

Was die Münchner Franziskus sagen wollen

Pfarrer Martin Schlachtbauer steht am Dienstag ein Treffen bevor. Schon jetzt weiß er genau, worüber er mit dem Pontifex reden will.

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Pfarrer Martin Schlachtbauer (in der Mitte) mit den Mitarbeitern des Partnerschaftbüros in Quito, Ecuador. (Bild: Partnerschaftsbüro Quito)
Quito – Auch wenige Stunden vorher kann er es immer noch nicht so recht fassen, wenn Pfarrer Martin Schlachtbauer erzählt, dass er heute Nachmittag (Ortszeit) Papst Franziskus in der Katholischen Universität von Quito persönlich treffen wird. Er habe nicht damit gerechnet, den „Papst so schnell zu Gesicht zu bekommen“, berichtet der Münchner Diözesanpriester im Münchner Kirchenradio. Für ihn und viele Ecuadorianer ist es ein kleines Wunder, dass Franziskus ausgerechnet in eines der ärmsten Länder Südamerikas kommt.
Es war eben diese Armut, die Schlachtbauer vor Jahren nach Ecuador geführt hat. Er gründete in Quito ein Betreuungszentrum für notleidende Familien und wurde schließlich Pfarrer von St. Michael, der deutschsprachigen Pfarrei der Hauptstadt. Nebenbei kümmert er sich noch um die jungen Freiwilligen, die aus dem Erzbistum München und Freising für ein Jahr nach Ecuador kommen, um sich in einem sozialen Projekt zu engagieren. Die jungen Leute und seine Mitarbeiter aus dem Partnerschaftsbüro werden an seiner Seite stehen, wenn Schlachtbauer sich im Rahmen des Treffens in der Universität zwei oder drei Sätze lang mit Papst Franziskus unterhalten darf. In jedem Fall werde er die Gelegenheit nutzen, dem Papst die Partnerschaft zwischen der Münchner Erzdiözese und der Kirche in Ecuador kurz vorzustellen, versichert der Missionar aus Oberbayern. Wichtig sei, dass Franziskus erfährt, dass sein eigener Berater, Kardinal Reinhard Marx, der Bischof ist, der die Partnerschaft anführt. Beide kämen öfters zusammen und könnten sich dann weiter über das Partnerschaftsprojekt austauschen, hofft Padre Martin. Für die jahrzehntelange Freundschaft sei die Papstvisite der vorläufige Höhepunkt. Die „Münchner Truppe“ sei in den Papstbesuch voll integriert, mehr könne man sich eigentlich kaum noch wünschen, schwärmt Schlachtbauer. (ph)
Interview Kirchenradio mit Pfr. Martin Schlachtbauer

Im Dirndl zu Papst Franziskus

Münchner Freiwillige darf eine ganz besondere Rolle beim Papstbesuch spielen

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Caroline Auer vor dem großen Auftritt
München/Quito - "Ich hoffe, dass ich dem Papst entgegentreten kann, ohne dass ich zu sehr nervös bin", sagt Caroline Auer. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch deutscher Zeit ist die Oberbayerin bei der Papstmesse in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, als Gabenträgerin mit dabei. Als Vertreterin der jahrzehntelangen Verbindung zwischen der Erzdiözese München und Freising und der Kirche Ecuadors  bringt sie die Gabe "Partnerschaft" zum Altar und wird dabei Papst Franziskus ganz nahe kommen. "Wahrscheinlich werde ich ihn anschauen, und gar nix sagen können auf Spanisch, weil mir alle Worte fehlen werden", so Auer vorab im Münchner Kirchenradio.
Beim Gabengang wird sie zudem ein ganz besonderes Outfit tragen: Ein grün-oranges Seidendirndl, das ihr extra ein Priester in der vergangenen Woche aus der bayerischen Heimat mitgebracht hat. In ihrer Heimatpfarrei Sankt Andreas in Farchant bei Garmisch-Partenkirchen war Auer als Ministrantin sowie in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Die Kirche sei für sie eine zweite Heimat geworden, deshalb freue sie sich umso mehr über die "ehrenvolle Aufgabe" beim Papstgottesdienst.
Interview Kirchenradio mit Caroline Auer

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Freiwillige aus München arbeiten im Pressezentrum mit
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