Filme und Dokumentationen


Lange Nacht der Museen 2009
Überfließende HimmelLichtinstallation zur erklingenden Musik

Der durch zahlreiche Lichtinstallationen, wie z.B. im Wiener Stephansdom, bekannte Lichtkünstler Stefan W. Knor gibt sein Debüt in München mit einer Installation in der Paulskirche. Angesprochen durch die ganz unmittelbaren Reize von Licht und Klang können die Besucher den Raum der Kirche als einen Kristallisationspunkt erfahren, in dem sich Himmel und Erde berühren. Erleben Sie die spirituelle Dimension zwischen Licht, Musik und Raum!

Lange Nacht der Musik 2010
mysterium fidei - musikalische Begegnung von Stimme, Orgel und Saxophon zu Rudolf Wachters Skulpturen

Geschichten erzählend und darstellend, mit den Holzskulpturen Wachters kommunizierend, werden von der Sängerin Bettina Ullrich Werke aus 1000 Jahren unkonventionell interpretiert. Der Organist Peter Gerhartz und der Musiker Axel Nitz setzen mit Saxophon, E-Musik und Orgel Kontrapunkte. Die Werke Rudolf Wachters - durch besonderes Licht in Szene gesetzt - laden zum Wandeln und Innehalten ein und geben neue Blicke auf den Kirchenraum von St. Paul frei.


Ausstellung "Zeitläufe"
ZEIT LÄUFE in St. Paul – 1960-2010
Eucharistischer Weltkongress – Flugzeugabsturz – Tod von Kardinal Wendel


1960 überschlagen sich in St. Paul die Ereignisse: der Eucharistische Weltkongress in München mit einer Million Teilnehmern auf der Theresienwiese signalisiert kirchliche Aufbrüche, am 17.12. streift ein amerikanisches Passagierflugzeug den Turm von St. Paul und stürzt als Feuerinferno auf eine Straßenbahn, am Silvesterabend stirbt Kardinal Wendel, Vorreiter der kirchlichen Moderne in München.
Zu den ZEIT LÄUFEN ist vom Kulturmanagement der Erzdiözese ein Film (Regie: Karnik Gregorian, Produktion: Birte Kreft) produziert worden. Der Film wurde in der Langen Nacht der Museen am 16.10.2011 auf Großleinwand projiziert und seitdem auf einem Bildschirm in der Kirche im Loop gezeigt. Der Film reflektiert ebenso wie die Ausstellung die einschneidenden Veränderungen im Viertel und in der Pfarrei St. Paul und die Bemühungen den Weg in die Zukunft kreativ zu gestalten.

„RAUM SCHNITTE Rudolf Wachter in St. Paul.
28. April - 10. September 2010“

Der Münchner Bildhauer Rudolf Wachter, der am 1.04.1923 in Bernried im Bodenseekreis geboren wurde, verstand es wie kein zweiter mit dem Material Holz in Dialog zu treten. Es rührt unmittelbar an, wie Rudolf Wachter aus dem Pappelstamm mit der Motorsäge im Dialog mit dem gewachsenen Baum Sakralität herausarbeitet. Der Kern- oder Schwundschnitt, der dem Baum Raum gibt zu schwinden ist hier zentraler Träger des Dialogs.
Große Beachtung fand die Ausstellung „RAUM SCHNITTE Rudolf Wachter in St. Paul“ in der Münchner Paulskirche von 28. April - 10. September 2010.
In St. Paul traten Wachters Holzsklupturen in vielfältigen Dialog mit dem neugotischen Kirchenraum Georg von Hauberrissers. Die Holzskulpturen im Raum – in aller Regel unmittelbar auf dem Boden platziert – durchschnitten den Raum, versperrten dem Betrachter Wege, veränderten die vertrauten Ansichten und eröffneten neue Blickwinkel.
Ausstellung "Raumschnitte - Rudolf Wachter in St. Paul"

Lange Nacht der Museen 2010
Zeitläufe - 50 Jahre in St. Paul

Rauminstallation mit Video und Ton im Kirchenraum zur laufenden Ausstellung von Karnik Gregorian und Birte Kreft 1960 überschlugen sich die Ereignisse in St. Paul: Der Eucharistische Weltkongress mit einer Million Teilnehmern auf der Theresienwiese signalisierte kirchliche Aufbrüche, am 17.12. rammte ein amerikanisches Passagierflugzeug den Turm und stürzte als Feuerinferno auf eine Straßenbahn, am Silvesterabend starb Kardinal Wendel. Die Videokünstler setzen diese Ereignisse in Verbindung mit dem heutigen Leben in der Pfarrei und im Viertel.

Lange Nacht der Museen 2011
20.00, 21.00, 22.00: Multimediale Kunstinstallation zum Thema „Vater und Sohn" mit Tanz, Musik, Texten und Film

Im Zentrum der Paulskirche schweben sieben miteinander korrespondierende „shining ballons" und eröffnen eine noch nie gesehene Perspektive auf Väter und Söhne. Dazu liest Schauspieler Peter Albers (Residenztheater) Texte, die musikalisch und tänzerisch interpretiert werden. Phillip Bergmann (Choreographie), Peter Gehartz (musikalische Leitung), Michael Bischoff (Lichtinstallation), Vivan Bhatti (Soundcollage) Der zugehörige Teil des Episodenfilms fängt Stimmungen aus dem religiösen Kontext ein. Personen aus der kirchlichen Hospizarbeit berichten über Schicksale von Vätern und Söhnen in existenziellen Situationen.

Lange Nacht der Musik 2012
Lichtspur - Performance

Eine versteckte Wendeltreppe führt hinauf zur Westempore. Ein atemberaubender Blick tut sich auf, „gen Osten", so das Motto des Architekten Georg von Hauberrisser, als er seine Kathedrale St. Paul zum Sonnenaufgang hin ausrichtete. Zwischen eingelagerten Figuren des ehemaligen Heiligen Grabes vollzieht sich der Widerstreit von Licht und Dunkel, Leben und Tod. Der Zeichner Christoph Lammers trägt ihn mit Kohle und Flammruß unmittelbar auf der Wand aus. Die Performance Lichtspur erweitert diese Bewegung zum Licht hin in den Kirchenraum.

Marienoratorium September 2013
Alpenländisches Marien-Oratorium
Am 15. September 2013 wurde um 15.00 Uhr in St. Paul
das Alpenländische Marien-Oratorium:

„O Maria, sei gegrüßt“

von Hans Berger aufgeführt.
Dieses Marien-Oratorium - Teile daraus wurden einem begeisterten Papst BenedikXVI. im Rahmen eines "Privatkonzertes" zu Gehör gebracht - wurde 2012 in Rottenbuch uraufgeführt. Unter der Leitung des vielfach ausgezeichneten Zithervirtuosen und Komponisten Hans Berger treten gemeinsam sein „Müllner-Peter-Chor“, der „Montinichor“, sowie das große Ensemble Hans Berger mit zahlreichen Solisten und Instrumentalisten auf. Die rund 70 Aktiven werden ihr ganzes Können - von sensiblen, einfühlsamen Passagen, bis zum gewaltigen Fortissimo - einbringen und die Zuhörer begeistern. Das Marien-Oratorium erzählt vom Leben Mariens, so wie in der Bibel dargestellt. Die musikalische Erzählung beginnt mit ihren Eltern Anna und Joachim, berichtet von Maria Empfängnis (8. 12.), Ihrer Geburt (8. 9.), erzählt von der Verkündigung des Herrn durch den Engel Gabriel (25. 3.), Mariens Besuch bei ihrer Base Elisabeth und Zacharias, den Eltern des Johannes (2. 7.), der Geburt Jesu und endet schließlich mit der Aufnahme Mariens in den Himmel (15. 8.).
Es handelt sich um ein Benefizkonzert zu Gunsten der Renovierung der Wies'nkirche St. Paul, eines der Wahrzeichen Münchens und des Oktoberfestes, die zwischenzeitlich zu einem Zeichen für die Verbindung von Religion und Kunst geworden ist. Gerade sie bietet einen stimmungsvollen Rahmen für dieses Oratorium von höchster Qualität.

Kunstintervention September 2013
„Life of Father - Das Leben des Vaters“

Kunstintervention in der Kirche St. Paul von 15.09.2013 - 07.01.2014

des koreanischen Künstlers BongChull Shin

Am So. 15.09.2013 wurde mit Bildbetrachtungen in den Gottesdiensten um 11.00 Uhr und 20.15 Uhr die Kunstintervention „Life of Father“ des koreanischen Künstlers BongChull Shin in der „Wies’n Kirche“ St. Paul eröffnet. Der Glas-Künstler gestaltet aus zerbrochenen Weinflaschen hoffnungsvolle Schriftzüge – Zerbrochenes wird zu Neuem zusammengesetzt und so verwandelt. Gerade zur Wies´n-Zeit, zu der auch Manches zu Bruch geht – die vielen Glasscherben um die Kirche sind hierfür ein Bild - kann St. Paul ein Ort der Ruhe, Kraft und Verwandlung sein.

Im sonntäglichen Abendgottesdienst, der ab September 2013 vom Fachbereich „Kunstpastoral“ der Erzdiözese München und Freising verantwortet wird, am 15.09.2013 um 20.15 Uhr wurde zur Ausstellungseröffnung der Gottesdienst musikalisch mit Meditationen für Saxophon, Orgelpositiv und Synthesizer von Axel Nitz ( Saxophon) und Peter Gerhartz (Orgel und Synthesizer) unter dem Thema "Changes" gestaltet. Nach diesem Gottesdienst gab es einen Umtrunk zur Ausstellungseröffnung.


Lange Nacht der Museen 2013
ST. PAULS NEUE RHYTHMEN
Performance mit Malerei und Klang

Rhythmus in Architektur, Malerei und Musik: The Beautiful Formula Collective hier mit Daniel Geiger, Oleksiy Koval, Kuros Nekouian und Veronika Wenger kombiniert im gesamten Raum der Kirche rhythmische Motive, Maße, Farben und Materialien um konstante Kompositionen variabel vor Publikum auszuführen. Die live entstandene Malerei korrespondiert mit Klang-Bildern, die Peter Gerhartz (Tasten), Axel Nitz (Saxophon und Windcontroller) und Bettina Ullrich (Stimme) aus Motiven von Mussorgsky‘s „Bilder einer Ausstellung“ kreieren. Durch Video-Projektion werden die entstehenden Strukturen im Raum wieder gebündelt. Gerade im Kirchenraum setzt die Frage nach Erneuerung durch das Zusammenspiel in Gemeinschaft vielfache Assoziationen in Bewegung.