Dekanat Fürstenfeldbruck

logo_KirchentagFFB-2015
Spendenkonto:
Kontoinhaber: Evang.-Luth.Erlöserkirche FFB, Kennwort: Kirchentag
IBAN DE86700530700008041147

Immer aktuelle Informationen finden Sie auf der homepage des Christenrates FFB/Emmering.

akt. hbl, 04/2015, foto: privat

Bischofssynode in Rom vom 4. bis 25. Oktober 2015

Papst Franziskus lädt 2015 erneut vom 4. bis 25. Oktober 2015 nach Rom zu einer Bischofssynode unter dem Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ ein.

Wie bei Bischofssynoden üblich, hat der Vatikan jeweils ein vorbereitendes Dokument (Lineamenta) veröffentlicht. Dieses Vorbereitungsdokument umfasst eine theologische Hinführung zum Thema der Synode und einen Fragenkatalog, mit dem das Synodensekretariat in Rom die Ortskirche einbinden will. (Quelle: DBK)

Auf der Seite des EB München und Freising ist der Fragebogen hier online zugänglich. Die Beantwortung soll bis zum 1. März 2015 ermöglicht werden.

Die Lineamenta der XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode 2015 mit dem Fragebogen für die Fortsetzung der Synode finden Sie hier:

1515 – 2015: 500 Jahre Teresa von Ávila

Teresa von Ávila, geboren als Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumada am 28. März 1515 in Ávila, Kastilien, Spanien, gest. am  4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca, war Karmelitin sowie Mystikerin. Einen Einstieg in die Thematik bietet die Wanderausstellung „500 Jahre Teresa von Ávila“ vom 28. Febr. – 29. März 2015 im Karmelitensaal in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 3, 80333 München. Mehr zum Teresajahr.

Wie hat die Würzburger Synode unser „Katholisch-sein“ geprägt? Herbstvollversammlung des Dekanatsrates 2014

2015 jährt sich zum 40. Mal der Abschluss der Gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer (1971-1975),  kurz Würzburger Synode genannt.  In seiner Herbstvollversammlung stellte sich der Dekanatsrat die Frage: Wie hat die Würzburger Synode unser „Katholisch-sein“ geprägt?

Der Referent des Abends, Hans Fellner, ist ein ausgewiesener Kenner der Materie. Als Leiter des Synodenbüros des damaligen Präsidenten der Synode, Julius Kardinal Döpfner, hat er das Geschehen aus wirklich zentraler Perspektive erlebt.  Entsprechend lebendig schilderte er uns aus eigener Anschauung und anhand eines historischen Synoden-Films, was ihn damals bewegte, sein ganzes berufliches Leben prägte und auch heute – der  verbliebenen kirchlichen „Baustellen“ wegen – noch  umtreibt.

Zehn Jahre nach Abschluss des 2. Vatikanischen Konzils (1962-1965) erkannte  Julius Kardinal  Kardinal Döpfner als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz die Notwendigkeit: "Die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland hat die Aufgabe, in ihrem Bereich die Verwirklichung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils zu fördern und zur Gestaltung des christlichen Lebens gemäß dem Glauben der Kirche beizutragen" (Art. 1 des Statuts). In acht Sitzungsperioden kamen die Synodalen, zu denen 58 Bischöfe, 88 Priester, 30 Ordensleute und 141 Laien (darunter ca. 60 Frauen) gehörten, unter dem Präsidium von  Julius Kardinal Döpfner sowie den Vizepräsidenten Bischof Bernhard Stein, Henry Fischer, Hanna-Renate Laurien und Bernhard Servatius zusammen. Die Ergebnisse der Synode wurden in 18 Beschlüssen und 6 Arbeitspapieren festgehalten. Der erste der Beschlüsse trägt den Titel: Unsere Hoffnung. Wie aktuell liest sich der folgende Abschnitt daraus:

„Die Situation, in der wir in der Gemeinschaft der Kirche unsere Hoffnung bezeugen und aus ihr uns erneuern wollen, ist län gst nicht mehr die Situation einer religiös geprägten Gesellschaft. In der Angst vor innerem Sinnverlust und vor wachsender Bedeutungslosigkeit steht unser kirchliches Leben zwischen der Gefahr kleingläubiger oder auch elitärer Selbstabschließung in einer religiösen Sonderwelt und der Gefahr der Überanpassung an eine Lebenswelt, auf deren Definition und Gestaltung es kaum mehr Einfluß nimmt. Der Weg unserer Hoffnung und unserer kirchlichen Erneuerung muß uns mitten durch diese Lebenswelt führen…“ (in: Unsere Hoffnung, Teil II, 1: Inmitten unserer Lebenswelt.).

Was uns heute in unserem „Katholisch-sein“ prägt, wurde in der Würzburger Synode grundgelegt und erarbeitet. Wer sich genauer damit befassen möchte, dem seien folgende Internetseiten empfohlen:

Die Würzburger Synode
DBK und Würzburger Synode

Synodentexte zum download:
Band 1 der Offiziellen Gesamtausgabe
Band 2 der Offiziellen Gesamtausgabe

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Pfr. Bach und die gastgebende Pfarrgemeinde St. Josef in Puchheim.

(hbl, 11/2014)


FFB-Fliegerhorst: Dependance der Erstaufnahmeeinrichtung "Bayerkaserne" München

Das Informationsblatt für Unterstützer/-innen, Kleider- und Sachspenden kann hier heruntergeladen werden.

Immer aktuelle Informationen der CARITAS stehen hier

Helferkreis Asyl im Landkreis Fürstenfeldbruck

logo_helferkreis_asyl_web
Mit dem Kirchenasyl und dem ständig wachsenden Flüchtlingsstrom kommen neue, große Herausforderungen auf den Helferkreis Asyl zu, der auf das Engagement aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist.

Wer sich engagieren möchte, findet ausführliche Informationen auf www.asylhelferkreis-ffb.de

(akt. 09/2014, hbl)



(c) für Logo und Flyer: S. Shahin

CARITAS: Flüchtlinge begleiten und unterstützen

Die neue Broschüre der CARITAS informiert über Hilfsmöglichkeiten für Ehrenamtliche in der Asylarbeit.

Aktuelle Flüchtlingssituation: Gemeinsamer Aufruf der Dekane

In den Gottesdiensten am 28. September und 5. Oktober 2014 informieren Dekan Stefan Reimers vom Evangelischen Dekanat FFB und Dekan Albert Bauernfeind vom Katholischen Dekanat FFB in einer gemeinsamen Stellungnahme über die aktuelle Flüchtlingssituation. Sie werben darum, sich im gemeinsamen Engagement der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen anzunehmen und die Asyl-Helferkreise in ihrer Arbeit zu unterstützen.


Bischofssynode vom 5. bis 19. Oktober 2014 in Rom

Das Generalsekretariat der Bischofssynode im Vatikan hat am 26. Juni 2014 das Arbeitsdokument für die Synode, das „Instrumentum laboris“, vorgestellt. Es gilt als Grundlagefür die III. Außerordentliche Generalversammlung der Bischofssynode, die vom 5.bis 19. Oktober 2014 im Vatikan stattfindet und unter dem Leitwort steht: „Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung.“
Das‚Instrumentum laboris‘ ist im Wortlaut unter www.vatican.va verfügbar. (Quelle)

Umfrage zum Freisinger Domberg

Domberg Freising
Der Domberg in Freising ist der Ort, von dem unsere Erzdiözese vor über 1.000 Jahren entstanden und über viele Jahrhunderte hinweg gestaltet wurde. Er ist der Ort, an dem der Heilige Korbinian als Bistumsgründer ruht. Er ist der Ort, an dem viele Zeugnisse der Geschichte, Kultur, des Arbeitens, Betens und Lernens innerhalb der Erzdiözese ihren Platz haben. Vor dem Hintergrund der besonderen Bedeutung des Dombergs für das Erzbistum ist es uns ein Anliegen, die Gläubigen des Erzbistums in den Prozess der Neukonzeptionierung des Dombergs einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv in diesen Prozess einzubringen
Wir laden Sie daher ein, bis spätestens 29.07.2014 einen Fragebogen zu beantworten und uns somit zu vermitteln, welche Punkte für Sie von besonderer Bedeutung sind. Herzlichen Dank!

Quelle: www.domberg-freising.de

Einladung zum 3. Diözesanen Medientag

3.Diözesaner-Medientag_plakat
Liebe Pfarrbriefredakteure, Webmaster und Öffentlichkeitsarbeitende !

Sie betreuen die Homepage Ihrer Pfarrei, arbeiten am Pfarrbrief mit oder gestalten in anderer Weise die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Gemeinde?
Sie leiten die Bücherei in Ihrer Pfarrei?

Dann laden wir Sie alle ganz herzlich ein zum
3. diözesanen Medientag
des Erzbistums München und Freising 
in Kooperation mit dem Sankt Michaelsbund
am Samstag, 18. Oktober 2014, von 9 bis 17.30 Uhr
in der Gaszählerwerkstatt, Agnes-Pockels-Bogen 6, 80992 München

Weiter zur Anmeldung und zum Programm

Gesichter meiner Stadt. Flüchtlinge bei uns in Fürstenfeldbruck.

Trommler-Gruppe
Unter diesem Motto stand die gut besuchte Veranstaltung am 26. Juni 2014, die von der Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) im PV Fürstenfeld in Zusammenarbeit mit dem Brucker Forum organisiert worden war.

Das Podiumsgespräch unter Leitung von Frau Höppner (Brucker Forum) brachte reichhaltige Informationen zur Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden in der Stadt und im Landkreis. Teilnehmer waren Gertrud Englert (kfd und Leitung der Veranstaltung), Dr. Rupert Habersetzer (PGR St. Magdalena), Jutta Vogl (kfd-Mitglied und Kontaktstelle zum ehrenamtlichen Helferkreis Asyl in FFB) und Birgit Epp (Helferkreis Asyl FFB).

Von Frau Epp erhielten wir wesentliche Auskünfte und Hinweise, wie ein Engagement  aussehen könnte und was vor allem gebraucht wird. Nach dem Motto „kfd-wir tun was“ konnten die Teilnehmer/-innen ihre Angebote in einer Liste eintragen. 13 Personen nutzten die Gelegenheit: von Besuchen in den Unterkünften, über zahlreiche Sachspenden, Begleitung zu Behördengängen und Spielplatzbetreuung von Kindern reichen die Angebote.

Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einer Trommlergruppe aus Olching/Fürstenfeldbruck. Vier junge Senegalesen (Asylsuchende) vermittelten mit ihrer Spielfreude und ihren Tanzeinlagen eine sehr authentische Atmosphäre.
 (Gertrud Englert).

Zusätzliche Informationen und Adressen: Handreichung Migration und Helferkreis Asyl im Landkreis FFB

Vollversammlung des Dekanatsrates am 2. Juni 2014

Am 2. Juni hieß Bernhard Utters, der noch amtierende Dekanatsrats-Vorstand, die neuen Delegierten zum Dekanatsrat bei einem kleinen Empfang im Pfarrheim der Kath. Pfarrei St. Johannes Baptist in Schöngeising willkommen.

Die erste Vollversammlung der Legislaturperiode 2014 – 2018 wurde mit einem geistlichen Wort von Dekan Albert Bauernfeind eingeleitet und diente dem Kennenlernen und dem Austausch von Erfahrungen mit der Pfarrgemeinderatswahl 2014. Bernhard Utters informierte als Dekanatsratsvorsitzender über die Aufgaben des Dekanatsrates und die Arbeit des Diözesanrates.

Die Vollversammlung endete mit der Wahl des neuen Vorstandes. Helga Blaschke, Elfriede Pollner und Wolfgang Scheurer, stellten sich nicht mehr zur Wahl. Ihnen dankten Dekan Albert Bauernfeind und der wiedergewählte DR-Vorstand Bernhard Utters für ihr teilweise langjähriges Engagement im Dekanatsratsvorstand.

Katholikentag in Regensburg vom 28. Mai bis 1. Juni 2014

logo_Katholikentag-Regensburg_2014

Berichte über die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates München und Freising in Fürstenfeldbruck am 22. März 2014

Kardinal Marx fordert breiten geistlichen Austausch über die Ehe- und Familienpastoral:
Pressebericht des Diözesanrates

Kardinal Marx fordert Transparenz bei Kirchenfinanzen:
Münchner Kirchenzeitung
Bericht des Vorsitzenden des Diözesanrates, Prof. Dr. Hans Tremmel

"Engagement für Flüchtlinge verstärken":
Pressemitteilung des Diözesanrates
Münchner Kirchenzeitung

"Auf die eigentliche christliche Botschaft schauen“:
Pressemitteilung des Diözesanrates

"Mehr Offenheit bei Debatte um Ehe und Familie":

Münchner Kirchenzeitung

Das Dekanat ist Gastgeber

Kloster_Fuerstenfeld
Am 22. März 2014 trifft sich der Diözesanrat zur Frühjahrsvollversammlung im Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Das Schwerpunktthema steht unter dem Motto „Als Mensch respektiert – Flucht und Asyl als Herausforderung für uns Christen". Möglichkeiten der Unterstützung und Begleitung von Flüchtlingen sollen erarbeitet werden.

Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising ist die höchste Vertretung der Laien in der Erzdiözese und über die Pfarrgemeinde- und Dekanatsräte sowie die Verbände demokratisch gewählt. Die mehr als 200 Mitglieder des Diözesanrates treffen sich jeweils im Frühjahr an wechselnden Orten innerhalb der Erzdiözese, jeweils im Herbst auf dem Freisinger Domberg.

Den Abschlussgottesdienst wird Erzbischof Reinhard Kardinal Marx um 18.00 Uhr in der Klosterkirche Fürstenfeld feiern.

Migration - Was Pfarrgemeinden wissen sollten

Asylbewerber und Flüchtlinge begleiten. Was katholische Pfarrgemeinden wissen sollten und tun können

Ein Ratgeber des Caritasverbandes der Diözese Dresden:
Download [PDF]

Pfarrgemeinderatswahl 2014 - Ergebnisse

Die Ergebnisse im Einzelnen

Vorbereitungsdokument für die III. Außerordentliche Vollversammlung der Bischofssynode 2014

Die Deutsche Bischofskonferenz stellt in einer Presseerklärung vom 3. Februar 2014 die Zusammenfassung der Antworten aus den deutschen (Erz-)Diözesen auf die Fragen im Vorbereitungsdokument für die III. Außerordentliche Vollversammlung der Bischofssynode 2014: Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung.

DBK– Presseerklärung, 3.2.2014
Zusammenfassung der Umfrageergebnisse aus allen Diözesen
(hbl, 05.02.2014)

Detaillierte Ergebnisse der Fragebogenaktion zur Ehe- und Familienpastoral

In einer Pressemitteilung vom 30. Januar 2014 veröffentlicht das EB München und Freising die detaillierten
Ergebnisse der Fragebogenaktion zur Ehe- und Familienpastoral

Vatikan-Umfrage zur Ehe- und Familienpastoral

Papst Franziskus hat vom 5. bis 19. Oktober 2014 eine außerordentliche Bischofssynode zum Thema "Familie" einberufen. Im Vorfeld schickte der Vatikan einen Fragenkatalog zu Familienthemen an alle nationalen Bischofskonferenzen. Weitere Informationen sind auf der Seite der Münchner Kirchennachrichten nachzulesen.

Zum Öffnen und Bearbeiten des interaktiven Fragebogens benötigen Sie den Adobe Reader XI, den sie hier kostenlos herunterladen und danach installieren können.

Evangelii Gaudium

APOSTOLISCHES SCHREIBEN EVANGELII GAUDIUM DES HEILIGEN VATERS PAPST FRANZISKUS
AN DIE BISCHÖFE, AN DIE PRIESTER UND DIAKONE, AN DIE PERSONEN GEWEIHTEN LEBENS UND AN DIE CHRISTGLÄUBIGEN LAIEN ÜBER DIE VERKÜNDIGUNG DES EVANGELIUMS IN DER WELT VON HEUTE

zum Originaltext

"Bildung füttert Geist und Seele"


Herbstvollversammlung 2013 in Mammendorf

logo-PGR-Wahl_2014
"Meine Stimme. Für Gott und die Welt."

Im Motto der Pfarrgemeinderatswahlen 2014 bilden sich die beiden Pole der Pfarrgemeinderatsarbeit bereits ab – Gott und Welt. Unsere christliche Botschaft in der Welt sichtbar zu machen und gleichzeitig die Themen und Fragestellungen der Welt nicht auszublenden – in diesem Spannungsfeld stehen die bisherigen und auch die zukünftigen Pfarrgemeinderäte. Aber Spannung kann positive Energie erzeugen und aufbrechen lassen zu neuen Ufern bzw. neuen Themen und Aktivitäten.

Unter das Motto der PGR-Wahl 2014 stellte der Dekanatsrat auch seine Herbstvollversammlung am 11. November 2013. Als Vorsitzender des Dekanatsrats begrüßte Bernhard Utters die neue Geschäftsführerin des Diözesanrats für die Region Nord, Frau Silvia Wallner-Moosreiner, als Referentin des Abends. Sie stellte die Regularien der PGR-Wahl vor und gab viele Tipps für die Kandidatensuche und die Wahlvorbereitung. 2014 wird es erstmals die Möglichkeit zur Briefwahl geben.  Den amtierenden Pfarrgemeinderäten stellt der Diözesanrat für eigene Informationsveranstaltungen eine Arbeitshilfe sowie zahlreiche Materialien zur Verfügung: PGR-Wahl 2014 - download

Christine Höppner, Geschäftsführerin des Brucker Forum wirbt für ein Engagement als Bildungsreferent/-in: "Bildung füttert Geist und Seele." In Kürze wird entsprechendes Informationsmaterial zur Verfügung stehen.

Im Anschluss berichtete Frau Josefine Lechner aus Jesenwang von ihrer Arbeit mit Asylsuchenden in Mammendorf. Frau Lechner engagiert sich bereits im Helferkreis Asyl in Fürstenfeldbruck und ist dabei, einen Helferkreis im Mammendorf aufzubauen. Zu ihrer Freude haben sich bereits mehrere interessierte Ehrenamtliche bei ihr gemeldet. Als Ansprechpartnerin für den PV Mammendorf ist Frau Josefine Lechner telefonisch erreichbar unter 08146 1276 (zuständig für caritative Arbeit im Pfarrgemeinderat Jesenwang). Bei ihr erhalten Sie nähere Informationen.

Das Thema Asyl wird auch den Diözesanrat München und Freising auf seiner
Frühjahrsvollversammlung beschäftigen. Sie wird am 24. März 2014 in Fürstenfeld
stattfinden.

Der Dekanatsratsvorstand dankt dem PV Mammendorf herzlich für die Gastfreundschaft im Pfarrheim St. Jakobus d.Ä.

18.11.2013, hbl


Das Dekanat hat ein neues Leitungsteam

Im September 2013 wählte die Dekanatskonferenz für die Amtszeit von fünf Jahren Dekan und Dekan-Stellvertreter neu. Dekan Albert Bauernfeind wurde in seinem Amt bestätigt, zu seinem Stellvertreter wurde Pfr. Ulrich Bach aus dem PV Puchheim gewählt. Die Wahl wurde von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx bestätigt.
Beiden wünschen wir alles Gute und Gottes Segen für ihr Amt.

Pfarrgemeinderatswahl 2014

logo-PGR-Wahl_2014
„Meine Stimme. Für Gott und die Welt“.

So lautet das Motto der
Pfarrgemeinderatswahl
, die
bayernweit am 16. Februar 2014

stattfindet.

Der Diözesanrat informiert bis zur Wahl über eigene Newsletter, mit einer eigenen Seite auf der Homepage und mit diversen Printprodukten. Der erste Info-Brief ist diese Woche erschienen. Ständig aktualisierte Informationen gibt es online hier:
PGR-Wahlseite www.erzbistum-muenchen.de/pfarrgemeinderatswahl

Kollekte der Dekanatsmaiandacht 2013 zugunsten des Projekteswellcome - Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt

wellcome-logo
Bei der Dekanatsmaiandacht am 15. Mai 2013 wurde die Kollekte für das Projekt: wellcome – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt verwendet. Es wurden 325,82 Euro eingenommen.

Das Brucker Forum unterstützt mit seinem neuen Projekt wellcome junge Familien in der Stadt und im Landkreis Fürstenfeldbruck. Mütter werden heute meist nach wenigen Tagen aus der Klinik entlassen. Zuhause beginnt – trotz aller Freude über das Baby – der ganz normale Wahnsinn einer Familie. Das Baby schreit, das Geschwisterkind ist eifersüchtig, der Vater beruflich eingespannt. Und die Großeltern leben in einer anderen Stadt.
Mehr lesen...

Wir möchten uns ganz herzlich bei den Spenderinnen und Spendern bedanken:

Christine Höppner,
Geschäftsführerin des Brucker Forum

und
Silvia Stumpf,
Koordinatorin von wellcome Fürstenfeldbruck

Frühjahrsvollversammlung des Dekanatsrates7. Mai 2013, Pfarrzentrum St. Vitus, Schmidhammerstr. 17, Maisach.


In den Mittelpunkt seiner diesjährigen Frühjahrsvollversammlung stellte der Dekanatsrat FFB das Thema Asyl, Asylbewerber und deren Betreuung im Landkreis.

Herr Dieter Bamesreiter, Leiter des Referats Ausländerwesen im Landratsamt FFB informierte grundsätzlich über das Asylrecht, die Asylberechtigung und das Asylverfahren, also über alles, was mit der rechtlichen Seite zu tun hat. Der Landkreis FFB betreut 4,7 % der obberbayerischen Asylbewerber-Quote, das sind aktuell 240 Menschen. Die Zahl wird in 2013 auf 370 ansteigen. In diesem Zusammenhang weist Herr Bamesreiter auf das drängende Unterbringungsproblem hin und spricht auch im Namen von Landrat Karmasin die dringende Bitte aus, Unterkünfte für die Unterbringung der Asylbewerber bereitzustellen.

Herr Ralf Grath, Fachdienstleiter beim Caritaszentrum Fürstenfeldbruck, stellte die aktuelle Situation im Landkreis, die zu betreuenden Nationalitäten, die Unterbringung und die soziale und familiäre Situation der Flüchtlinge und Asylbewerber dar. Der neuerliche Zustrom von Asylbewerbern ist am steigenden Beratungsbedarf erkennbar. Am 1. März konnte zusätzlich zum bisherigen Beratungsangebot mit Unterstützung des Landratsamtes eine weitere, ökumenische Beratungsstelle für Asylbewerber eingerichtet werden, die mit je einer halben Stelle von Caritas und Diakonie besetzt wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Migrationsdienst der Caritas, in der Asylbewerberunterkunft in Germering, sowie in den Beratungsstellen beraten und unterstützen asylsuchende Einzelpersonen, Familien und unbegleitete Minderjährige. Traumabewältigung, Wohnraum- und Arbeitsbeschaffung, Integration durch Sprach- und Alphabetisierungsangebote, Kontaktmöglichkeiten via Internet zu Angehörigen in der Heimat stehen als zentrale Anliegen der betroffenen Menschen im Fokus der Migrationsdienste. Hier setzt auch ehrenamtliches Engagement an. Neben zahlreichen Einzelaktivitäten seien hier der Unterstützerkreis Asyl in Olching und der Arbeitskreis Asyl in Germering stellvertretend genannt.

Im Anschluss an die beiden Referate beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Arbeitsgruppen mit der Frage, was konkret der Beitrag seitens des Dekanates und der Pfarreien sein könnte. Dabei kristallisietren sich als Schwerpunkte heraus:
  • Informationsbedarf: Verständnis und Interesse in der Bevölkerung wecken durch Sensibilisierung für die Asyl-Problematik;
  • Vernetzung: bestehendes haupt- und ehrenamtliches Engagement aufzeigen und Einzelaktivitäten bündeln;
  • Alltag teilen: Begleitdienste (Behörden, Ärzte), gemeinsame Aktivitäten (Nachbarschaftsfeste, Gemüsebeete anlegen, Sprachkenntnisse vermitteln, u.a.);
  • Wohnraumbeschaffung: dezentrale Unterbringung versus Gemeinschaftsunterkünfte fördert Integration und verringert Konfliktpotential.
Die rege Diskussion und die sich anschließende, intensive Beschäftigung in Arbeitsgruppen zeigte auf, wie brandaktuell das Thema Asyl angesichts des Syrienkonfliktes und der weiter bestehenden Konflike in afrikanischen Staaten und in Afghanistan wieder ist.

Auch den Diözesanrat beschäftigt die Migrationspolitik. Der Sachausschuss „Migration und Integration“ legte im Februar 2013 ein Positionspapier zur europäischen und bayerischen Migrationspolitik vor und spricht Empfehlungen aus.

Den Referenten des Abends, Herrn Bamesreiter und Herrn Grath, sei für ihre fundierten Ausführungen herzlich gedankt. Ebenso danken wir für die gastliche Aufnahme in der Pfarrei St. Vitus in Maisach.

13. Mai 2013, hbl

Tag des Laienapostolates

Am Samstag, den 6. April 2013 fand im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising der Tag des Laienapostolates statt. 1961 – also kurz vor Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils – forderte Julius Kardinal Döpfner in seiner Sylvesterpredigt: „Das Wort ‚Laie‘ muß wieder als Ehrentitel in der Kirche gesehen und vertieft werden“.

Laie – ein Ehrentitel? In den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils ist das so. Die Gleichheit aller Getauften, ja ihre gleiche Würde, wurde in den Vordergrund gestellt. Das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen wurde wieder entdeckt. Noch heute sind viele erstaunt, mit welcher Hochachtung das Konzil von den Laien spricht. Bei nicht wenigen sind diese Aussagen unbekannt. Andere sind begeistert. Die Impulse zum Kirchenverständnis und Laienapostolat sind für sie eine wichtige Motivationsbasis. Ein Teil von ihnen ist gerade deswegen verärgert über den Zwiespalt zur Realität. Sie spüren nicht, dass ihre Glaubens- und Lebenserfahrung das Gewicht erhält, das ihrer Würde als mündige Christen entspricht. Und wieder andere finden es befremdlich, dass weiterhin der Begriff „Laie“ verwendet wird. Weil alltagssprachlich mit diesem Wort „Nicht-Fachmänner und -frauen“ bezeichnet werden, verbinden sie damit eine Abwertung.

Der Studientag hat dazu beitragen, den Schatz des Laienapostolats neu zu entdecken. Für die Zukunftsfähigkeit der Kirche ist dies von großer Bedeutung. In Zeiten größerer pastoraler Räume führt kein Weg daran vorbei: Der Reichtum der Kirche sind die Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen.

22.2.2013, hbl

Herbstvollversammlung in Neu-Esting am 13. November 2012

Herbstvollversammlung_2012
In seiner Herbstvollversammlung befasste sich der Dekanatsrat mit dem Schwerpunktthema:

„Fertig sind wir noch lange nicht“ –

50 Jahre nach Beginn des II. Vatikanischen Konzils:
Was bleibt und was ist zu tun?


Die Mitglieder des Dekanatsrates versammelten sich ganz bewusst in einer Kirche, um konkret in Erinnerung zu rufen, dass das II. Vatikanum 50 Jahre zuvor im Petersdom feierlich eröffnet worden war. Die Pfarrkirche St. Elisabeth-v.Thüringen in Neu-Esting bot dafür den einladenden und im Sinne der Liturgiereform gestalteten modernen Rahmen.

Zur Einstimmung in das Thema hatten die Teilnehmer/-innen vor Sitzungsbeginn die Gelegenheit, die Wanderausstellung „50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil, Hoffnung für Kirche und Welt“ anzusehen.
Diese Wanderaustellung steht als Leihgabe zur Verfügung. Genauere Informationen finden Sie auf der Seite des Diözesanrates: www.50-jahre-vatikanum.de

In drei moderierten Arbeitsgruppen stellten sich die zahlreich Anwesenden den Fragen:
Wie war es vor dem Konzil, was war nachher und was bleibt für uns zu tun in Bezug auf
  • die Öffnung der Kirche nach innen.
  • das Verhältnis der Kirche zu anderen Konfessionen und Religionen
  • die Öffnung der Kirche zu allen Menschen und zur menschlichen Gesellschaft.
In allen Arbeitsgruppen führten lebhafte Diskussionen zu Ergebnissen, die eines gemeinsam haben:
Fertig sind wir noch lange nicht!


Neben den in der nachkonziliaren Kirche inzwischen selbstverständlich gewordenen positiven Änderungen in Bezug auf ihre Öffnung nach innen und außen, sowie ihr Verhältnis zu anderen Konfessionen und Religionen wurde deutlich, dass die Aufbruchstimmung in der Folge des II. Vatikanischen Konzils (1962 bis 1965) und der sog. Würzburger Synode*) zunehmend in Stagnation bzw. Rückschritt übergegangen ist. Die einzelnen Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden gesichtet und sollen in Kürze hier veröffentlicht werden.

Der Vorstand des Dekanatsrates bedankt sich sehr herzlich bei der Pfarrei St. Elisabeth-v.Thüringen für die freundliche Aufnahme.

*) Die „Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland“, kurz „Würzburger Synode“ genannt, wurde 1969 von Julius Kardinal Döpfner einberufen, dem Erzbischof von München und Freising und damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Von 1971 bis 1975 förderte sie in acht Sitzungsperioden die Verwirklichung der Konzilsbeschlüsse auf nationaler Ebene.

hbl, 14.11.2012

Reforminitiative "Münchner Kreis"

24 Priester und Diakone gründen Reforminitiative "Münchner Kreis."
Ihre Erklärung zum 50. Jahrestag der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils
hier im Wortlaut

Münchner Kreis online

(hbl, 05.10.2012)

Mit www.gemeindeinitiative.org hat der "Münchner Kreis" eine Schwester bekommen. Anfang Februar 2013 formierte sich aus der Unterstützergruppe des "Münchner Kreises" eine Gruppe mündiger und kritischer Christen. Ihre Ziele fasste sie im April 2013 in einer vorläufigen Erklärung zusammen. Mit der "Vorläufigkeit" kommt ein Handeln auf Sicht zum Ausdruck, das keine fertigen Rezepte liefert.
Vorläufige Erklärung der Gemeindeinitiative

(hbl, 21.06.2013)

Reinhard Kardinal Marx legt bei Dekanekonferenz am 23./24. Februar 2012 Kommentierung zu den pastoralen Empfehlungen des Zukunftsforums vor.


„Dem Glauben Zukunft geben“Dekanatsrat fordert zügige Stellungnahme und Umsetzung der pastoralen Empfehlungen des Zukunftsforums

Fürstenfeldbruck, den 3.2.2012. Einstimmig hat die Vollversammlung des Dekanatsrats Fürstenfeldbruck am 26. Februar 2012 die große Sorge formuliert, dass der mit viel Engagement und großen Erwartungen geführte Diskussionsprozess im Sande verläuft. Aus allen 29 Pfarreien des Dekanats waren während des Prozesses „Dem Glauben Zukunft geben“ vielfältige Vorschläge, Verbesserungsvorschläge und Einschätzungen zu den Zeichen der Zeit erarbeitet worden. Das Zukunftsforum hat diese gesichtet und im Dezember 2010 (!!) 61 Empfehlungen für die Pastoral in der Erzdiözese überreicht. Der Erzbischof hat zugesichert, dass er zu allen Empfehlungen bis Pfingsten 2011 Stellung nehmen und diese Stellungnahme breit bekannt machen werde.

Dies ist bisher teilweise und bisher nur in mündlicher Form passiert. Der Dekanatsrat hat jetzt einen Brief an den Erzbischof geschrieben, in dem er seine Verwunderung und Sorge darüber zum Ausdruck gebracht hat, dass das starke Engagement der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter in den Pfarreien nicht ernst genommen und das gemeinsame Anliegen „Dem Glauben Zukunft geben“ nicht prioritär behandelt wird. Zudem fordert der Dekanatsrat endlich die Einrichtung von sog. „Dialogräumen“, wo die zwischen Kirchenleitung und der Mehrzahl der Gemeindemitglieder kontrovers gesehenen Themen diskutiert und mit Lösungsvorschlägen versehen werden können.

Nachdem es solange keine Stellungnahme gegeben habe und man wenig Hoffnung habe, dass eine solche noch kommen werde, werde man die Arbeitsergebnisse - da wo möglich – auch ohne das ausdrückliche Votum des Erzbischofs umsetzten. „Die Kirche liegt uns zu sehr am Herzen, als dass wir sie allein den Priestern und Bischöfen überlassen könnten. so der Dekanatsrat in seinem Schreiben. Und weiter: „Als Volk Gottes sind wir gemeinsam unterwegs („Lumen gentium“). Auf Dauer wird sich unsere Kirche darauf besinnen müssen, Teilhabe verantwortungsbewusster und mündiger Christen umfassend zuzulassen, wenn sie eine Zukunft haben soll“.

Weiterhin gibt der Dekanatsrat seiner Überzeugung Ausdruck, dass, neben der Umsetzung einer der Mangelverwaltung im priesterlichen und pastoralen Dienst geschuldeten Neustrukturierung im Erzbistum München und Freising, eine geistliche Neuorientierung nur gemeinsam erreicht werden kann. bu

Herbstvollversammlung 2011

logo_dem_glauben_zukunft_geben
Auf seiner Herbstvollversammlung am 27. Oktober 2011 in Schöngeising informierte sich der Dekanatsrat Fürstenfeldbruck über den aktuellen Stand des Projektes "Dem Glauben Zukunft geben".

Bernhard Utters, Dekanatsratsvorsitzender und Vorstandsmitglied des Diözesanrates fasste zusammen:

Auf seiner vierten Vollversammlung im Dezember 2010 überreichte das Zukunftsforum Erzbischof Reinhard Kardinal Marx 61 pastorale Empfehlungen als Ergebnis des zweijährigen Projektes „Dem Glauben Zukunft geben“. Seine Stellungnahme dazu war für Pfingsten 2011 in Aussicht gestellt, jedoch vertagt worden.

Kardinal Marx hat gemeinsam mit dem Bischofsrat 19 dieser Empfehlungen herausgegriffen und drei Themenbereichen zugeordnet.

Auf der Herbstvollversammlung des Diözesanrates wurden diese Empfehlungen am 14. Oktober 2011 in 11 Arbeitsgruppen gesichtet und zu einzelnen Empfehlungen „Erwartungen an die Bistumsleitung“ sowie „Unser Beitrag“ formuliert. Am 15. Oktober kommentierte Kardinal Marx diese ausgewählten Empfehlungen erstmals mündlich. Die schriftliche Stellungnahme wird vorbereitet; ihre Veröffentlichung ist zugesagt, ein Zeitpunkt aber noch nicht festgelegt.

Im Anschluss an die Präsentation dieser Ergebnisse entwickelte der Dekanatsrat in lebhafter Diskussion seine Sorgen und Anliegen.

Zur Erinnerung:

Im Mai 2008 eröffnete Erzbischof Reinhard Kardinal Marx das Projekt „Dem Glauben Zukunft geben! Pastoral- und Strukturplanung 2020“.

Bis Dezember 2010 arbeitete das Zukunftsforum, eine für das Erzbistum München und Freising repräsentative Versammlung, an einem Pastoral- und Strukturplan mit dem Ziel, eine geistliche Neuorientierung und Neustrukturierung im Erzbistum München und Freising anzuregen und zu unterstützen.

Die insgesamt vier Vollversammlungen des Zukunftsforums standen unter den Leitthemen:


  • "Dem Glauben Zukunft geben": Zeichen der Zeit und ihre Herausforderungen für die Seelsorge (11. Oktober 2008),
  • "Gemeinsam unterwegs": Neue Strukturen durch Kommunikation und Kooperation mit Leben erfüllen (17./18. April 2009),
  • "Volk Gottes sein mitten in der Welt von heute": Schwerpunkte und Vereinbarungen für die Seelsorge der kommenden Jahre im Erzbistum (28. November 2009) und
  • "Neues wagen aus der Kraft des Geistes": Entwicklung von pastoralen Konzepten und Vereinbarungen über Ziele in neuen pastoralen Räumen (17./18. Dezember 2010).
2008/2009, also zu Beginn des Projektes „Dem Glauben Zukunft geben“, brachten sich Pfarreien und Pfarrverbände des Dekanats Fürstenfeldbruck in Kooperation mit kirchlichen Gruppen und Verbänden intensiv in dieses Projekt ein. Es wurden hochqualifizierte Beiträge zum „Orientierungsrahmen“ und den „Zeichen der Zeit“ erarbeitet und intensiv diskutiert. Die Ergebnisse wurden dem Zukunftsforum rückgemeldet. Damit verbunden waren hohe Erwartungen, gehört und an einem Dialog beteiligt zu werden.

Der Dekanatsrat Fürstenfeldbruck anerkennt die Arbeit des Zukunftsforums sehr wohl. Er ist überzeugt, dass das Projekt-Ziel einer unabänderlichen, der Mangelverwaltung geschuldeten Neustrukturierung im Erzbistum München und Freising und einer geistlichen Neuorientierung nur im Dialog auf Augenhöhe und kooperativ erreicht werden kann. Zwischenzeitlich sind die anfänglichen positiven Erwartungen jedoch einer pragmatischen Ernüchterung gewichen. Es wird sich zeigen müssen, ob tatsächlich weitere Dialogräume auf Bistumsebene geöffnet werden, um die Umsetzung der pastoralen Empfehlungen, die auch kritische Bereiche nicht aussparen, weiter voranzubringen. Dekan Albert Bauernfeind will das Anliegen des Dekanatsrates in die Dekanekonferenz im November 2011 mit hineinnehmen.

Der Dekanatsrat ist der einhelligen Meinung, dass sowohl die eigene Arbeit als auch die Arbeit des Diözesanrates der breiten Unterstützung seitens der Pfarreien und Pfarrverbände bedarf. Er spricht die Empfehlung aus, das Thema „Dem Glauben Zukunft geben“ gerade in der jetzigen Phase in den Pfarrgemeinderäten und Pfarrverbandsräten mit wachem Interesse zu verfolgen und immer wieder ins Gespräch zu bringen. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des Erzbistums München und Freising und des Diözesanrates.

Wegen der Aktualität dieses Themas hat der Dekanatsrat das Schwerpunktthema seiner Herbstvollversammlung vertagt. Am 26. Januar 2012 wird es auf einer außerordentlichen Sitzung aufgenommen. Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits vor. hbl