Innehalten und Auftanken

Das Glaubensbekenntnis einer jungen Frau in unserer Zeit.

Ich glaube an einen Gott,

... der mir die Türe öffnet
der mir durch Menschen, Dinge oder Ereignisse immer wieder
Türen in meinem Leben öffnet.

Ich glaube an einen Gott, der an
die Tür klopft, um in meinem Leben um Einlass zu bitten.

Ich glaube an einen Gott, der mich
an der Tür erwartet,
und wenn mir der Mut zum Eintreten fehlt, mir sogar entgegengeht.

Ich glaube an einen Gott, der mich auch nicht aussperrt,
wenn ich durch meine Schuld manch eine Türe zuschlage,
jemanden vor der Tür warten lasse oder Mauern der Feindschaft errichte.

Ich glaube an einen Gott, der mir immer wieder
den Blick für offene Türen schenkt,
wenn ich nur noch unüberwindbare Mauern in meinem Leben entdecke.

Ich glaube an einen Gott, der uns Menschen jederzeit die Kraft gibt, einander Türen zu öffnen.

Ich glaube an einen Gott, der uns befähigt, selbst zu einer offenen Tür für andere zu werden.

Text: Christine Jesse in: Love&Pray. Jugendgebete. Verlag Haus Altenberg, 2011
Foto: Hans-Werner Kulinna, in Lebensbilder 1/2, Folie 20 © Kösel-Verlag, München










Ich bin die Tür



Am Abend
dieses ersten Tages
der Woche,
als die Jünger
aus Furcht
vor den Juden
die Türen
verschlossen hatten,
kam Jesus,
trat in ihre Mitte
und sagte zu ihnen:

Friede sei mit euch!

Joh 20,19