Hilfe bei Missbrauch

Bischöfliche Beauftragte für die Prüfung von Verdachtsfällen - Missbrauchsbeauftragte

Als "Bischöfliche Beauftragte der Erzdiözese München und Freising für die Prüfung von Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker, Ordensangehörige oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst" wurden von Kardinal Reinhard Marx zwei externe Rechtsanwälte ernannt:
Ute Dirkmann
Schloss-Prunn-Straße 5a
81375 München
Telefon: 089 / 74160023
Fax: 089 / 74160024
E-Mail: info@kanzlei-dirkmann.de
Dr. Martin Miebach
Pacellistraße 4
80333 München
Tel.: 089/95453713-0
Fax: 089/95453713-1
E-Mail: muenchen@bdr-legal.de
Die Bischöflichen Beauftragten sind Ansprechpartner für Verdachtsfälle auf sexuellen Missbrauch im Sinne der Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz.
Darüber hinaus sind sie laut Ernennungsurkunde zuständig für die Entgegennahme von Anträgen auf Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde.
Die Missbrauchsbeauftragten werden von pastoralen Mitarbeitern unterstützt, die Opfer sexuellen Missbrauchs und körperlicher Gewalt seelsorgerisch betreuen.
Gemäß den Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz (Punkt 7) wurde im Erzbistum München und Freising ein Beraterstab eingerichtet, dem Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und mit Erfahrung und Kompetenz in der Arbeit mit Opfern sexuellen Missbrauchs angehören.

Mitteilungspflicht kirchlicher Mitarbeiter

Alle kirchlichen Mitarbeiter unterliegen der Mitteilungspflicht an den Missbrauchsbeauftragten ihrer Diözese, wenn der mutmaßliche Täter im pastoralen, erzieherischen, betreuenden oder pflegerischen Kirchendienst steht, gleich ob beruflich oder ehrenamtlich.