Lebenslauf

1928
geboren am 20. Februar in einer Eisenbahnerfamilie in Landau/Pfalz

1947
Abitur am Gymnasium in Landau

1948-1956
Studium der Theologie an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, Alumnus des Germanicums

1953
Priesterweihe am 10. Oktober in Rom

1956
Promotion zum Dr. theol.

1956-1958
Kaplan in Speyer

1958-1960
Assistent und Dozent am Priesterseminar in Speyer

1960-1961
Hilfspriester in Glanmünchweiler

1961
Beurlaubung zur Habilitation

1962-1967
Dozent und Professor für Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Eichstätt

1965
Habilitation in München bei Professor Dr. Michael Schmaus

1967
Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz, ab 1968 Honorarprofessor

1968
Ernennung zum Bischof von Speyer durch Papst Paul VI.
Bischofsweihe im Dom zu Speyer am 29. Juni

1982
Ernennung zum Erzbischof von München und Freising durch Papst Johannes Paul II.
Übernahme der Erzdiözese am 12. Dezember im Münchner Liebfrauendom


1985
Aufnahme in das Kardinalskollegium am 25. Mai

1997
Verleihung der Ehrendoktorwürde der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

2002
Der Kardinal bietet Papst Johannes Paul II. entsprechend dem Kirchenrecht anlässlich seines bevorstehenden 75. Geburtstags den Amtsverzicht an. Der Papst bestätigt ihn bis auf Weiteres im Amt.

2002
Verleihung der Ehrenmedaille der griechischen Kulturstiftung Palladion am 30. Dezember aus Anerkennung für die Unterstützung der griechisch-orthodoxen Kirche in Bayern

2003
Verleihung des "Bayerischen Janus 2003" durch den bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der "Bayerische Janus" ist ein Anerkennungspreis, der von den im Bayerischen Archivtag vereinten öffentlichen und privaten Archiven im Freistaat vergeben wird.

2007
Papst Benedikt XVI. nimmt im Hinblick auf den 80. Geburtstag des Kardinals im Februar 2008 den Amtsverzicht an und bestellt ihn mit Wirkung vom 2. Februar 2007 zum Apostolischen Administrator für das Erzbistum München und Freising mit allen Rechten und Vollmachten eines Diözesanbischofs bis zur Bestellung eines Nachfolgers. Der Kardinal bleibt Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz und Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz.

2008
Mit dem Amtsantritt von Erzbischof Reinhard Marx am 2. Februar endete nach 25 Jahren die Amtszeit von Kardinal Friedrich Wetter als Oberhirte des Erzbistums München und Freising.



Besondere Aufgaben und Dienste

1968
Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz
Mitglied der Kommission für Fragen der Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz

1970-1981
Vorsitzender der Kommission für Fragen der Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz

1973
Mitglied des Kontaktgesprächskreises zwischen Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz und Vertretern des Rats der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD)

1981
Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz

1981-1986
Mitglied der Gemeinsamen Ökumenischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und des Rats der EKD

1982
Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz

1983
Mitglied der Gemischten Internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche

1985
Mitglied der Römischen Kongregation für die Evangelisation der Völker
Mitglied der Römischen Kongregation für das Katholische Bildungswesen

 

Ausführlicher Lebenslauf

Friedrich Wetter wurde am 20. Februar 1928 als Sohn einer Eisenbahnerfamilie in Landau/Pfalz geboren. Er wuchs mit zwei Schwestern auf.

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