Werke der Barmherzigkeit

Vater der Barmherzigkeit
Papst Franziskus lenkt unseren Blick aber nicht nur auf die „Pforten der Barmherzigkeit“, die symbolisch für die allen Pilgernden geschenkte umfassende Versöhnung stehen. Er lädt uns einmal mehr ein, von innen durch unsere Kirchentüren nach außen zu schauen und den Weg nach draußen bis an die Ränder zu wagen, indem wir materielle Not lindern und uns denen zuwenden, die einsam, krank, verzweifelt oder auf der Flucht sind.

Aber auch wir selbst kommen immer wieder in eine Lage, in der wir die Zuwendung durch unsere Mitmenschen brauchen. Und ausnahmslos alle Menschen sind auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen. Das Heilige Jahr will uns im Geben und Empfangen neu die unmittelbare Erfahrung göttlicher Barmherzigkeit schenken.

Foto: Vater der Barmherzigkeit, Skulptur an der Stiftskirche St. Petrus und Johannes der Täufer Berchtesgaden, ©Andreas Pfnür
Die kirchliche Tradition kennt sieben "leibliche Werke" und sieben "geistliche Werke" der Barmherzigkeit (vgl. auch Gotteslob 29,3).


Leibliche Werke der Barmherzigkeit:
  • Hungrige speisen
  • Durstigen zu trinken geben
  • Fremde beherbergen
  • Nackte bekleiden
  • Kranke pflegen
  • Gefangene besuchen
  • Tote bestatten
Geistliche Werke der Barmherzigkeit:
  • Unwissende lehren
  • Zweiflern raten
  • Trauernde trösten
  • Sünder zurechtweisen
  • Jenen, die Leid zufügen, verzeihen
  • Lästige ertragen
  • Für alle beten

Die 7 Werke der Barmherzigkeit
Impulse zu den leiblichen Werken der Barmherzigkeit