Religionsunterricht - Ziele


Die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1974) hat in ihrem Beschluss „Der Religionsunterricht in der Schule“ - zeitlos gültig - vier grundlegende Ziele formuliert:

1) Er weckt und reflektiert die Frage nach Gott,
    nach der Deutung der Welt,
    nach dem Sinn und Wert des Lebens und
    nach Normen für das Handeln des Menschen und
    ermöglicht eine Antwort aus der Offenbarung und aus dem Glauben der Kirche.

2) Er macht vertraut mit der Wirklichkeit des Glaubens und
   der Botschaft, die ihm zugrunde liegt, und
   hilft, den Glauben denkend zu verantworten.

3) Er befähigt zu persönlicher Entscheidung in Auseinandersetzung mit
    Konfessionen und Religionen, mit Weltanschauungen und Ideologien und
    fördert Verständnis und Toleranz gegenüber der Entscheidung anderer.

4) Er motiviert zu religiösem Leben und
    zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft.

Dieser Zielrahmen wird schulart- und altersgemäß in den entsprechenden Bildungsstandards und Lehrplänen umgesetzt.
Insbesondere Lehrpläne berücksichtigen bildungspolitische Vorgaben, gesellschaftliche Veränderungen und die pädagogischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Schulart.