Katholische Elternschaft Deutschlands

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Pressemitteilung vom 5. April 2017

Die KED kommentiert die geplante Rückkehr zum G9:
Schluss mit der Schnellschussschulpolitik!
 
München – Die KED in Bayern hat schon früh erkannt, dass eine Verkürzung der gymnasialen Schulzeit zwar möglich ist, aber einer guten Vorbereitung bedarf, die Schüler, Lehrer und Eltern sowie natürllich eine solide Lehrplangestaltung umfasst. Insofern kommt das Scheitern des G9 für sie nicht überraschend.
 
Die KED in Bayern beobachtet schon seit langem die Verwerfungen einer überhasteteten Schulpolitik mit großer Sorge. Dabei gehört die Schule für ein Kind zum berühmten Ernst des Lebens und ist kein Experimentierfeld für reformeifrige Politiker. Insofern markiert die geplante Rückkehr zum G9 in Bayern ein eklatantes Scheitern der auf bloße Kompetenzen abzielenden Schulpolitik der letzten Jahrzehnte. Sie hat die Kinder und ihren Anspruch auf Zuverlässigkeit aus dem Blick verloren. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie den Sinn der Schule als Bildungseinrichtung zunehmend in Zweifel ziehen und nur noch auf das achten, von dem sie glauben, dass es ihnen im beruflichen Leben nützt.
 
Gisela Häfele, Vorsitzende der KED in Bayern: „Ich hoffe, dass die Schulen in Bayern nun endlich wieder ausschließlich nach pädagogischen Maßstäben gestaltet werden. Es muss Schluss sein mit der Schnellschussschulpolitik.“

v.i.S.d.P.: Dipl.-Theol. Bernhard Huber, Geschäftsführer

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