Auf der Suche nach der Kirche von morgen Das Projekt Spurenleger lädt Seelsorger ein

Wie sieht die Kirche von morgen aus? Diese Frage beschäftigt Haupt- und Ehrenamtliche in allen Kirchen. Denn bei allen Unterschieden ist eines ganz Klar: Es ist vieles in Bewegung. Strukturen und Rituale, die oft über Jahrhunderte Menschen Halt gegeben haben, verändern sich in rasantem Tempo, weil sich die Fragen und Lebenswirklichkeiten der Menschen verändern. Wohin führt diese Veränderung? Was entsteht gerade neu?
Spurenleger, Logo
Diesen Fragen geht das Projekt Spurenleger nach, indem es Haupt- und Ehrenamtlich aus der gesamten Vielfalt der Kirchen gemeinsam auf die Reise schickt. Auf die Reise an Orte an denen schon heute erfahrbar wird wie die Kirche von morgen aussieht. Dort erleben die Teilnehmer Menschen und pastorale Ansätze, die sie für Ihre eigene Arbeit fruchtbar machen können. Siewerden so selbst zu Spurenlegern einer lebendigen Kirche von morgen.
 
Das Projekt Spurenleger wurde 2013 aus ökumenisches Jahresprojekt gestartet und dann wegen der großen Ressonanz fortgesetzt. Seither ist ein buntes Netzwerk entstanden, das sich immer wieder auf die Reise macht um unterwegs zu sein "auf den Spuren des Aufbruchs".

Zuletzt waren 18 Teilnehmer aus 5 unterschiedlichen Kirche auf Landpartie, um unterschiedliche Projekte am Land kennenzulernen. Vom 21-23.Juni findet in Freising eine dreitägige Fortbildung statt. Seelsorger aus unterschiedlichen Kirchen sind eingeladen sich drei Tage unter der fachkundigen Anleitung der katholischen Zheologin Maria Hermann und der evangelischen Pastorin Sandra Bils auf neue Wege einzulassen. Begleitet wird der Kurs vom Leiter des Fachbereiches Ökumene Pastoralreferent Florian Schuppe der die bisherigen Erfahrungen zusammenfasst: "Eie die Kirche von morgen aussieht kann man nur im Gemeinsamen Suchen erahnen, aber eins ist klar: Sie ist vielfältig, ökumenisch vernetzt und sie strahlt in die Welt hinaus."
 
Weitere Informationen: www.projekt-spurenleger.de
Und im Spurenleger Reisetagebuch, das auf der Homepage kostenlos bestellt werden kann.

Ökumene
Kapellenstr. 4
80333 München
Telefon: 089 2137-2367
Fax: 089 2137-272367
http://www.erzbistum-muenchen.de/oekumene
Fachbereichsleiter:
Dr. Florian Schuppe, Pastoralreferent