Was eine Pfarrei tun kann

Pilger-, Meditations- und Stationenwege im Erzbistum München und Freising
Wenn Sie selbst schon Pilger waren, wissen Sie, was Pilger unterwegs brauchen.
Meist sind das sehr elementare Dinge, die durch eine herzliche Gastfreundschaft bereit gestellt werden können. Für Pfarreien am Pilgerweg kann dies eine Chance sein, mit Pilgern ins Gespräch zu kommen. Kirchen sind häufig die erste Anlaufstelle eines Pilgers in einem Ort.

Pilger brauchen...

Wasser, ein Hinweisschild am Pfarrhaus, an der Kirche, im Schaukasten, gibt rasch Auskunft, wo die nächste (Trink)Wasserstelle ist und auch das nächste WC.

Nahrung: ein Zeichen der Gastfreundschaft kann es sein, Kekse, Obst, in der Kirche im Eingangsbereich auf zu stellen mit einem freundlichen Gruß und wenn nötig, auch mit der Bitte um einen kleinen Obulus. Auch eine kleine Wegbeschreibung zum nächsten Laden hilft weiter. Hier kann auch ein Gästebuch und der Pilgerstempel liegen.

einen Schlafplatz: hier helfen Telefonnummern weiter von Menschen, die bereit sind ein Zimmer zu vermieten oder die Telefonnummer eines Fremdenverkehrsbüros. Pilger wollen auf ihren möglichst einfache begehen und benötigen selten großen Luxus.

Medizinische Hilfe: Telfonnummer des nächsten Arztes mit Adressangabe

Öffnungszeiten der Kirche: Wenn die Kirche zwar verschlossen, aber geöffnet werden kann, bitte auch hier die Telefonnummer hinterlegen.
einen Unterstand: Nicht immer ist das Wetter pilgerfreundlich. Wenn die Kirche geschlossen ist, hilft ein Stuhl im Vorraum, damit sich ein Pilger etwas erholen kann.

menschlichen Kontakt: viele Pilger freuen sich, wenn sie angesprochen werden nach dem Woher und Wohin. Oft ergeben sich daraus für beide Seiten interessante Gespräche. Ein kleiner Willkommensgruß in der Kirche tut auch gut, er zeigt, dass der Pilger willkommen ist. Ist noch dazu ein Pfarrer od. Seelsorger/In vor Ort und gibt seine/ihre Gesprächsbereitschaft bekannt, ist es noch besser.
akm