Ausstellungen zu Papst Benedikt XVI.

Dauerausstellung über Papst Benedikt XVI. auf dem Domberg
Ratzingers Leben und Wirken im Erzbistum in der Freisinger Dombibliothek
Rechtzeitig zur Vollendung des 81. Lebensjahres von Papst Benedikt XVI. am 16. April 2008 wurde im Erdgeschoss der traditionsreichen Dombibliothek auf dem Freisinger Domberg eine Ausstellung eröffnet. Sie ist der besonderen Verbindung des Papstes zu seiner Heimatdiözese gewidmet. Anlässlich seines gemeinsam von der Stadt Freising und den Pfarreien der alten Bischofsstadt ausgerichteten festlichen Empfangs hat der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, die Ausstellung am 13. April 2008 im Anschluss an eine feierliche Pontifikalvesper im Freisinger Dom eröffnet.

Das Archiv der Erzdiözese München und Freising hat die Ausstellung nach Angaben seines Direktors Peter Pfister unter dem Titel „Lebendige Kirche – lebendige Heimat. Joseph Ratzinger und das Erzbistum München und Freising“ konzipiert. Sie dokumentiert Lebensstationen des Papstes im Erzbistum, insbesondere auch in Freising, in Wort und Bild. Ratzinger studierte von 1946 bis 1951 in Freising und München Theologie und Philosophie. Im Freisinger Priesterseminar bereitete er sich auf das Priesteramt vor und wurde 1951 zusammen mit seinem älteren Bruder Georg von Kardinal Michael Faulhaber im Mariendom zum Priester geweiht. Als Dozent wirkte er in Freising von 1952 bis 1954 am Erzbischöflichen Klerikalseminar und von 1954 bis 1957 als Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule. Zusammen mit seinen Eltern wohnte er einige Zeit auf dem Freisinger Domberg.
Als Erzbischof von München und Freising war Ratzinger in den Jahren von 1977 bis 1982 oft in der Bischofsstadt. Zum Hochfest der Apostel Peter und Paul weihte er Priester im Mariendom. Mit Gläubigen aus allen Teilen des Erzbistums feierte er das Fest des Diözesanpatrons, des heiligen Bischofs Korbinian. Auch nach seiner Berufung in das Amt des Präfekten der Römischen Glaubenskongregation pflegte er die Beziehungen zu seinem Heimatbistum und zu Freising. Nach seiner Wahl zum Papst kam er im September 2006 zu einem Pastoralbesuch nach Bayern, den er mit einem Gebet und einer Ansprache im Freisinger Dom und mit einer eindrucksvollen Begegnung mit Priestern und Diakonen des Erzbistums abschloss.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Dombibliothek bei freiem Eintritt auf Dauer zugänglich (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch von 13.00 bis 19.00 Uhr).
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