Christen und Muslime: Miteinander oder nebeneinander her? Ein Interview mit Dr. Andreas Renz und der muslimischen Religionspädagogin Gönul Yerli

Yerli und Renz im Interview
(Bild: SMB)
Wie steht es im Zusammenleben von Christen und Muslimen? Müssen wir etwas ändern? Sind wir Katholiken aktiv genug? Was brauchen zum Beispiel muslimische Jugendliche um hier dazuzugehören und auch ihre Haltung zur Religion zu klären. Im Studio Gönul Yerli, muslimische Religionspädagogin und Vorsitzende des Münchner Forums Islam und Andreas Renz, Beauftragter der Erzdiözese für interreligiösen Dialog.

Wie geht es weiter mit dem Miteinander von Muslimen und Christen? Nach den Anschlägen von Paris war der erste Gedanke der Vorsitzenden des Münchner Forums Islam, Gönul Yerli: „Oh, mein Gott, was passiert jetzt? Wie wollen wir zu dieser barbarischen Tat überhaupt eine Erklärung abgeben? Glaubt uns das noch jemand?“ Die Solidarität, die den Muslimen aus Politik und Zivilgesellschaft zuteil wurde, ändert für sie nichts an der Ohnmacht gegenüber den Gründen: „Warum passiert es, dass im Namen Gottes Muslime Menschen einfach so ermorden?“ Andreas Renz, Beauftragter der Erzdiözese für interreligiösen Dialog, hat bei vielen Veranstaltungen durchaus erlebt, wie zwischen normalen Gläubigen und Fanatikern differenziert wird, aber es werden auch „Ängste vor der sogenannten Islamisierung formuliert.“ Forderungen, durchaus auch aus kirchlichen Kreisen, den Dialog mit dem Islam abzubrechen, entgegnet Renz entschieden: „Wenn man sich dem Dialog verweigert, wird es erst recht zum Zusammenprall kommen".

Das ganze Gespräch hören Sie hier:

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