Vorträge zu Ecuador und zur Partnerschaft

Block Jubiläum

Um sich in das Thema Ecuador und Partnerschaft zu vertiefen, bieten wir Ihnen eine Anzahl verschiedener Vortragsthemen an. Es freut uns, wenn die Themen auf Ihr Interesse stoßen. Die jeweiligen ReferentInnen können dazu angefragt werden.

Urwälder, Eisriesen und Sandstrand
Eine Begegnung mit Ecuador, dem Partnerland der Erzdiözese

Vielfalt ist das Kennzeichen von Ecuador. Zwischen Meereshöhe am Pazifischen Ozean und dem ewigen Eis am Chimborazo kann man sämtliche Klimazonen der Erde erleben. Die Regenwälder gehören zu den artenreichsten Regionen der Erde. Die Volksgruppen der Indianer, Mestizen, Afrikaner und Weißen prägen mit ihren Kulturen das Land. Zeugnisse alter Kulturen und großartige Kirchen lassen die wechselhafte Geschichte lebendig werden. Die Kirche muss sich auf Grund von Armut, Migration und der verschiedenen Kulturen besonderen pastoralen Herausforderungen stellen. Der Vortrag möchte Sie mitnehmen in dieses vielfältige Land, das Leben der Menschen zeigen und Beispiele gemeinsamer Initiativen aus den 50 Jahren der Partnerschaft zwischen der Erzdiözese und Ecuador für die Menschen und die Kirche des Landes vorstellen.

Referent:
Klaus Nöscher, Abteilung Weltkirche, Sendlinger Straße 34, 80331 München, Telefon: 089/238897-49, Fax 089/238897-52,
E-Mail: nnoescher@eomuc.de

Der Klimawandel – am Chimborazo ist er bereits angekommen
Die Menschen in der Provinz Chimborazo in Ecuador spüren bereits die Folgen des Klima-wandels. Vermehrte Trockenzeiten einerseits und Starkregen anderseits tragen dazu bei, dass der Boden zunehmend erodiert. Für die Bauern wird es schwieriger gute Ernten zu erzielen.
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Misereor trägt zur Stabilisierung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft beit. Die Anpflanzung von Bäumen und angepasste Bewirtschaftungsmethoden sollen die Felder besser vor Wind- und Wassererosion schützen und stabile Ernten ermöglichen. Durch die Anpflanzung der Bäume dort kann CO2 Ausstoß hier kompensiert werden. Dieses Beispiel zeigt die Möglichkeiten und Schwierigkeiten solcher Ausgleichsprojekte. Sind sie nicht doch so etwas wie ein Ablasshandel, der es uns ermöglicht ohne große Einschränkungen so weiter zu leben oder kann unter bestimmten Bedingungen eine Kompensation auch sinnvoll sein? Darauf will dieser Vortrag Antworten geben.

Referent:
Klaus Nöscher, Abteilung Weltkirche, Sendlinger Straße 34, 80331 München, Telefon: 089/238897-49, Fax 089/238897-52,
E-Mail: nnoescher@eomuc.de

Mit Rosen Freude schenken - auch in Ecuador
Mit Blumen, am besten mit Rosen eine Freude bereiten, wer macht das nicht gerne mal zu Weihnachten, zum Valentinstag, zum Muttertag oder zum Geburtstag. Viele dieser Gelegenheiten fallen aber in eine Zeit, zu der die Blumen bei uns nicht wachsen. Haben Sie schon überlegt, wo die Rosen in Ihrem Blumengeschäft herkommen? Vielfach fällt uns dann das Blumenland Holland ein. Das stimmt nur noch zum Teil. Immer häufiger kommen die Schnittblumen heute aus Kenia, Tansania, Kolumbien. Auch Ecuador, das Partnerland der Erzdiözese beliefert zunehmend den Weltmarkt mit Blumen, immer mehr davon kommen auch zu uns.
Machen Sie eine Bilderreise mit nach Ecuador und zu seinen Blumenfarmen! Dabei werden Sie vieles erfahren über die wirtschaftlichen Hintergründe für diese Entwicklung, die ökologischen Folgen und vor allem über die Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter. Sie erhalten Anregungen, was Sie tun können, um in Zukunft mit Blumen nicht nur bei uns Freude zu bereiten.

Referent:
Klaus Nöscher, Abteilung Weltkirche, Sendlinger Straße 34, 80331 München, Telefon: 089/238897-49, Fax 089/238897-52,
E-Mail: nnoescher@eomuc.de

Ecuador – Ein Land lebt von seinen Ressourcen
Ecuador hat wenig Industrie. Sein Reichtum sind landwirtschaftliche Produkte wie Bananen, Blumen, Kakao, Holz, Fische und Meeresfrüchte und Bodenschätze, vor allem Erdöl, aber auch Gold, Kupfer und anderes. Um die notwendigen Devisen zu erwirtschaften wird zunehmend intensiver produziert beziehungsweise ausgebeutet. Dies ist teilweise mit großen Schäden an der Natur verbunden, schädigt häufig auch die Menschen, die hier beschäftigt sind oder in der Umgebung leben. Am Beispiel von Erdöl, Gold, Blumen, Bananen und Krabben werden die Zusammenhänge dargestellt und die Folgen aufgezeigt. Viele dieser Produkte kommen auch bei uns auf den Markt. Was können wir tun?

Referent:
Klaus Nöscher, Abteilung Weltkirche, Sendlinger Straße 34, 80331 München, Telefon: 089/238897-49, Fax 089/238897-52,
E-Mail: nnoescher@eomuc.de

Die Armutssiedlungen wachsen – wo ist die Kirche?
Über die Hälfte der Ecuadorianer lebt inzwischen in den beiden Großräumen Quito und Guayaquil. Allein in die Stadtrandsiedlungen in Guayaquil ziehen jedes Jahr über 100.000 Menschen neu zu. Sie suchen hier bessere Arbeitsmöglichkeiten, Schulen und medizinische Versorgung. Viele Siedlungen entstehen illegal. Hier hat auch die Kirche eine wichtige und schwierige Aufgabe. Häufig sind kleine Pfarrzentren eine erste Anlaufstelle für die Leute. Immer wieder entstehen neue Pfarreien, trotzdem sind sie häufig riesig groß mit 30.000 bis 50.000 Menschen. Wie ist hier Seelsorge möglich? Wie kann die Kirche trotzdem bei den Menschen sein? Beispiele aus Quito und Guayaquil machen die Herausforderungen deutlich und zeigen die Schwierigkeiten, aber auch die Möglichkeiten.

Referent:
Klaus Nöscher, Abteilung Weltkirche, Sendlinger Straße 34, 80331 München, Telefon: 089/238897-49, Fax 089/238897-52,
E-Mail: nnoescher@eomuc.de

Ecuador – Politik, Wirtschaft und Soziales – Bestandsaufnahme

Im Mittelpunkt stehen die politische Verfasstheit sowie aktuelle Lage, die finanzielle und wirtschaftliche Bestandsaufnahme und die sozialen Auswirkungen. Interessante Fragestellungen sind insbesondere die Stärkung der Zivilgesellschaft, indigene Rückbesinnungen, das Wirtschaftskonzept „Buen vivir“ („Gutes Leben“), der Umgang mit den Ressourcen, der „Ausverkauf“ an China und die soziale Situation im Land.

Referentin:
Eva-Maria Heerde-Hinojosa, Vorsitzende des AK: Ecuador des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising
Dachauer Str. 5, 80335 München, Tel.: (089) 59 82 79, Fax: (089) 5 50 38 48,
E-Mail: Heerde@misereor.de

Ecuador – Religion – Kirche - Partnerschaft
Aus welchen religiösen und geschichtlichen Wurzeln speist sich die Kirche in Ecuador, wie arbeitet die Kirche in Ecuador und welche Chancen liegen in der 50-jährigen Partnerschaftsbeziehung der Kirche von Ecuador mit der Erzdiözese München und Freising und welchen Beitrag kann jede/r dazu leisten?
Gestaltung nach Wunsch des Veranstalters

Referentin:
Eva-Maria Heerde-Hinojosa, Vorsitzende des AK: Ecuador des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising
Dachauer Str. 5, 80335 München, Tel.: (089) 59 82 79, Fax: (089) 5 50 38 48,
E-Mail: Heerde@misereor.de

Partnerschafts- und Entwicklungshilfearbeit am Beispiel Ecuador

Für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes ist eine fundierte schulische und berufliche Ausbildungen junger Menschen unablässig. Der Diözesanverband München und Freising fördert seit zwanzig Jahren die Bildungsarbeit des Kolpingwerkes Ecuador und bietet so konkrete „Hilfe zur Selbsthilfe“. Anhand verschiedener Projekte wird die Entwicklungsarbeit des Kolpingwerkes anschaulich vorgestellt und ein Einblick in die internationale Partnerschaftsarbeit geboten.
Vortrag mit Power Point und anschließender Diskussionsrunde.

Referent:
Alfred Maier, Kolpingwerk DV München und Freising
Adolf-Kolping-Str. 1, 80336 München, Tel: 089 – 599 969 53
Alfred.Maier@kolpingmuenchen.de


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