Schulen in Partnerschaftsbeziehungen mit Ecuador


Auch Schulen in der Erzdiözese haben sich von dem "Virus Ecuador" anstecken lassen. Diese besondere Beziehung zu diesem Andenland bietet sich an, Schüler und Lehrer für gewisse Themen (Solidarität, Globalisierung, Armut - Reichtum, Bodenschätze, Ökologie, usw.) zu sensibilisieren. Dabei ist der Methodik keine Grenzen gesetzt. Im Folgenden werden die Schulen genannt, die sich für Ecuador einsetzen.

Volksschule Eiselfing

Grund- und Hauptschule
Pfarrer-Möderl-Weg 2
83549 Eiselfing
Tel.: 08071 / 92 29 98 0 Fax: 08071- 92 29 98 20
e-Mail: volksschule-eiselfing@t-online.de
Internet: www.vs-eiselfing.de

14. Eiselfinger „Lauf für ein Leben“ 2011

Rekordteilnehmerzahl – 14 Schulen aller Schularten dabei - neue Rekorde – Dietmar Mücke läuft 200 km - gelungene Team-Leistung aller Beteiligten – Ergebnis etwa 80.000 Euro – großes Anden-Aufforstungsprojekt ermöglicht!

Der diesjährige Sponsorenlauf der Eiselfinger Schule geht als riesiger Erfolg in die Schulgeschichte ein: Mehr Teilnehmer als je zuvor waren mit dabei, die Läufer zeigten sich bestens trainiert und das Wetter war ideal; allerhand Extras, wie der schöne Barfuß-Parcour der 5. Klasse, die Torwand, das interessante Angebot an exotischen Tomatenpflanzen von Simon Kurfer, Sandwiches, Würstl und „Grillfleisch von Reini“ trugen zum Gelingen des Ganzen bei. Kaffee und die verschiedensten leckeren Kuchen – gebacken von den Eltern und Schülern – erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Eiselfinger Schülerband und die Lehrerband „Hörsturz“ sorgten unentwegt und wirklich unüberhörbar für Musik und Unterhaltung. Seit vielen Jahren fungiert der Kabarettist Michi Altinger als Schirmherr der Veranstaltung, aber auch als Sponsor und Läufer, und er hatte wieder beste Laune mitgebracht. So motivierte er Aktive, Helfer und Gäste mit Humor und Lässigkeit.

Dank der guten und ausreichenden Versorgung mit Obst und Getränken durch den Eiselfinger Elternbeirat konnten die Läufer wieder weit über 15.000 km – die Strecke von Eiselfing nach Ecuador - zurücklegen. Produzenten und Händler aus der heimischen Wirtschaft, aber auch die Sparkasse Wasserburg unterstützten die Veranstalter wieder, und so war eine sachgerechte Laufverpflegung der 1300 Läufer sichergestellt.

Als am Samstag gegen 10 Uhr die Delegation von MISEREOR mit Professor Josef Sayer eintraf, war sie doch überrascht: Die wunderbare Stimmung und die riesige Hilfsbereitschaft aller Helfer und Teilnehmer zeigten sich den Gästen von Misereor bei den vielen Gesprächen mit Aktiven und Helfern. Mit Freundschaftsbändern, Kappen und einer Friedenslinde für die Schule bedankte sich Professor Sayer bei den Unterstützern des Laufs für ihren großartigen Einsatz zugunsten der Armen in dem fernen Land Ecuador. Der hohe Gast ließ sich ausführlich von Schulkindern den Zweck des Laufs und ihre persönliche Motivation erklären; er unterhielt sich mit vielen wettkampferprobten Ultraläufern, Zuschauern, Helfern vom Kath. Landvolk und vom Elternbeirat, mit Organisatoren und Lehrern im Wettkampfbüro.

Dem erfolgreichsten Sponsorensammler der letzten Jahre „warfen“ die Gäste von Misereor, Dompfarrer Prälat Huber und Klaus Nöscher von der Diözese München-Freising einen echten Indio-Poncho über als Dank für seinen übergroßen sportlichen und sozialen Einsatz. Bei strahlendem Sonnenschein, leichtem Wind und unzähligen freundschaftlichen Begegnungen ging mancher Läufer fast über seine Grenzen.

Zum Glück konnten die meisten von ihnen die äußeren Bedingungen, ihre Leistungsfähigkeit und die Fitness gut einschätzen und so musste nur einmal der für alle Fälle bereit stehende „Sanka“ angefordert werden. Um den Lauf und damit die „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Ecuador zu unterstützen, mischten sich immer wieder prominente Sportler und Sportlerinnen unter die Läufer: der Kugelstoßer Robert Dippl, die Triathleten Manfred Jäger und Robert Wimmer sowie die Ultraläufer André Lange und Michi Guggenbichler aus Bad Endorf, die Läufer Christine und John Mooney, der 160-fache deutsche Eishockey-Nationalspieler Martin Reichel. Treue Gastläufer aus Italien und Österreich und neue Freunde aus Frankreich waren mit großem Einsatz und bester Laune dabei. Nach dem Lauf dürften sich einige Sponsoren sehr gewundert haben über die Leistungsfähigkeit, die große Motivation und die Zähigkeit der jungen Läufer. Aber sogar bei überraschend hohen Sponsorenbeträgen zeigten sich die Unterstützer meist großherzig und enttäuschten „ihren“ Läufer nicht.

Unentwegt zog sich der lange „Laufwurm“ 28 Stunden lang auf der Pendelstrecke hin. Rekordläufer hatten sich als neues Ziel exakt 200 Kilometer vorgenommen. Leider musste Jürgen Forster in diesem Jahr nach 58 km „schon“ aufgeben, letztes Jahr hatte er noch 150 Kilometer vorausgesagt und auch tatsächlich geschafft. Aber Dietmar Mücke als Freund, unermüdlicher Läufer, Helfer und Mit-Organisator übernahm die Verantwortung und konnte am Samstagmittag gut gelaunt zur letzten gemeinsamen Runde einladen. Seine überaus engagierten und erfahrenen Begleiter aus Österreich und Bayern, aber auch Professor Sayer und eine Gruppe weiterer Gäste begleiteten ihn auf seinem 199. und dem 200. Kilometer nach Alteiselfing und zurück.

Ergebnisse und viele Fotos vom 14. Eiselfinger „Lauf für ein Leben“ unter
www.vs-eiselfing.de

Die Volksschule Eiselfing dankt allen Freunden, Förderern, Helfern, Sponsoren und Läufern für das überaus große Engagement, die Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft! Jeder Schritt, jede Arbeitsminute, jeder Kilometer, jeder Euro hilft! Vergelt’s Gott allen Beteiligten – DANKE!!!!


Logo Partnerschaft Ecuador
Lauf für ein Leben 1
Auf geht's zum 14. Lauf!
Lauf für ein Leben 2
Zum Zeichen wurde eine „Friedenslinde“ gepflanzt!
V.li.: Misereor-Geschäftsführer Josef Sayer, Simon Kurver, Bürgermeister Ruppert
Oberhuber, Elfi Reischl, Msgr. Wolfgang Huber, Schirmherr Michael Altinger
Lauf für ein Leben 3
Läuferischer Einsatz und Kirchenidylle