Ausgleichsprokjekte

CO2 Ausgleichsprojekt
Riobamba, Ecuador


Den Anstoß gab der Ökumenische Kirchentag. Durch Großveranstaltungen, wie eben den Ökumenischen Kirchentag, entstehen zusätzliche CO2 - Emissionen, vor allem durch die An- und Abreise der Teilnehmer. Daher sollte es für die Teilnehmer eine Möglichkeit zum CO2 - Ausgleich geben. Die Erzdiözese hat dafür ein Aufforstungsprojekt in der Diözese Riobamba, Ecuador vorgeschlagen.

In Zusammenarbeit mit Misereor und in Gesprächen mit den Verantwortlichen in Riobamba wurde das Projekt inzwischen weiter entwickelt und dabei auch das Ziel ausgeweitet. Die Provinz Chimborazo ist bereits erheblich von den Folgen des Klimawandels betroffen. Zunehmende Trockenheit wechselt sich ab mit Starkregen. Beides trägt dazu bei, dass der Boden erodiert. Für die Bauern wird es zunehmend schwieriger gute Ernten zu erzielen.

Das Projekt hat daher nun zwei Schwerpunkte: Zum einen wird durch Aufforstung CO2 gebunden und damit eine Beitrag zum CO2 - Ausgleich geleistet. Zum anderen soll diese Aufforstung gleichzeitig dazu beitragen, dass in Zukunft eine nachhaltige Landwirtschaft möglich wird. Dies geschieht durch die Anpflanzung kleiner Wäldchen und die Bepflanzung der Feldraine. Dadurch werden die Felder vor Wind- und Wassererosion besser geschützt. Wasser, das in den Boden sickert, stabilisiert die Wasserversorgung und ein ausgeglichenes Microklima trägt zu stabilen Ernten bei. Der CO2 - Ausgleich wird so mit der Entwicklung eines nachhaltigen und integralen landwirtschaftlichen Produktionssystems verbunden. Diese Bewirtschaftungsweise ermöglicht es den Bauern auch unter den Bedingungen des Klimawandels ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten. Wenn sie so unmittelbar die Auswirkungen der Aufforstung erfahren, werden sie auch in Zukunft mit den Wäldern sorgfältig umgehen.

Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir nicht nur bereit sind CO2 zu kompensieren, sondern auch den Menschen, die heute schon vom Klimawandel betroffen sind, zu helfen, dass sie die Folgen bewältigen können.

Wir laden Sie ein, auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen am Hochland der Provinz Chimborazo, die die Folgen des Klimawandels bewältigen müssen, zu geben.

So können Sie dieses Projekt unterstützen:
Pro Kilogramm CO2, das durch Reisen entsteht, zahlen Sie 10 Cent für das Projekt.
Dies bedeutet z.B. bei einer Reise von 100 km
mit dem Flugzeug 3,00 € (= 30,0 kg CO2),
mit dem Auto 1,45 € (= 14,5 kg CO2),
mit der Bahn 0,75 € (= 7,5 kg CO2),
mit dem Reisebus 0,55 € (= 5,5 kg CO2).

Überweisungen bitten wir zu richten an: Erzbischöfliche Finanzkammer, LIGA Bank München, Konto 217 0000, BLZ 750 903 00, HHST 159212, Projekt Nr. 75921201, Klimaprojekt

Ein Projekt der Diözese Riobamba und der Erzdiözese München und Freising
in Zusammenarbeit mit Misereor

Kontaktadresse: Erzbischöfliches Ordinariat, Abteilung Weltkirche, Sendlinger Str. 34, 80331 München, Tel. 089/2137-1458, Fax: 089/2137-1558, E-Mail: weltkirche@ordinariat-muenchen.de