Säkularinstitute

Neben den Orden haben die Säkularinstitute als neue Form von geistlichen Gemeinschaften ihren Platz. Frauen und Männer leben die Berufung zu Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam mitten in der Welt.

Die Entscheidung, zu einem Säkularinstitut zu gehören, bedeutet nicht den Eintritt in ein Kloster, sondern ein Leben allein oder in einer Wohngemeinschaft des Instituts. Damit ist schon gesagt, dass die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft in sehr unterschiedlicher Form gelebt werden kann. Die Bandbreite reicht von Gemeinschaften, deren äußerer Tagesablauf keinerlei gemeinsame Prägung hat, bis zu Instituten, deren Mitglieder in kleinen Gruppen zusammenleben und sich für gemeinsame Aufgaben engagieren.

In jedem Fall geht es primär um eine echte geistige Verbundenheit, aktualisiert in regelmäßigen Treffen zu geistlicher Erneuerung, freundschaftlicher Begegnung und Ausbildung für die Anforderungen dieser Lebensweise.