Evangelisierung praktisch

Diese Seite zeigt die Vielschichtigkeit evangelisierenden Handelns und will anregen, eigene Ideen umzusetzen.


Das Franziskus-Projekt

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Katechese und Evangelisierung
Den Anstoß gab Papst Franziskus mit seinem Satz: "Sie, die Kirche ist aufgerufen, aus sich selbst herauszugehen und an die Ränder zu gehen. Nicht nur an die geografischen Ränder, sondern an die Grenzen der menschlichen Existenz: die des Mysteriums der Sünde, die des Schmerzes, die der Ungerechtigkeit, die der Ignoranz, die der fehlenden religiösen Praxis, die des Denkens, die jeglichen Elends." Dies berührte Haup- und Ehrenamtliche im Pfarrverband Laim. Über einen längeren Zeitraum hinweg - mit Höhen und Tiefen - entstand schließlich das Franziskus-Projekt Laim mit dem Ziel, Menschen mitten im Alltag an Gott zu erinnern, der sich selbst als nah und gegenwärtig zusagt.
Isarkiesel mit Aufschrift Ich bin da
Der Glaube: Gott sagt grundsätzlich jedem Menschen seine Gegenwart zu, so wie es die Geschichte von Moses und dem brennenden Dornbusch erzählt.

Um Menschen an Gottes Gegenwart zu erinnern werden zu alltäglichen Zeiten und an alltäglichen Orten ICH BIN DA-Zeichen gesetzt.

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Projekt - Stadtkirche Geretsried

Unter der Überschrift „Schauen und Glauben“ laden Kaplan Thomas Neuberger (Stadtkirche Geretsried) und Diakon Walter Herholz (PV Egling) seit September 2015 Kunst- und Kulturinteressierte ein, mit ihnen in Museen Kunstwerke auf ihre Glaubensbotschaft hin zu befragen. Daher ist nach Erläuterungen zum Kunstwerk vor allem die gemeinsame Diskussion zu den im Bild enthaltenen Glaubensthemen wichtig. So setzte man sich bisher in der Pinakothek der Moderne mit Emil Noldes „Der Tanz um das goldene Kalb“ auseinander, in der Alten Pinakothek mit dem Rubensgemälde „Das Große Jüngste Gericht“.

Grafik Advent

Aufleuchten...

Unter diesem Motto haben die SeelsorgerInnen des Pfarrverbands Esting-Olching und der evangelischen Johanneskirche mit Olchinger Geschäftsleuten ein Advent-Projekt durchgeführt. Ab Sommer 2015 gab es dazu Vorgespräche mit dem Gewerbeverband Olching, der als Ansprechpartner fungierte.

Wie die Kirchen, das wurde bei einem ersten Treffen mit Vertretern des Gewerbeverbands deutlich, verstehen sich die Geschäftsinhaber als Dienstleister. Sieben Mal brachten mit dieser ökumenischen Aktion die SeelsorgerInnen ihre Dienstleistung in die Geschäfte zu den Menschen. Anknüpfungspunkt der Treffen war dabei das jeweilige Warenangebot des Geschäfts: So ging es in einem Getränkemarkt um Getränke zu biblischer Zeit, bei einem Optiker um ein tieferes Sehen …

Geistliche Impulse, Geschichten und Live-Musik unterschiedlichster Stilrichtungen - von Zither-, bis zu ruhiger Rockmusik - brachten Wesentliches zum Aufleuchten und es gelang, dem Alltag Tiefe zu geben. Dies konnte man in den anschließenden Gesprächen bei Gebäck und warmen Getränken spüren.

Mit Plakaten und einer Einladung an die Stammkunden hatten die Geschäftsleute auf die Aufleuchten-Treffen aufmerksam gemacht. Zwischen 15 und 25 Personen nahmen an den jeweiligen Treffen teil, 2/3 davon aus kirchlichem Umfeld, das restliche 1/3 aus dem Kundenkreis der Geschäfte.

Wie es mit dem „Aufleuchten“ weitergeht, ist noch offen; die Aktion soll auch evaluiert werden. Doch hat der Gewerbeverband Olching bereits sein Interesse an einer Weiterführung im Advent 2016 signalisiert.