Bauregeln in der Erzdiözese München und Freising Online-Schulung



Die Erzdiözese hat zum 1. April 2016 neue diözesane Bauregeln eingeführt. Dazu wurden vom 29. Januar bis zum 10. März  Schulungen für Kirchenverwaltungen an 15 Orten im Erzbistum durchgeführt. Nun steht auch eine Schulungssoftware zur Verfügung, die Ihnen die eine erste Beschäftigung mit den neuen Bauregeln ermöglichen soll.
 
Auf dieser Seite finden Sie außerdem die bei den Schulungen verwendete Präsentation, eine Sammlung von Fragen und Antworten, die sich aus den Schulungen ergeben haben und die amtliche Fassung der neuen Bauregeln, wie sie im Amtsblatt Nr. 4/2016 veröffentlicht wurden. Eine Liste von Ansprechpartnern finden Sie ebenfalls noch angefügt.

Die Bauwerke der Kirche geben Zeugnis von der Kultur prägenden Kraft des christlichen Glaubens und der Volksfrömmigkeit in unserem Land. In der Obersten Bauregel ist formuliert, worauf es bei Bauten in unserem Erzbistum ankommt. Es heißt dort:
„Kirchliches Bauen nimmt Maß am Auftrag der Kirche in Gottesdienst, Verkündigung,  Caritas, Gemeinschaftsstiftung und Bildung. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Kirchen und anderen Stätten des Gebetes als Räumen für die würdige und zeitgemäße Gottesdienstfeier und für die Gottesverehrung zu.
Die diözesanen Bauregeln sollen gewährleisten, dass die nachfolgend definierten Ziele des diözesanen Bauwesens im Zusammenwirken von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, von Verantwortlichen vor Ort und der Diözesanverwaltung erreicht werden können. In diesem Zusammenhang stellen die diözesanen Bauregeln durch Verfahrenstransparenz sicher, dass alle Baumaßnahmen der Erzdiözese München und Freising sowie der nachfolgend definierten kirchlichen Rechtsträger vergleichbaren Bestimmungen unterworfen sind. Die diözesanen Bauregeln sollen den kirchlichen Rechtsträgern durch eine eindeutige Verfahrensdefinition eine Hilfestellung sein, durch Zuständigkeits- und Entscheidungsregelungen eine Beschleunigung des auf die Realisierung einer Baumaßnahme gerichteten Verfahrens erreichen, bei Wahrung der erforderlichen Qualität beim Bau und Unterhalt der Gebäude kraft Berücksichtigung verschiedener Wettbewerbselemente einen sparsamen und wirtschaftlichen Einsatz der finanziellen Mittel gewährleisten sowie zu einem insgesamt nachhaltigen diözesanen Bauwesen beitragen.“

Die Einführung und die Umsetzung dieser neuen diözesanen Bauregeln ist für alle haupt- und ehrenamtlich Tätigen im Erzbistum eine Aufgabe, die nur gemeinsam angegangen werden kann. Sicher wird am Anfang nicht sofort alles so ablaufen, wie es sich alle erwarten. Mit gegenseitigem Verständnis und Geduld wird es aber sicher gelingen, diese Veränderungen umzusetzen. Allen, die sich seit Jahren um den Erhalt kirchlicher Gebäude und Bauvorhaben im Erzbistum München und Freising kümmern, sei für Ihr Engagement herzlich gedankt.