Pfarrverband Rott am Inn

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Aktuelle Nachrichten



Neue Orgel für Altenhohenau
Nur auf einer elektronischen Orgel konnten die Organisten den Gesang bei Andachten, Messfeiern und anderen kirchlichen Anlässen in der Klosterkirche in Altenhohenau begleiten. Durch ein Inserat in der Kirchenzeitung erfuhr Pfarrer Klaus Vogl vor einigen Wochen, die Chororgel in der bekannten Wieskirche bei Steingaden, wird verkauft, da sie die dort nicht mehr gebraucht wird. Mit den dortigen Verantwortlichen setzte er sich in Verbindung, besichtigte die Orgel, die mit ihrem Rokokostil in die zum Innenraum der Klosterkirche passt, und schlug anschließend der Kirchenverwaltung den Kauf der Orgel für die Klosterkirche vor. Einstimmig wurde von diesem Gremium dem Vorschlag und dem Erwerb zugestimmt, da dies eine einmalige Gelegenheit ist, ein solches Instrument im Vergleich zu einer Neuanschaffung dieser Qualität verhältnismäßig preiswert zu bekommen. Zwei Mitarbeiter der Schreinerei Thomas Huber konnten jetzt die zerlegte Orgel mit einem Firmenfahrzeug, das der Chef kostenlos zur Verfügung stellte, abholen. Zum Aufbau der Orgel kam Eduard Heißerer, der vor 21 Jahren diese Orgel zu seiner Meisterprüfung für die Wieskirche als Hauptorgel gebaut hat, selbst nach Altenhohenau um sie dort wieder aufzubauen. Für die Neuanschaffung muss die Pfarrei etwa 60.000 Euro aufbringen. Der Freundeskreis Klosterkirche Altenhohenau wird sich mit einem Zuschuss daran beteiligen. Spenden, wofür gerne Bescheinigungen für das Finanzamt ausgestellt werden, können auf die Konten der Pfarrkirchenstiftung oder des Freundeskreises bei der Raiffeisenbank Griesstätt-Halfing einbezahlt werden. Bereits beim Gottesdienst am morgigen Samstag um 19 Uhr wird die neue Orgel zu hören sein. Die bisherige elektronische Orgel wurde in der Filialkirche Sankt Georg in Berg aufgestellt.
Über den Stand der Arbeiten beim Aufbau der neuen Orgel informierten sich Diakon Simon Frank, Pfarrverbandsmusiker Franz-Matthias Köster und Pfarrer Klaus Vogl (v.l.n.r.) bei Orgelbaumeister Eduard Heißerer (2.v.l.).

Orgel Altenhohenau
Text u. Foto: Albersinger (alu)

Schwester Imelda Loch
Viele Jahre ihres Klosterlebens durfte Schwester Imelda Loch im ehemaligen Dominikanerinnenkloster in Altenhohenau verbringen. Geboren wurde Schwerster Imelda im April 1936 im ehemaligen jugoslawischen Banat, wo ihre Eltern eine Landwirtschaft hatten. Schon bald nach der Aussiedlung aus ihrer Heimat kam sie in das Altenhohenauer Kloster. In den Dominikanerorden trat sie dort 1956 ein. Schon ein Jahr später legte sie die ersten Ordensgelübde ab. Da sie seit ihrem Klostereintritt mit der Betreuung von Kindern in dem damaligen Internat beauftragt war, besuchte sie im Jahre 1962 in München ein Seminar zur Ausbildung für Erzieherinnen. Anschließend kam sie für zwei Jahre zu ihren Mitschwestern nach Wallgau bei Mittenwald und dann drei Jahre in das Ingoldstädter Kloster. Als Erzieherin kam sie im Jahr 1967 wieder nach Altenhohenau zurück, wo sie bis zur Schließung des Internates mit Heimvolksschule im Jahre 1992 die ihr anvertrauten Kinder betreute. Ihr neues Aufgabengebiet wurde der Mesnerdienst in der Klosterkirche. Neben dieser Tätigkeit widmete sie sich einigen Jahre auch den Kindern, die als Spätaussiedler aus Kasachstan und Russland nach Altenhohenau kamen. Hart traf sie die Entscheidung der Kongregationsleitung, das Kloster in Altenhohenau im Sommer 2013 zu schließen. Sie entschloss sich, mit Priorin Schwestern Margarita und Mitschwester Pia nach Kalifornien in das Mutterhaus der Dominikanerinnen Mission San Jose zu ziehen und dort ihren Lebensabend zu verbringen und an einem anderen Ort Wurzeln zu fassen in ihrer zweiten Lebenshälfte.
Wie Pfarrer Klaus Vogl beim Requiem in der Klosterkirche Altenhohenau bekannt gab, verstarb Schwester Imelda plötzlich am Tag vor dem Fest Maria Himmelfahrt während eines Spazierganges mit Schwester Pia im Garten des Mutterhauses. Dort fand sie jetzt auch ihre letzte Ruhestätte.
Imelda
Text und Bilder: alu

Geistlicher Rat Alfred Maier
Griesstätt/Lenggries – Im Priestergrab neben dem Eingang zur Lenggrieser Pfarrkirche St. Jakob fand Geistlicher Rat Alfred Maier seine letzte Ruhestätte. Diese hatte er sich schon zu Lebzeiten und als Pfarrer von Lenggries, wo er dreißig Jahre wirkte, ausgesucht. Seit September 2004 bis zu seinem Tod half er als Ruhestandsgeistlicher im Pfarrverband Rott a. Inn, hier besonders in der Pfarrei Griesstätt, mit.
Über siebzig Personen aus dem Pfarrverband Rott a. Inn und viele Lenggrieser Bürgerinnen und Bürger, über 20 Fahnenabordnungen aus Lenggries und Griesstätt und 22 Geistliche erwiesen dem Verstorbenen die letzte Ehre. Der emeritierte Weihbischof Franz Dietl nannte den Verstorbenen in seiner Predigt einen Pfarrer nach dem Bild des guten Hirten. Sein Ziel war es, den Glauben zu wecken, zu fördern, zu pflegen und zu feiern. Sein Leben war Hingabe an den Dienst für den Glauben und für die Menschen, so Regionalbischof Dietl.
Die Persönlichkeit, wie der Lenggrieser Bürgermeister Werner Weindl in seinem Nachruf sagte, des ehemaligen Seelsorgers haben drei Eigenschaften gekennzeichnet. Seine treffenden und tiefgehenden Predigten, die auch manchem Gottesdienstbesucher zu lange dauerten. Weiter war er versierter Bauherr gewesen. Eine neue Orgel wurde in die Pfarrkirche eingebaut, die Pfarrkirche wurde Innen und Außen renoviert, so auch der Kalvarienberg und zuletzt wurde unter Leitung des Verstorbenen die erworbene Schlossbrauerei in ein Pfarrheim umgebaut. Auch war Geistlicher Rat Maier ein geselliger Mensch mit Sinn für Humor. Die Gemeinde Lenggries hat ihm viel zu verdanken, wir werden gerne an ihn denken, so der Bürgermeister. Beim Seelengottesdienst hob Pfarrer Klaus Vogl die Einsatzbereitschaft des Verstorbenen im Pfarrverband hervor. Der Lenggrieser Kirchenpfleger Peter Dichtl dankte Geistlichen Rat Maier für sein langjähriges Wirken in der Pfarrei Lenggries und für die Durchführung der großen und oft langwierigen Bau- und Renovierungsprojekten in Lenggries. Mit Stücken von Lloyd Webber und Anton Bocksberger gestalteten der Kirchenchor und Solisten den Trauergottesdienst.
Als ein altbayerisches Original mit vielen Geschichten und als einen humorvollen, gradlinigen Menschen beschrieb Pfarrer Klaus Vogl den verstorbenen Geistlichen Rat auch beim Requiem, das in der Griesstätter Pfarrkirche für den Verstorben gefeiert wurde. Für seine Mithilfe in der Seelsorge sagte ihm Pfarrer Vogl ein herzliches Vergelt`s Gott. Möge der Herrgott wahr werden lassen, was der Verstorbene oft im Brevier gebetet hat: Auf dich o Herr, hab ich mein Vertrauen gesetzt, in Ewigkeit werde ich nicht zuschanden, so Pfarrer Vogl.

Meier
Text und Bild: alu

Orgel-Renovierung Griesstätt
Die Gesamtkosten für die Orgelrenovierung belaufen sich auf 22.363,-- €. Der aktuelle Spendenstand beträgt 16375 €. Um weitere Spenden wird gebeten auf das Konto der Kath. Kirchenstiftung Griesstätt, Kto.-Nr. 10 979, bei der Raiffeisenbank Griesstätt, BLZ 701 691 32, IBAN: DE 32 701691320 0000 10979
 
Informationen aus dem Pfarrverband

In Zukunft müssen alle, die eine Messintention aufgeben, schriftlich ihr Einverständnis geben, dass ihr Name veröffentlicht wird. Sonst dürfen wir aus Datenschutzgründen den Namen des Messstifters nicht mehr abdrucken.  

500 Jahre Pfarrkirche Griesstätt

Viele Vorbereitungen wurden getroffen zur Jubiläumsfeier zur Errichtung der Pfarrkirche vor 500 Jahren. Mit Fahnen und Blumen wurden Häuser und die Kirche geschmückt, viele halfen mit und der Herrgott trug mit herrlichem Wetter zum Gelingen des Festes bei.
Eröffnet wurde der Festtag mit Salven von den Griesstätter Böllerschützen früh morgens, die weit hörbar waren vom Galgenberg her. Die Böllerschützen verkündeten auch lautstark die Ankunft von Weihbischof Wolfgang Bischof, der am Pfarrhof auch musikalisch von der Griesstätter Musikkapelle empfangen und von Pfarrer Klaus Vogl, Diakon Simon Frank , Vertretern der Pfarrei und Bürgermeister Stefan Pauker recht herzlich begrüßt wurde. Sichtlich gefreut hat sich der Weihbischof auch über die gesangliche Begrüßung durch Kindergartenkinder und dem Kinderchor.
Die Musikkapelle führte dann auch den Zug zur Pfarrkirche mit den Fahnenabordnungen und Mitgliedern der verschiedenen Ortsvereine, den Erstkommunionkindern, den Mitgliedern des Gemeinderates mit Bürgermeister Pauker, den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung. Die aus Griesstätt stammenden Ordensangehörigen, Schwester Margarita vom Kloster Altenhohenau, die ehemaligen Griesstätter Pfarrer Christian Uptmoor und Jakob Blasi, Griesstätts letzter Primiziant Andreas Horn, Gemeindereferentin Gabriele Aringer, Diakon Simon Frank, Geistlicher Rat Alfred Maier, und Pfarrer Klaus Vogl schlossen den Kirchenzug gemeinsam mit Weihbischof Wolfgang Bischof und den Ministranten ab.
Die Gemeinde sang beim Einzug in die geschmückte Pfarrkirche das „Sankt Johannes Lied“ zu Ehren des Kirchenpatrons. Der Griesstätter Kirchenchor unter Leitung von Georg Opielka verstärkt mit Solisten von Rott und Instrumentalisten aus Wasserburg, gestaltete den Pontifikalgottesdienst, den der Weihbischof in Konzelebration mit den Geistlichen feierte. Es wurden vom Chor die Orgelsolo-Messe, das Ofertorium „Inter natos mulierum“ und „Ave Verum“ von W.A.Mozart aufgeführt. Die Orgel spielte Franz-Matthias Köster.
Die Lesungen und Fürbitten wurden von Pfarrangehörigen vorgetragen. In seiner Predigt ging der Weihbischof auf das Leben und Wirken des heiligen Johannes dem Täufer ein. Jeder, so der Weihbischof, kann auch heute seinen Beitrag leisten wie der heilige Johannes, der auf Christus hingewiesen hat, der die Welt retten wird. Er lud die Gläubigen auf, Zeugnis abzulegen für Jesus Christus und sagte Vergelt`s Gott für jedes Zeugnis, das aus dem Glauben heraus abgegeben wird. Der Patron der Pfarrkirche soll ein Vorbild sind. Feierlich und ergreifend abgeschlossen wurde der Jubiläums- und Patroziniumsgottesdienst nach dem Segen des Weihbischofes mit dem gemeinsam gesungenen und von der Musikkapelle musikalisch unterstützten „Großer Gott wir loben dich“. Blumen, die er beim Empfang von den Kindern erhalten hat, stellte der Weihbischof am Priestergrab ab und betete dort mit den Geistlichen für die verstorbenen Griesstätter Pfarrer, bevor er mit den Geistlichen, der Musikkapelle, den Ortsvereinen und den vielen Gottesdienstbesuchern, unter ihnen auch der stellvertretende Landrat Josef Huber, Landtagsabgeordneter Otto Lederer und Bezirkstagmitglied Sebastian Friesinger, zum Festzelt im Eckergarten zog. Mitglieder des Trachtenvereins sorgten dort im Rahmen des Gartenfestes ihres Vereins für das leibliche Wohl der Gäste, von denen dank des Sommerwetters viele im Freien bewirtet werden konnten. Pfarrer Klaus Vogl dankte in seinem Grußwort allen, die zum Gelingen des Jubiläumsfestes mitgeholfen haben. Viel könnte ein Gotteshaus sicher erzählen, so Bürgermeister Stefan Pauker in seinem Grußwort, wie von stürmischen Zeiten, von Kriegen und vom Wiederaufbau, vom Aufruf zu Frieden und Mitmenschlichkeit, von feierlichen Gottesdiensten und festlichen Konzerten und auch von vielen menschlichen Schicksalen und großem Glück. Die Kirche begleitet die Gläubigen ihr ganzes Leben lang, so der Bürgermeister, der sich bei allen Helferinnen und Helfern im Namen der Gemeinde bedankte. Im Namen des Landkreises Rosenheim gratulierte stellvertretender Landrat Josef Huber zum Kirchenjubiläum. Nein, wir feiern nicht nur den 500. Geburtstag einer Immobilie, wir feiern das Jubiläum einer Kirche, die Teil unserer Identität ist, so Huber in seinem Grußwort. Viel Beifall, nicht nur vom Weihbischof, bekamen der Schulchor unter Leitung von Rektor Josef Angerer für ihre Gesangseinlagen und die Kindergruppe des Trachtenvereins für ihre Tänze. Bewundert wurde von vielen Gästen auch das auf der Bühne ausgestellte Modell der Pfarrkirche, die vielen durch ihren spitzen über sechzig Meter hohen Turm bekannt und das Wahrzeichen Griesstätt ist. Auf den Festzeichen, die von Mitgliedern der Landjugend angeboten und von vielen Gästen zur Erinnerung an den Festtag gekauft wurden, ist der Pfarrpatron abgebildet. Viele Pfarrangehörige freuten sich über die Gespräche mit den ehemaligen Pfarrern, wie mit Jakob Blasi, der jetzt Ruhestandsgeistlicher in Bad Reichenhall ist, mit Christian Uptmoor, der in Lissabon/Portugal wirkt, sowie mit Griesstätts letzten Primizianten Andreas Horn, der Pfarrer in Grassau ist. In den letzten Wochen vor den Ferien wurde in den Klassen der Schule ein Malwettbewerb mit dem Thema Pfarrkirche Griesstätt durchgeführt. Die Bilder wurden ausgestellt und von einer Jury prämiert. Für die jeweils drei Klassenbesten gab es nette Geschenke, sowie auch für den Gesamtsieger Noah Andraschko, der sich über eine Badria-Familienkarte freuen konnte, die ihm Pfarrer Vogl und Diakon Simon Frank überreichten bei der Preisverteilung. Viel zu tun hatten das Kindergartenteam an ihrem Schminktisch zu tun, da auch hier der Andrang groß war, wie auch bei der Hüpfburg, wo die Kinder von Johannes und Thomas Gartner vom Kindergartenteam betreut wurden. Auch folgten viele Gäste der Einladung zur geistlichen Führung in der Pfarrkirche, wobei sie durch die Erklärungen von Pfarrer Klaus Vogl die Heiligenfiguren im Gotteshaus näher kennen lernen konnte. Organist Franz-Matthias Köster umrahmte die Ausführungen des Geistlichen mit Orgelmusik.


Schuetzen
Die Böllerschützen weckten auf dem Galgenberg zum Festtag auf (Foto: Albersinger)
KinderBlumen
Blumen überreichten Kinder des Kindergartens und des Kinderchores Weihbischof Wolfgang zur Begrüßung. (Foto: Hanke)
Weihbischofundandere
Weihbischof Wolfgang mit Pfarrer Vogl, MdL Otto Lederer, Bürgermeister Pauker, Bezirkstagsmitglied Sebastian Friesinger und stellvertretenden Landrat Josef Huber (verdeckt) im Festzelt (Foto: Hanke)
Kirchevoll
Voll war die Pfarrkirche bereits als Weihbischof Wolfgang einzog. (Albersinger)
PfarrerAltar
Mit den ehemaligen Griesstätter Pfarrern Jakob Blasi und Christian Uptmoor, mit Diakon Simon Frank, Pfarrer Klaus Vogl, Geistlichen Rat Alfred Maier, Pfarrer Andreas Horn und Gemeindereferentin Gabriele Aringer feierte Weihbischof Wolfgang den Pontifikalgottesdienst. (Albersinger)
SchulchorKindergruppe
Tanzen
Der Schulchor und die Kindergruppe des Trachtenvereins (79) sangen und tanzten. (Albersinger)
Modell
Modell der Pfarrkirche (Albersinger)

Friedhof Griesstätt
Gerne wird unser Friedhof auch von Gästen besucht. Der Gemeinde ist schon aus diesem Grund die Ordnung und Sauberkeit auf dem Friedhof ein besonderes Anliegen. Helfen Sie bitte mit, den Friedhof sauber zu halten.
Wir bitten:

  • die Gräber zu pflegen,
  • den Abfall zu trennen, wie z. B. Kränze nach Beerdigungen,
  • nur verwelkte Blumen und sonstigen Grünabfall in den großen Behälter zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • nur sonstiges nichtkompostierbares Abfallmaterial, wie Plastikkerzenhüllen, in die Mülltonnen zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • keine privaten Müll in den Mülltonnen und im großen Behälter zu entsorgen,
  • keinen Abfall neben den Mülltonnen abzustellen,
  • kein Erdreich auf dem Friedhof zu lagern,
  • Unkraut neben den Gräbern zu entfernen,
  • keine Hunde auf den Friedhof mitzunehmen.

Informationen zur Taufvorbereitung im Pfarrverband
Es ist für uns als Pfarrgemeinde ein Grund zur Freude, wenn Eltern ihre Kinder zur Taufe bringen. Durch die Taufe werden sie als Kinder Gottes in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Glaube und Taufe hängen untrennbar zusammen. Eltern und Paten versprechen bei der Taufe, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Dazu gehört das Gebet daheim und der Gottesdienstbesuch. Immer mehr junge Eltern haben keinen oder nur wenig Bezug zur Kirche und können somit diesen unerlässlichen Auftrag der christlichen Erziehung nur schwerlich erfüllen. Ich kann nur etwas weitergeben, was ich kenne, wovon ich selbst überzeugt bin und was ich selbst erfahren habe. Von daher wollen wir als Seelsorgsteam mehr Zeit und Kraft in die Taufvorbereitung investieren, damit Taufe mehr ist als ein leeres Ritual aus längst vergangenen Zeiten, das irgendwie noch dazu gehört. Es soll in Zukunft anstelle des Taufgesprächs zwei Taufkatechesen pro Monat geben. Diese finden an zwei Abenden statt und sollen von beiden Eltern des Täuflings besucht werden. Es wäre schön, wenn auch die Paten mitkommen. Eine Taufkatechese wird unsere Gemeindereferentin Frau Aringer leiten. Dabei soll auf den eigenen Glaubensweg geschaut werden und Hinweise zur religiösen Erziehung gegeben werden. Die zweite Katechese wird von Diakon Frank und mir geleitet. Dabei wird der Taufritus erklärt und der konkrete Ablauf der Taufe besprochen. Diese neue Ordnung gilt ab Oktober, d.h. alle, die im Oktober ihre Kinder taufen lassen wollen, müssen im September die zwei Katechesen besuchen. Die Tauftermine und die Katechesen stehen unterhalb des Textes. Es geht uns darum, dass wir Sie als Eltern und Paten kennenlernen und miteinander über den Glauben ins Gespräch kommen, so dass wir durch die religiöse Erziehung der Kinder mitbauen an der Kirche von morgen.