MIT DIESEN TIPPS GELINGT DER SCHULANFANG FÜR ABC-SCHÜTZEN

Nun beginnt er, der neue Lebensabschnitt. Die meisten ABC-Schützen fiebern ihrem ersten Schultag entgegen. Das unbekannte Neue ruft aber auch Ängste und Unsicherheiten hervor – bei Kindern wie bei Eltern. Sie sollten sich Zeit nehmen für die Fragen der Kleinen. Wer geduldig Rede und Antwort steht und ein realistisches, positives Bild von der Schule vermittelt, ermutigt sein Kind – auch zum Weiterfragen. Neugier ist wichtig fürs Lernen. Was können Eltern tun, damit der Tag zu einem schönen Erlebnis wird, an das sich das Kind später gern erinnert? Die Münchner Kirchenzeitung hat ein paar Tipps.
Zuckertüte und Utensilien für den Schulanfang
Der erste Schultag ist spannend und aufregend. Die Münchner Kirchenzeitung hat wertvolle Tipps zur Vorbereitung auf den großen Tag. (Bild: pixabay/CC0)
Fotos von früher betrachten
Wer ein Foto besitzt von der eigenen Einschulung, kann es mit dem Kind betrachten. Sicher wird sich ein Gespräch entwickeln. Es tut gut sich zu erinnern. Und man entwickelt Verständnis für die Gefühle des Sprösslings.
Ein guter Start
Um Stress zu vermeiden, empfiehlt es sich, am Abend zuvor den Frühstückstisch zu decken. Am Platz des Kindes können Blumen stehen. Selbst wenn es vor Aufregung keinen Bissen herunterbekommt, sollte sich die Familie Zeit für die erste Mahlzeit nehmen. Die Tauf- oder Familienkerze kann brennen. Denn heute ist ein besonderer Tag.
Kinder segnen
Segnen darf jeder Mensch – nicht nur der Geistliche. In der Bibel finden sich Segnungen von Eltern in Abschiedssituationen. So segnet Isaak vor seinem Tod seine Söhne, Tobias seinen Sohn vor der Reise. Kinder sind offen für große Gesten. Man muss sie erklären: Jetzt, wo für dich ein neuer Lebensabschnitt beginnt, soll Gott dich behüten. Man kann symbolisch ein Kreuzchen auf die Stirn des Kindes malen oder ihm die Hand auf den Kopf legen.
Hier haben wir ein paar Segensgebete zum Schulanfang zusammengestellt.
Festmahl
Zum Mittagessen sind oft Gäste eingeladen. Die Paten, Großeltern oder Freunde. Es sollte das Lieblingsessen des Kindes serviert werden. Das zeigt: Heute ist dein Tag! Du sollst es schön haben. Im Vorfeld können Namensschilder gebastelt werden und das Schulkind kann die Karten bemalen. Das steigert die Vorfreude.
Die Schultüte
Sie kann neben all dem, was die kleinen Leckermäuler lieben, auch mit Spielen befüllt werden: Gummitwist, Sprungseil, Brustbeutel, einem Talismann oder einem Kino-Gutschein. Symbolische Geschenke bedürfen der Erklärung. Eine Packung Pflaster. Die mögen dir als Trostpflaster dienen, wenn du mal traurig bist. Du kannst immer zu mir/zu uns kommen. Eine Taschenlampe, die leuchtet für dich auch in dunklen Zeiten.
Gebetbüchlein
Eine Sammlung von Gebeten, die in der Familie üblich sind, kann hier in Druck- oder kindlicher Schreibschrift notiert werden. Auf der ersten Seite des Büchleins, das mit Perlen, Stoff oder Pailletten verziert wird, könnte ein Foto kleben: das Kind mit dem Paten bei der Taufe oder mit den Eltern.
Entspannendes Lernspiel
Das Kind setzt sich mit dem Rücken vor ein Elternteil. Man malt mit dem Finger einen Buchstaben, den das Kind schon kennt, auf den Rücken. Nun muss es erraten, was da steht. Eine angenehme Auszeit, die sich, wenn das Kind größer ist, wiederholen lässt, mit ganzen Wörtern oder Sätzen.
Heike Sieg-Hövelmann
Die Autorin ist freie Journalistin.

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