Pfarrverband Maria Königin der Engel

Weißenseestr. 35, 81539 München, Telefon: 089-693862190, E-Mail: Zu-den-Hl-Engeln.Muenchen@ebmuc.de

Liebe Pfarrgemeinden!

Wer in diesen Tagen durch die Münchner Straßen geht, der sieht ein
großes Plakat mit einer Einladung zur Esoterikmesse.
Das Wort „Spiritualität“ steht in großen Buchstaben auf dem Plakat
ganz oben.
Beim Lesen muss man sich die Augen reiben: Spiritualität wird doch mit
der Kirche verbunden. Ist sie jetzt von dort ausgewandert und in den
„Löwenbräukeller“ eingezogen?
Seit Jahren wird in unserer Gesellschaft eine große Sehnsucht nach
Spiritualität ausgemacht. Es ist offenbar, dass sich viele Menschen nach
Stille und Einkehr sehnen. Diese Sehnsucht findet aber in den Kirchen
keinen Widerhall.
Spirituelle Angebote finden die Menschen meist nur noch in den
Klöstern.
 
Es muss jedoch auch der Hinweis gestattet sein, dass die Kirche nicht
nur eine Idee ist. Sie hat es auch mit praktischen Dingen zu tun hat. In
einer Pfarrgemeinde brauchen wir Räume, das Licht, die Heizung. Wir
haben viele kirchliche Angestellte. Das Ganze muss ordentlich verwaltet
werden. Das ist die Aufgabe der Kirchenverwaltung.
So hat sich am 9. November die Kirchenverwaltung der Pfarrei 
Zu den hl. Engeln zur Sitzung getroffen und den Jahresabschluss 2016
und den Haushaltsplan für 2017 beschlossen. Eine Woche später folgt
die Pfarrei St. Bernhard in derselben Sache.
Allen Mitgliedern der Kirchenverwaltungen Im Pfarrverband sage ich an
dieser Stelle einmal ein großes Vergelt´s Gott für die wertvolle Mitarbeit.
 
Mit allen guten Wünschen
Ihr
 
 
Msgr. Walter Wenninger

Liturgiekalender




Lesungstexte für den Donnerstag, 23. November 2017

Donnerstag der 33. Woche im Jahreskreis

Heiliger Kolumban, Abt, Glaubensbote (-> Lesungen Meßformular Tagesheilige/r)

Heiliger Klemens I., Papst (-> Lesungen Meßformular Tagesheilige/r)

1. Lesung 1 MAKK 2,15-29

Lesung aus dem ersten Buch Makkabäer
Da kamen die Beamten, die vom König den Auftrag hatten, die Einwohner zum Abfall von Gott zu zwingen, in die Stadt Modeïn, um die Opfer durchzuführen.
Viele Männer aus Israel kamen zu ihnen; auch Mattatias und seine Söhne mußten erscheinen.
Da wandten sich die Leute des Königs an Mattatias und sagten: Du besitzt in dieser Stadt Macht, Ansehen und Einfluß und hast die Unterstützung deiner Söhne und Verwandten.
Tritt also als erster vor, und tu, was der König angeordnet hat. So haben es alle Völker getan, auch die Männer in Judäa und alle, die in Jerusalem geblieben sind. Dann wirst du mit deinen Söhnen zu den Freunden des Königs gehören; auch wird man dich und deine Söhne mit Silber, Gold und vielen Geschenken überhäufen.
Mattatias aber antwortete mit lauter Stimme: Auch wenn alle Völker im Reich des Königs ihm gehorchen und jedes von der Religion seiner Väter abfällt und sich für seine Anordnungen entscheidet -
ich, meine Söhne und meine Verwandten bleiben beim Bund unserer Väter.
Der Himmel bewahre uns davor, das Gesetz und seine Vorschriften zu verlassen.
Wir gehorchen den Befehlen des Königs nicht, und wir weichen weder nach rechts noch nach links von unserer Religion ab.
Kaum hatte er das gesagt, da trat vor aller Augen ein Jude vor und wollte auf dem Altar von Modeïn opfern, wie es der König angeordnet hatte.
Als Mattatias das sah, packte ihn leidenschaftlicher Eifer; er bebte vor Erregung und ließ seinem gerechten Zorn freien Lauf: Er sprang vor und erstach den Abtrünnigen über dem Altar.
Zusammen mit ihm erschlug er auch den königlichen Beamten, der sie zum Opfer zwingen wollte, und riß den Altar nieder;
der leidenschaftliche Eifer für das Gesetz hatte ihn gepackt, und er tat, was einst Pinhas mit Simri, dem Sohn des Salu, gemacht hatte.
Dann ging Mattatias durch die Stadt und rief laut: Wer sich für das Gesetz ereifert und zum Bund steht, der soll mir folgen.
Und er floh mit seinen Söhnen in die Berge; ihren ganzen Besitz ließen sie in der Stadt zurück.
Damals gingen viele, die Recht und Gerechtigkeit suchten, in die Wüste hinunter, um dort zu leben.

Evangelium LK 19,41-44

Aus dem Evangelium nach Lukas
Als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie
und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.
Es wird eine Zeit für dich kommen, in der deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen.
Sie werden dich und deine Kinder zerschmettern und keinen Stein auf dem andern lassen; denn du hast die Zeit der Gnade nicht erkannt.

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