Pfarrverband Maria Königin der Engel

Weißenseestr. 35, 81539 München, Telefon: 089-693862190, E-Mail: Zu-den-Hl-Engeln.Muenchen@ebmuc.de

Liebe Pfarrgemeinden!

Der Monat November beginnt für uns Katholiken mit zwei Erinnerungstagen: Allerheiligen und Allerseelen.
 
Allerheiligen ist gleichsam ein „Sammelfest“ für alle Heiligen der Kirche. Die Kirche ehrt damit nicht nur die Heiligen, die in von Rom in einem festgelegen Verfahren heiliggesprochen wurden, sondern sie ehrt mit diesem Fest die vielen Menschen, die ihren Glauben still und überzeugend gelebt haben.
 
Mit dem Fest eng verbunden ist das Fest Allerseelen am 2. November. Auch dieser Tag ist ein „Sammelfest“ für alle unsere Verstorbenen. Spätestens wenn wir an Allerheiligen am Nachmittag die Gräber besuchen, wird uns bewusst, dass auch wir endlich leben.
 
Viele denken an den Tod mit Schrecken. Wir fürchten uns vor einem langen Leiden, vor Schmerzen und vor Einsamkeit. Jeder von uns weiß, dass er eines Tages nicht mehr sein wird. Dieses Wissen ängstigt uns. Das muss aber nicht so sein. Vielmehr treibt uns dieses Wissen an, das Leben jetzt anzupacken. Worauf kommt es jetzt an?
 
Der amerikanische Psychologe Richard Carlson hat es in einem bekannten Text so ausgedrückt:
 
„Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe,
würde ich Dich besser zudecken
und zu Gott beten,
er möge Deine Seele schützen“
 
(zitiert nach Melanie Wolfers, Freunde fürs Leben).
 
Mit den besten Wünschen
Ihr
 
 
 
 
Msgr. Walter Wenninger

Liturgiekalender




Lesungstexte für den Montag, 23. Oktober 2017

Montag der 29. Woche im Jahreskreis

Heiliger Johannes von Capesrano, Ordenspriester, Wanderprediger (-> Lesungen Meßformular Tagesheilige/r)

1. Lesung RÖM 4,20-25

Lesung aus dem Römerbrief
Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde stark im Glauben, und er erwies Gott Ehre,
fest davon überzeugt, daß Gott die Macht besitzt zu tun, was er verheißen hat.
Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
Doch nicht allein um seinetwillen steht in der Schrift, daß der Glaube ihm angerechnet wurde,
sondern auch um unseretwillen; er soll auch uns angerechnet werden, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat.
Wegen unserer Verfehlungen wurde er hingegeben, wegen unserer Gerechtmachung wurde er auferweckt.

Evangelium LK 12,13-21

Aus dem Evangelium nach Lukas
Einer aus der Volksmenge bat Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen.
Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?
Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluß lebt.
Und er erzählte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte.
Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll.
Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.
Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iß und trink, und freu dich des Lebens!
Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?
So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.

zum Seitenanfang