St. Johannes der Täufer

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Hubertusmesse

Hubertusmesse
Zu Ehren des Schutzpatrons der Jagd, des Heiligen Hubertus, feierten die Jagdhornbläser Mauern heuer zum sechsten Mal am Tag der Deutschen Einheit ihre Hubertusmesse. Aufgrund des regnerischen Wetters wurde die Messe in die Pfarrkirche verlegt und konnte nicht wie geplant am Hofmarkschloss gefeiert werden – die Organisatoren hatten in der Pfarrkirche waidmännische Dekoration angebracht und das stattliche Hirschgeweih prangte in der Mitte des Arrangements. In seiner Predigt ging  Pfarradministrator Viktor-Roland Spielauer auf die Schöpfung Gottes ein, so wie der heilige Franziskus die  Welt um sich herum sah.  Der Mensch sei ein Geschöpf Gottes mitten unter den anderen Geschöpfen. Die Tierliebe des Franziskus dürfe nicht ohne tieferen Grund gesehen werden. Für ihn seien  die Tiere als Geschöpfe Gottes Hinweis auf den himmlischen Vater. „ Wenn wir von der Geschwisterlichkeit des Franziskus reden, dann drückt sich darin seine Beziehung zu den Geschöpfen aus. Er ist allem ein Bruder und müht sich um ein entsprechendes Klima zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Tier, Mensch und Natur“. Der Mensch könne nicht ohne Beziehung zur Umwelt leben. Wenn sich die Menschen auf die Natur einlassen und sie als Partner sehen, dann lernen Mensch und Tier miteinander zu leben. Der Mensch muss sich um seine Umwelt sorgen, dann wird sie ihm nicht zum Feind, sondern bleibt ihm  als Schwester oder Bruder verbunden.  Andächtig ließen die Jagdhornbläser ihre Hörner erklingen und gestalteten mit der Neuburger Hubertusmesse die Messfeier  eindrucksvoll musikalisch. Lorenz Heckerl von den Jagdhornbläsern bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei allen, die  zum Gelingen der Feier beigetragen hatten. Ein Dank galt Pfarradministrator Spielauer und den vielen Gottesdienstbesuchern.  Eine Einkehr zum gemeinsamen Dämmerschoppen durfte bei den Jagdhornbläsern dann natürlich nicht fehlen.
Hubertusmesse
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