Pfarrverband Neustift

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Unsere Pfarrkirche St. Martin in Marzling

Der Ort

Wappen Gemeinde Marzling
Die Ortschaft Marzling wurde 804 n. Chr. ermals urkundlich erwähnt.
Der Name stammt vermutlich von einem Marcellus, woraus die Bezeichnung marcilinga für eine römische Siedlung entstand.

Geschichte der Pfarrei Marzling

St. Martin von Süden
Marzling gehörte bis zur Pfarreierhebung im Jahr 1954 zur Pfarrei St. Georg in Freising.
Diese "Außenstelle" wurde von einem Landkooperator betreut, der reihum zur Seelsorge die Dörfer besuchte.
Ab 1888 war Marzling Expositur, d. h. es wurde eine Wohnung für den Landkooperator angemietet. 1923 wurde sogar ein Wohnhaus für den Seelsorger gebaut, der ehemalige Pfarrhof, der im Jahr 2007 abgerissen wurde.

Unter Expoitus Josef Ertl wurde St. Martin mit den Filialen St. Maria in Rudlfing, St. Stephanus in Großenviecht und St. Valentin in Altenhausen zur selbständigen Pfarrei und Josef Ertl zum Pfarrer. Zur Pfarreigründung stifteten viele Pfarreiangehörige Grundflächen als Grundlage für das Stiftungsvermögen.

Unter dem am 05.01.2005 überraschend verstorbenen Pfarrer Nikolaus Reichl wurde die Pfarrei St. Martin berühmt für ihr starkes soziales Engagement. Durch Altpapier- und Altkleidersammlungen wurden viele Projekte in der dritten Welt unterstützt. Dieses Werk wird von Nikolaus-Reichl-Werk e. v. weitergeführt.

Unsere Pfarrkirche St. Martin

Hochaltar St. Martin
Die Pfarrkriche in der Dorfmitte von Marzling ist von der Substanz her ein spätmitelalterlicher Bau, der im 18. Jahrhundert im westen verlängert wurde und eine spätbarocke Ausstattung erhielt.
Im mächtige Sattelturm an der Westseite befindet sich die Sakristei mit Fragmenten spätgotscher Wandmalereien.