Hl. Kreuz

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Aktuelles aus der Pfarrei Heilig Kreuz in Kiefersfelden

Firmung in Oberaudorf am 20. Juli 2017

Firmung in Oberaudorf

77 Jugendliche aus dem Pfarverband hatten sich mehrere Wochen lang auf die Firmung vorbereitet, begleitet von P. Matthäus und zwölf Gruppenleiterinnen und -leitern. In einem festlichen Gottesdienst empfingen sie durch Weihbischof Wolfgang dieses Sakrament, eine Bestärkung auf dem Weg des Glaubens. Der Weihbischof ermutigte sie, die Verbindung mit Christus zu vertiefen, auch wenn es in unserer Gesellschaft nicht im Trend liegt. Anschließend gab es im Pfarrheim einen Stehempfang.
Anschließend fanden sich Im festlich geschmückten Audorfer Pfarrheim die Firmlinge und deren Patinnen und Paten zu einem kleinen Umtrunk ein. Auch zahlreiche Angehörige waren mitgekommen. Dort bedankte sich Pater Matthäus seitens des Pfarrverbbandes insbesondere bei den Firmhelferinnen und Firmhelfern mit einem Blumengruß. Den Empfang haben vier Audorfer Frauen vorbereitet. Für ihre aufwändige Tätigkeit gilt es ein herzliches "Vergelts Gott" zu sagen.

Fronleichnam 2017

Nach dem Festgottesdienst, den der Kirchenchor musikalisch gestaltete, zog die Prozession bei wunderbar blauem Himmel zu den vier Station, begleitet von der Musikkapelle, vom Verkehr geschützt durch die Feuerwehr.
Allen Beteiligten, besonders auch denen, die Altäre und Weg schmückten, sei herzlich gedankt.
Hier sind einige Eindrücke, fotografiert von W. Kratochvil.

Eine lebendige Kirche - geprägt von vielen Gesichtern

Unter diesem Motto wurden die Katholiken des Pfarrverbandes am 10. März zu einer Versammlung ins Pfarrheim Oberaudorf eingeladen. Fast hundert Personen konnte P. Richard dann begrüßen. Frau Martin vom Regionalteam Süd moderierte das Programm. 

Frau Niederländer vom Ordinariat München zeigte anhand einiger Statistiken, dass dieses Gebiet in vielem keine ländliche Prägung aufweist. Es leben hier relativ viele ältere Menschen. Die Haushaltsgröße mit 2 Personen ist auch eher schon städtisch. Es gibt auch Unterschiede zwischen den Gemeinden, z. B. beim Anteil der Familien mit Kindern. Auch die Arbeitslosenrate ist höher als in der Region.

Einen Schwerpunkt des Abends bildete ein Film, den P. Matthäus und Felix Jerger in den letzten Wochen erstellt hatten. Vor allem anhand von Interview wurden die verschiedenen Bereiche der Seelsorge gezeigt. Es ist erfreulich, dass sich so viele Menschen im Pfarrverband engagieren. Eine professionelle Stimme, die vom BR her vertraut ist, führte durch die Szenen, Rudolf Erhard. Manche Besucher mussten gestehen, dass sie bestimmte Aktivitäten noch nicht gekannt hatten.

Wie es weitergehen soll, stellte dann P. Richard dar, der auf das neue Pastoralkonzept hinwies, das die Ziele der nächsten Zeit definiert und ständig weiterentwickelt wird. Die Chance des Klosters als geistliches regionales Zentrum soll stärker genützt werden.

Der Frühling zieht ins Land

Nach den kalten Januartagen und einigen Regenfällen, die im Gebirge noch ordentlich Schnee brachten, freuen sich die Menschen im Inntal über die ersten Frühlingsblumen so wie hier im Pfarrgarten.

Schon über 400 Jahre Gelöbnisfeier

Auch in diesem Jahr feierten viele Kiefersfeldener den vom KIrchenchor musikalisch gestalteten Festgottesdienst mit und nahmen anschließend an der Gelöbnisprozession teil. Erstmals waren an diesem sonnigen Tag auch die Audorfer Schützen mit dabei. Eindrücke vermitteln die Bilder von Herrn Kratochvil.
Sebastianiprozession 2017

Unterwegs mit Reliquien des Heiligen

Die Vereinsabordnungen

Die Vereinsabordnungen

Die Schützen

Die Schützen

Die Figur des Ortspatrons

Die Figur des Ortspatrons

Die Ministranten

Die Ministranten

Die Helfer im Hintergrund

Die Helfer im Hintergrund

Kapelle bei Nacht

Die Kapelle bei Nacht

Sternsinger 2017

Segen sein

Den Häusern und ihren Bewohnern den Segen zu bringen und mithilfe der großzügigen Spenden segensvoll in anderen Ländern zu wirken, dazu zogen neun Sternsingergruppen mit ihren Begleitern am 2. und 3. Januar durch die Straßen. Die Wetterverhältnisse waren optimal, die Kinder zeigten großen Eifer und hielten jeweils bis in die Abendstunden durch. Die meisten Besuchten freuten sich und hatten oft schon neben den Spenden auch Süßigkeiten für die Königinnen und Könige vorbereitet. Auch das gute Essen, vom Alpenpark gespendet, sorgte für hohe Motivation.

Allen Kindern und Jugendlichen, den Begleiterinnen und denen, die für die Verpflegung sorgten, natürlich auch den Spenderinnen und Spendern ein herzliches Vergelt's Gott! Mit über 8000 € kann das Kindermissionswerk in Aachen viele Projekte weltweit fördern, u. a. auch das Schülerheim der Caritas in Lipova.

Winterliche Impressionen aus Kiefersfelden

Heilig Kreuz von der Dorfstraße aus

Pfarrkirche Heilig Kreuz von der Dorfstraße aus

Madonna schneebedeckt

Verschneite Madonna

Verschneiter Kirchturm

Der Kirchturm

Vor dem Pfarrhof

Der Pfarrhof

Blick vom Bergfriedhof

Blick vom Bergfriedhof zum Zahmen Kaiser

Gräber im Schnee

Schneebedeckte Gräber

Beide Kirchen

Blick auf beide Kirchen

Anbetung der Könige in der Landschaftskrippe

Anbetung der Könige in der Landschaftskrippe

Festgottesdienst mit Weihbischof Wolfgang

Ein besonderes Geschenk zu Weihnachten erhielt die Pfarrei von Weihbischof Wolfgang Bischof: Er zelebrierte am Stephanitag die Messe, die kurzfristig der Kirchenchor mit Weihnachtsliedern und anderen Gesängen gestaltete. Am 10. Januar dieses Jahres hatte er mit den Gläubigen aus der Region die Pfarrverbandsgründung gefeiert.
Festlich geschmückte Kirche

Festliche Gottesdienste

gab es an Weihnachten. Es begann mit den ökumenischen Schulgottesdiensten. Viele Leute kamen auch zur Krippenlegungsfeier in der alten Pfarrkirche, musikalisch getragen vom Männergesangverein. Bei der Feier im Haus Sebastian deutete Pfarrer Nun das Haus mit Labyrinth, das als Geschenk heimgenommen werden durfte.

Der Kinderchor, viele Musiker und Kinder, die angeleitet von Frau Laxy im Krippenspiel auf den tieferen Sinn dieses Festes hinwiesen, trugen zu einem fröhlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche bei. Ein Teil der Besucher fand nur mehr einen Stehplatz.

In der Nacht gestaltete der Kirchenchor wieder mit der "Pastoralmesse" von Kempter einen festlichen Rahmen. Ein eher ruhige Messe ist jene am Weihnachtstag. Viele Besucher kommen, um die beiden Krippen und die festliche Dekoration zu bewundern, in der Herr Lang wieder neue Ideen umgesetzt hat.

Den Vielen, die zu diesem Fest beigetragen haben, ein herzliches Vergelt's Gott!
Jugendchor

Besinnliche Adventsgottesdienste

Die Vorabendmessen in Heilig Kreuz werden bei Kerzenlicht gefeiert und musikalisch besonders gestaltet. Am ersten Advent sang der Kirchenchor, am zweiten der Kinderchor. Die Kieferer Stubenmusik spielte am dritten Advent, der Jugendchor übernimmt am vierten Advent die Gestaltung. Bei diesem Gottesdienst verteilten die Pfadfinder das Friedenslicht von Bethlehem, das sie am vorhergehenden Sonntag im Münchner Dom abholten.
Auf dem Foto von Frau Stief sieht man den Jugendchor mit P. Matthäus bei dieser Messe. Allen, die zu diesen Feiern einen Beitrag geleistet haben, ein herzliches Vergelt's Gott!
Sternsingerplakat 2017 Kenia

Die Sternsinger machen sich bald auf den Weg

Am 2. und 3. Januar 2017 werden Kinder und Jugendliche als Sternsinger die Häuser besuchen, den Segen fürs neue Jahr wünschen und für notleidende Kinder weltweit sammeln.

Die Pfarrei bittet, dass sich noch viele Sternsingergruppen im Pfarrbüro anmelden. Bei uns gehen die Könige und Königinnen zu Dritt mit eine Begleitperson.

Wie hier Kinder anderen Kindern helfen, erfuhren die (leider nur wenigen) Interessierten  direkt am Mittwoch, 7. Dezember, um 19 Uhr im Pfarrheim. Die Leiterin der Caritas Lipova, Frau Dr. Imogen Tietze, berichtete,ausführlich mit einer Präsentation, wie Kinder und Jugendlichen Bildungsmöglichkeiten auch durch ein Schülerheim angeboten werden. Sie erzählte auch über die anderen effektiven und kreativen Hilfen für Notleidende. Über das Kindermissionswerk in Aachen kommt ein Teil der Sternsingerspenden aus dem Inntal nach Lipova, auch die Rumänienhilfe des Dekanats unterstützt dortige Projekte. Herr Mädler war in diesem Jahr schon fünfmal mit einem Lastwagen dort und brachte Hilfslieferungen.

Beginn der Firmvorbereitung

Am 20. Juli 2017 wird in der Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau die Firmung von etwa siebzig Jugendlichen gefeiert werden. Die Vorbereitungen beginnen mit der persönlichen Anmeldung, der Gruppeneinteilung und einem Elternabend. Die Termine stehen im Terminkalender.

Die Firmlinge bereiten sich mit den Gruppenleitern an jeweils zwei Nachmittagen in jeder Pfarrei, also sechs Treffen insgesamt im Plenum und in Gruppen aufgeteilt vor. Abschluss ist immer ein jugendgemäß gestalteter Gottesdienst.
Die Gläubigen werden gebeten, besonders auch diese Jugendlichen ins Gebet einzuschließen.

Hinweise zur Firmvorbereitung auf der Seite zu den Sakramenten!

Beeindruckender Abend mit geistlicher Musik

Nach monatelangen Proben erfreuten sechzig Sängerinnen und Sänger und an die fünfzig Orchestermusiker an zwei Abenden in der jeweils bis auf den letzten Platz besetzte Pfarrkirche mit Gesängen verschiedener Epochen. Im Gedenken an das kurz vorher verstorbene langjährige Chormitglied Leonhard Danninger begann die Feier mit "Panis Angelicus". Hauptwerk war die Vertonung des 42. Psalms von Mendelssohn mit einem anspruchsvollen Solo. An der Orgel interpretierte Jürgen Dötsch zwei bekannte Melodien und rief mit seinen Variationen zur Achtung der Schöpfung auf. Den Abschluss bildete die Ode an die Freude, auch mit beachtlichen Soli. Die "Macht" der Liebe" und das Halleluja aus dem "Messias" waren die Zugaben zu dem imposanten Konzert.

Im Hintergrund wirkten viele mit, die sich u. a. um Technik und Organisation kümmerten. Der Motor dieses Projekts und zugleich jener, der mit vielen Laien dieses beachtliche Ergebnis erzielte, war der Dirigent Christoph Danner. Von den rund 800 Zuhörern kamen viele lobende Stimmen und der Wunsch, dass es wieder ein solches Projekt geben sollte.
Erntedankgottesdienst

Erntedank mit dem Kinderchor

Am Vorabend des Erntedankfestes sangen und musizierten Kinder des Kinderchores in der Pfarrkirche, die mit den Gaben der Kindergärten und der Familien Danner und Stuffer festlich geschmückt war. In der Mitte vor dem Altar lagen ein Brotleib (Spende Bäckerei Schneider) und Trauben, ein Hinweis auf die eucharistischen Gaben.
Bei der Predigt griff P. Matthäus auf die Erfahrungen von Schorschi, dem Kirchenschaf, zurück. Bild von Frau Stief.

Fröhlicher Herbstbeginn

Bei traumhaftem Wetter feierte die Pfarrei am 11. September das Patrozinium der Kirche mit einem Festgottesdienst, in dem der Kirchenchor eine Messe von Schiedermayer sang. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat zu Würstl und Leberkäse und Bier ein, eine zünftige Musik durfte natürlich auch nicht fehlen. Einige Eindrücke vermitteln die Bilder von Frau Stief.

Neue Homepage des Kirchenchors

Die Seiten des Chors finden Sie ab jetzt in der neu gestalteten Homepage.
Klicken Sie einfach hier auf Kirchenchor-Kiefersfelden.de
Choralschola Unterschleißheim

Missa Mundi

Weltweit sollte die Botschaft der Heiligen Schrift verständlich sein; deshalb entwickelte sich, von Rom ausgehend, Latein als die Sprache der katholischen Kirche. Über Jahrhunderte war sie das verbindende Element. Überall wurden die gleichen Gebete gesprochen, die selben Texte gelesen. Erst nach dem 2. Vatikanischen Konzil hat die Landessprache Vorrang erhalten.
Die Missa Mundi ist ein uralter Messgesang mit einfachen Melodien und den traditionellen Texten. Am Samstag, 16. Juli, gestaltete die Schola St. Ulrich Unterschleißheim den Vorabendgottesdienst. Musikalisch im Mittelpunkt stand die Missa Mundi. Die zahlreichen Gläubigen sangen dabei im Wechsel mit der Schola das Ordinarium, d. h. die gleich bleibenden Teile der Messe. Pater Matthäus OCD leitete den Gottesdienst. Auch er verwendete das Latein. Lediglich die Lesungen und Fürbitten wurden deutsch gesprochen.
Da an diesem Tag das Fest Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel im Kalender stand, erklangen die weiteren Gesänge ganz im Zeichen der Marienverehrung. So stimmte die Schola das Magnifikat an. "Ave maris stella" und "Salve Regina" waren zu hören. Bei den Gottesdienstbesuchern kamen Erinnerungen an ihre jungen Jahre empor. Viele waren tief beeindruckt. Die Sänger erhielten am Schluss einen lang anhaltenden Applaus.
Hans Kernl

30-Jahr-Jubiläum des Pfadfinderstamms "Adler"

1986 wagten einige Mutige die Neugründung der Pfadfinder in Kiefersfelden. Seitdem kümmern sich die Pfadfinder um KInder- und Jugendarbeit und tragen so zum Leben in der Gemeinde und in der Pfarrei Heilig Kreuz bei. Zum Jubiläum kam auch einige der Gründungsmitglieder, die gegenwärtigen Mitglieder der Pfadfinder mit ihren Familienangehörigen und Interessierte. Anschaulich hatten die Gruppen vor dem Pfarrheim aufgebaut, was zum Pfadfinderleben gehört. Auch fürs leibiche Wohl war gesorgt. Nach dem Vorabendgottesdienst, den eine Sängergruppe der Pfadfinder mitgestaltete, wurde fröhlich am Lagerfeuer bis in den nächsten Morgen gefeiert.

Das "Heilige Grab" wird wieder aufgebaut und lädt ein zum stillen Gebet.

Einen ganzen Tag lang baut eine kleine Gruppe das über zweihundert Jahre alt "Heilige Grab" auf. In der dunklen Kirche schaffen die mit bunten Farben gefüllten hinterleuchteten Schusterkugeln eine eigene Atmosphäre. Viele Menschen kommen, um eine Zeit lang in stillem Gebet zu verweilen.

Die alte Pfarrkirche ist dafür von Karfreitag bis Ostermontag bis 18 Uhr geöffnet.

Palmweihe bei strahlendem Sonnenschein

Mehrere Hundert Gläubige versammelten sich am Palmsonntag beim Aufgang zur alten Pfarrkirche, um des Einzugs Jesu in Jerusalem zu gedenken. Besonders die Kinder und Jugendlichen trugen sorgfältig gebundene und bunt geschmückte Palmbuschen oder Palmstangen in ihren Händen. P. Matthäus bemühte sich darum, dass jeder Palmzweig mit Weihwasser gesegnet wurde.

Nach dem Einzug in die Kirche, begleitet von der Musikkapelle, wurde die Leidensgeschichte nach Lukas vorgetragen.Am Ende des Gottesdienstes durften sich alle Kinder mit Palmbuschen Süßigkeiten aussuchen, Lukas, der die längste Palmstange trug, erhielt eine besondere Belohnung.
Frau Stief hat einige Eindrücke im Bild festgehalten. 

Misereor und die Pfarrei bitten um Unterstützung im Kampf gegen den Staudamm am Tapajós

Motto der diesjährigen Fastenaktion von MISEREOR ist "Das Recht ströme wie Wasser!"Motto der diesjährigen Fastenaktion von MISEREOR ist "Das Recht ströme wie Wasser!"MISEREOR schriebt: "Am Tapajós, einem südlichen Nebenfluss des Amazonas, soll ein riesiger Staudamm gebaut werden. Mindestens 80.000 Menschen werden betroffen sein. Dazu zählen nicht nur die wahrscheinlich 4.000 Menschen, deren Land und Häuser im Wasser untergehen werden, sondern auch die Fischerfamilien hinter dem Staudamm, die Dörfer der Munduruku, die traditionellen Gemeinden am Fluss und die Bewohner/-innen der Städte in der Region, die durch den Zuzug tausender Beschäftigter am Staudammbau sich massiv verändern werden. Das Stück Heimat, das sie bisher gekannt haben, wird es so nicht mehr geben.

Die Bewegung der von Staudamm Betroffenen organisiert seit dem Proteste unter dem Motto: „Wasser und Eenergie sind keine Ware!“
Der MISEREOR-Partner CPt Itaituba begleitet und unterstützt direkt betroffene Menschen, damit sie ihre Interessen selbst vertreten können.
Dazu zählt besonders auch das indigene Volk der Munduruku, die sich gegen die Staudämme wehren. In der von Brasilien ratifizierten ILO Konvention 169 sind ihnen besondere Rechte garantiert, die sie einfordern.

Mehr Information gibt es unter: https://www.misereor.de/kein-staudamm-am-tapajos/


Unterstützen Sie mit MISEREOR und Bischof Kräutler diese Aktion!
Am Schriftenstand in der Pfarrkirche Kiefersfelden liegen Unterschriftslisten aus.

Das Motto der diesjährigen Fastenaktion ist: "Das Recht ströme wie Wasser!" Die Kirchenkollekte ist am 12. und 13. März.



Feier der Gründung des Pfarrverbandes Oberes Inntal mit Weihbischof Wolfgang

Seit 1. Januar 2016 bilden die Pfarreien Zu Unserer Lieben Frau in Oberaudorf, Heilig Kreuz in Kiefersfelden und die Kuratie St. Michael in Niederaudorf-Reisach den Pfarrverband Oberes Inntal.
Am Sonntag, 10. Januar, wurde die Gründung mit einer feierlichen Gottesdienst in Heilig Kreuz gefeiert.

Dazu war der Bischofsvikar der Region Süd, Weihbischof Wolfgang, als Zelebrant gekommen. Am Altar standen auch die drei Reisacher Patres, Diakon Prof. Dr. Langer und PR Helmut Schneider als Seelsorger des Pfarrverbandes, der frühere Pfarrer von Kiefersfelden, Franz Leitner und Pfarrer Rudolph vom Pfarrverband Neubeuern-Nußdorf. Geistl. Rat P. Walter Hartmann, der frühere Pfarer von Oberaudorf, war gesundheitlich verhindert.

Das Errichtungsdekret verlas Frau Andrea Martin, die Ansprechpartnerin des Regionalteams. In einem symbolischen Akt brachte der Pfarrverbandsvorsitzende Thomas Zach eine Schriftrolle mit einem Wort aus dem Johannesevangelium, um zu zeigen, dass die Heilige Schrift Grundlage der Gemeinschaft der Katholiken in dieser Region ist. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden trugen Banner mit dem Logo des Pfarrverbandes zum Altar, eines wurde entrollt. Die musikalische Gestaltung der Messe übernahm ein gemeinsamer Chor der drei Pfarreien mit der "Missa brevis in C" von W. A. Mozart. Dirigent war Christoph Danner, an der Orgel Markus Steinhardt.

Ausgehend vom Tagesevangelium zum Fest der Taufe Jesu betonte der Weihbischof, dass es darauf ankomme, auf Christus zu schauen. Er meinte, es sei auch verständlich, wenn jemand trauere, weil manches nicht mehr so sei wie gewohnt. Aber an diesem Tag sei es berechtigt zu feiern, wenn die gemeinsame Aufgabe in Glaube, Hoffnung und Liebe angegangen werde.

Am Schluss des Gottesdienstes erging noch ein Auftrag des Weihbischofs, ein Seelsorgekonzept für den Pfarrverband unter Einbeziehung des Klosters Reisach als neuem geistlichen Ort zu erstellen.
P. Richard Basta, der am Anfang alle Mitfeiernden begrüßt hatte, dankte vor allem dem Weihbischof, aber auch allen Vertretern kirchlicher und gesellschaftlicher Gruppen sowie den Vereinen, die teils mit den Fahnenabordnungen gekommen waren.

Der Pfarrverbandsvorsitzende lud dann alle zur weiteren Feier in die Turnhalle, wo ein kleiner Stehempfang stattfand. Hier sprach Bürgermeister Gruber als Hausherr ermutigende Worte und erklärte, er sei zuversichtlich, dass die Gemeinschaft gestärkt werde. Auch Bürgermeister Wildgruber von Oberaudorf und der evangelische Pfarrer Nun sprachen Grußworte. Für die Fotos herzlichen Dank an W. Kratochvil!

Sebastianifeier zum Jubiläum

1611 ging die Pest an Kiefersfelden vorbei, der Fürsprache des Heiligen Sebastian zugeschrieben. Fünf Jahre später legten, soweit es feststellbar ist, die Einwohner ein Gelübde ab, eine Kapelle zu Ehren des Heiligen zu bauen und jährlich dorthin am Sonntag nahe seinem Namenstag eine Prozession zu veranstalten.

Die Kapelle wurde vor 1631 errichtet, zur Prozession kommen die Kiefersfeldener bis auf den heutigen Tag. Anlässlich des Jubiläums ergriff Sebastian Bleier die Initiative und stellte eine Blasmusik aus 25 Musikanten mit dem Namen Sebastian zusammen. Sie spielte beim Frühschoppen auf, der nach dem Festgottesdienst, zu dem wie alljährlich der Kirchenchor sang, u.a. auch das Sebastianslied von Zuchtriegel, und der Prozession stattfand. Mehrere Helfer, auch die Familie Bleier, bewwirteten die Gäste, die den Pfarrsaal zur Gänze füllten. Fotos wieder von Herrn Kratochvil.

Gästebrief lädt zu Gottesdiensten und Pilgerwegen

Mit dem Gästebrief 2017 lädt das Erzbistum München und Freising zu Sonntagsgottesdiensten in rund 1.000 Orten und etwa 400 Berggottesdiensten in den Sommermonaten ein. Die 56-seitige Broschüre, die sich vor allem an Urlauber und Ausflügler richtet, verzeichnet auch Sonntagsgottesdienste in rund 20 Sprachen in München sowie Beratungsangebote. Inhaltlich befasst sich der reich bebilderte Gästebrief mit der Thematik „Salz“, geleitet vom biblischen Wort „Ihr seid das Salz der Erde“ (Mt 5,13). Anlässlich des 100. Jahrestags der Einführung des Festtages der Patrona Bavariae (Schutzfrau Bayerns) findet sich im diesjährigen Gästebrief außerdem ein Gebet, das Kardinal Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., bei seinem Abschied vom Erzbistum München und Freising 1982 an der Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz gebetet hat.

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Mehr Taufen, mehr Erstkommunionen, mehr Firmungen

Trotz einer weiterhin hohen Zahl von Kirchenaustritten bleibt die Zahl der Katholiken im Erzbistum München und Freising nahezu stabil. Zum 31. Dezember 2016 lebten auf dem Gebiet der Erzdiözese rund 1,718 Millionen katholische Menschen (2015: 1,732 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 46,0 Prozent (2014: 47,0) entspricht. Die Zahl der Katholiken ist damit geringfügig um 0,8 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Kirchenaustritte sank gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf 17.987 (2015: 20.282).

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Landeskomitee warnt vor Aufweichung von Sonntagsschutz

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern warnt vor Bestrebungen in Handel und Industrie, den Sonntagsschutz in Bayern zu lockern und die Arbeitszeiten weiter zu flexibilisieren. „Insbesondere die großen Warenhausketten wollen zu einem Zeitpunkt unbeschränkte Ladenöffnungen in den Innenstädten, zu dem die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie der Blick in die wirtschaftliche Zukunft Bayerns kaum besser sein könnten“, heißt es in einer Erklärung des Präsidiums des Landeskomitees.

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