Pfarrverband Rott am Inn

Rott am Inn, St. Peter und Paul: Kirchweg 9, 83543 Rott a. Inn, Telefon: 08039-1202, E-Mail: St-Peter-und-Paul.Rott@erzbistum-muenchen.de
Griesstätt, St. Johann Baptist: Rosenheimer Str. 4, 83556 Griesstätt, 08039-909950, E-Mail: St-Johann-Baptist.Griesstaett@erzbistum-muenchen.de
Ramerberg, St.Leonhard: Dorfstr.2, 83561 Ramerberg, 08039-1495, E-Mail: St-Leonhard.ramerberg@erzbistum-muenchen.de

Aktuelle Nachrichten


Ludowika 002

Nachruf Schwester Ludowika

Mit Schwester Ludowika Sewald wurde jetzt die letzte Dominikanerinnenschwester auf dem Klosterfriedhof in Altenhohenau beerdigt. Damit wurde ihr ihr Wunsch erfüllt, in ihrem geliebten Altenhohenau die letzte Ruhestätte finden zu dürfen. Als 19jährige trat die Verstorbene im Jahr 1939 in das wiedergegründete Dominikanerinnenkloster ein. Bis zur Auflösung des Klosters im Jahr 2013 war sie in Altenhohenau. Nicht wie ihre letzten drei Mitschwestern ging sie in das Mutterhaus des Ordens in San Jose in Kalifornien, sondern zog in das Alten- und Pflegeheim Sankt Michael im Stadtteil Berg am Laim in München der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, wo sie bis kurz vor ihrem Tod lebte. Dort fühlte sie sich wohl und gut umsorgt in der Gemeinschaft der Schwestern und feierte im Jahr 2014 in der dortigen Kapelle ihr 75jähriges Professjubiläum.
Beim Requiem für die Verstorbene in der Klosterkirche in Altenhohenau bezeichnete Pfarrer Klaus Vogl, der mit Pater Christopher Holzer vom Dominikanerorden, Pfarrvikar Herbert Weingärtner und Diakon Simon Frank zelebrierte, Schwester Ludowika ein lebendes Geschichtsbuch. Viel konnte sie von der Aufbruchstimmung durch die Wiederbegründung des Klosters nach über 120 Jahren Stillstand, dann über die Bedrohung durch die Nationalsozialisten, von den Veränderungen im Zuge des zweiten Vatikanischen Konzils, sowie von den Zeiten, in denen das Kloster erweitert wurde, Schüler im Internat und in der Schule waren, der ersehnte und oft erbetene Ordensnachwuchs ausblieb und die Ordensgemeinschaft mehr und mehr schrumpfte und das Kloster vor ein paar Jahren verkauft wurde, erzählen. Während ihres Ordenslebens half sie beim Aufbau des Klosters, bei der Betreuung der Kinder und auch einige Jahre in der Landwirtschaft mit. Beliebt war sie als Musiklehrerin, wozu viele Leute aus der Umgebung all die Jahre zu ihr ins Kloster zum Musikunterricht kamen. Ihre Zither nahm sie auch in das Altersheim mit und spielte dort noch lange Zeit jeden Tag bei verschiedenen Anlässen. Schwester Ludowika, so Pfarrer Vogl in seiner Ansprache, war erfüllt von tiefem und frohem Gottvertrauen, die würdige, gesungene Feier des Stundengebetes und der Eucharistie waren ihr stets ein Herzensanliegen. Die Verstorbene bezeichnete er als eine geradlinige Frau, die wusste, was sie wollte. So hat sie auch für ihre Beerdigung genaue Anweisungen gegeben und sich gewünscht, wo ihre Grabstelle sein soll und dass es kein Sterbebild geben soll. Stattdessen hat jeder, der zu ihrer Beerdigung gekommen war, einen von ihr selbst gebastelten Strohstern mit einem Bild vom Columba-Jesulein oder vom Altenhohenauer Mystikerkreuz erhalten. Einige tausend Strohsterne hat die Verstorbene während ihres langen Lebens, auch noch im Altersheim, gebastelt, die nach Amerika exportiert wurden oder auch hier in Bayern geblieben sind. Auch weiterhin werden Strohsterne von Schwester Ludowika die Christbäume in der Altenhohenauer Klosterkirche schmücken.  
Text und Bild: alu

Pfarrverbandsfest am 23.07.2017 in Griesstätt

Fleißig halfen Frauen und Männer aus den Pfarreien Rott a. Inn, Ramerberg und Griesstätt bei der Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Festes des Pfarrverbandes mit. Zum Fest wurde in diesem Jahr am letzten Sonntag nach Griesstätt eingeladen. Begonnen wurde das Pfarrverbandsfest mit einem festlichen Gottesdienst in der Griesstätter Pfarrkirche. Ministranten aus den drei Pfarreien brachten dabei zu Beginn mit einem Sketch zum Ausdruck, dass Vieles besser geht, wenn man zusammenhält und gemeinsam eine Mannschaft bildet. Das Zusammenhelfen im Pfarrverband hob auch Pfarrverbandsleiter Pfarrer Klaus Vogl in seiner Predigt hervor. Der zu diesem Gottesdienst gebildete Pfarrverbandschor unter Leitung von Heinrich von Köller mit Sängerinnen und Sängern aus den drei Kirchenchören und dem Rotter Rhythmuschor, unterstützt von jungen Musikern mit ihren Instrumenten und Kirchenmusiker Franz-Matthias Köster auf der Orgel, trug zur würdigen gesanglichen und musikalischen Gestaltung der Messfeier bei. Über 15 Jahre führte Rupert Kaiser den Mesnerdienst in Griesstätt, unterstützt von seiner Frau Amalie, aus. Pfarrer Vogl bedankte sich bei Rupert Kaiser, der aus familiären Gründen aufhörte, und seiner Frau für die geleisteten Dienste mit einem herzlichen Vergelt`s Gott und überreichte ihm ein Hinterglasbild und eine Blumenschale. Bei Kathi Andraschko bedankte sich Pfarrer Vogl für die Übernahme der Tätigkeit. Nach dem mit dem bekannten Lied „Jesus Christ, you are my life“ abgeschlossenen und gut besuchten Gottesdienst zogen die Geistlichen mit den Ministranten zum Pfarrhof, der in den letzten Monaten renoviert worden war. Bevor das dort an der Ostseite angebrachte restaurierte Kreuz von Pfarrvikar Herbert Weingärtner im Beisein vieler Gläubigen gesegnet wurde, dankte Pfarrer Vogl besonders Diakon Simon Frank und der Kirchenverwaltung für ihren Einsatz bei der Renovierung. Schnell waren dann anschließend die beiden Zelte gefüllt und die Tische unter den Sonnenschirmen im Ecker-Garten besetzt. Den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer aus den Pfarrverbandspfarreien, die sich in der Küche, in der Schänke, an der Kuchen- und Kaffeebar oder als Bedienung um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten und zum Gelingen des Festes beigetragen haben, wurde oft ein großes Lob ausgesprochen. Zum Gelingen des Festes trug auch die Griesstätter Jugendmusikkapelle bei, die unter Leitung der Dirigentin Franziska Wallner während der Mittagszeit verschiedene traditionelle bayerische Blasmusikstückl spielte. Da die Tombola mit schönen Sachpreisen, gespendet von vielen Firmen und Privatpersonen aus dem Pfarrverbandsgebiet, bestückt war, waren die von Ministranten angeboten Lose rasch vergriffen. Dank der schönen Witterung konnten die Kinder die Spieleangebote der Landjugend gut nutzen. Ständig belegt von Kindern war auch die von einer örtlichen Bank zur Verfügung gestellte Hüpfburg. Gerne wurde auch die Möglichkeit angenommen, die renovierten und umgebauten Pfarrbüro-Räume im Pfarrhof zu besichtigen.

Pfarrverb-Fest (6)
Unter Leitung von Heinrich von Köller (re) gestaltete der Pfarrverbandschor den feierlichen Gottesdienst.

Pfarrverbandsfest (15)
Pfarrer Klaus Vogl bedankte sich bei Rupert Kaiser (re), der 15 Jahre den Mesnerdienst ausübte.
Pfarrverbandsfest (28)
Pfarrvikar Herbert Weingärtner (re) segnete das restaurierte Kreuz am Pfarrhof.
Pfarrverbandsfest (42)
Nett mit Blumen dekoriert waren die Tische in den beiden Zelten und unter den Sonnenschirmen. Beim Mittagstisch und auch am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen waren sie immer gut besetzt.

Pfarrverbandsfest (44)
Fleißig spielte die Griesstätter Jugendmusikkapelle unter Leitung von Franziska Wallner auf.

Text und Bilder: Alfons Albersinger


Informationen aus dem Pfarrverband

In Zukunft müssen alle, die eine Messintention aufgeben, schriftlich ihr Einverständnis geben, dass ihr Name veröffentlicht wird. Sonst dürfen wir aus Datenschutzgründen den Namen des Messstifters nicht mehr abdrucken.

Friedhof Griesstätt
Gerne wird unser Friedhof auch von Gästen besucht. Der Gemeinde ist schon aus diesem Grund die Ordnung und Sauberkeit auf dem Friedhof ein besonderes Anliegen. Helfen Sie bitte mit, den Friedhof sauber zu halten.
Wir bitten:
  • die Gräber zu pflegen,
  • den Abfall zu trennen, wie z. B. Kränze nach Beerdigungen,
  • nur verwelkte Blumen und sonstigen Grünabfall in den großen Behälter zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • nur sonstiges nichtkompostierbares Abfallmaterial, wie Plastikkerzenhüllen, in die Mülltonnen zu werfen oder selbst zu entsorgen,
  • keine privaten Müll in den Mülltonnen und im großen Behälter zu entsorgen,
  • keinen Abfall neben den Mülltonnen abzustellen,
  • kein Erdreich auf dem Friedhof zu lagern,
  • Unkraut neben den Gräbern zu entfernen,
  • keine Hunde auf den Friedhof mitzunehmen.

Informationen zur Taufvorbereitung im Pfarrverband
Es ist für uns als Pfarrgemeinde ein Grund zur Freude, wenn Eltern ihre Kinder zur Taufe bringen. Durch die Taufe werden sie als Kinder Gottes in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Glaube und Taufe hängen untrennbar zusammen. Eltern und Paten versprechen bei der Taufe, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Dazu gehört das Gebet daheim und der Gottesdienstbesuch. Immer mehr junge Eltern haben keinen oder nur wenig Bezug zur Kirche und können somit diesen unerlässlichen Auftrag der christlichen Erziehung nur schwerlich erfüllen. Ich kann nur etwas weitergeben, was ich kenne, wovon ich selbst überzeugt bin und was ich selbst erfahren habe. Von daher wollen wir als Seelsorgsteam mehr Zeit und Kraft in die Taufvorbereitung investieren, damit Taufe mehr ist als ein leeres Ritual aus längst vergangenen Zeiten, das irgendwie noch dazu gehört. Es soll in Zukunft anstelle des Taufgesprächs zwei Taufkatechesen pro Monat geben. Diese finden an zwei Abenden statt und sollen von beiden Eltern des Täuflings besucht werden. Es wäre schön, wenn auch die Paten mitkommen. Eine Taufkatechese wird unsere Gemeindereferentin Frau Aringer leiten. Dabei soll auf den eigenen Glaubensweg geschaut werden und Hinweise zur religiösen Erziehung gegeben werden. Die zweite Katechese wird von Diakon Frank und mir geleitet. Dabei wird der Taufritus erklärt und der konkrete Ablauf der Taufe besprochen. Diese neue Ordnung gilt ab Oktober, d.h. alle, die im Oktober ihre Kinder taufen lassen wollen, müssen im September die zwei Katechesen besuchen. Die Tauftermine und die Katechesen stehen unterhalb des Textes. Es geht uns darum, dass wir Sie als Eltern und Paten kennenlernen und miteinander über den Glauben ins Gespräch kommen, so dass wir durch die religiöse Erziehung der Kinder mitbauen an der Kirche von morgen.