St. Michael

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Aus dem Kindergarten- und Krippenjahr


Sommerfest Früherziehung
Den Auftakt zum Theaterstück ‚Morgen komme ich in die Schule‘ machte die Gruppe der musikalischen Früherziehung unter der Leitung von Bernhard Kübler. Mit verschiedenen Instrumenten sorgten sie für die Einstimmung zum Auftritt der Kinder.

„Morgen komme ich in die Schule"

Theateraufführung der Kinder beim Sommerfest des Inzeller Kindergartens
Inzell (hw) – Die Kindergartenkinder standen wieder im Mittelpunkt beim schon traditionellen Sommerfest des Katholischen Kindergartens St. Michael in Inzell. Es war wieder ein schönes und abwechslungsreiches Fest für Jung und Alt und ganz besonderes Glück hatten die Verantwortlichen um Kindergartenleiterin Heidrun Schub mit dem Wetter, denn der Nachmittag blieb trocken und so konnten viele Aktivitäten auch im Freien stattfinden. Anziehungspunkt war aber einmal mehr die Aufführung der Kindergartenkinder mit dem Theaterstück ‚Morgen komme ich in die Schule‘, mit dem die Kinder sich bereits auf das nächste Jahr einstimmten.
 
Kindergartenleiterin Heidrun Schub begrüßte die vielen Gäste, Eltern und Großeltern und namentlich Inzells Pfarrer Quirin Strobl, die Rektorin der Grund- und Mittelschule Elke Thurmayr, den Fördervereinsvorsitzenden Hans Scheurl und die Mitglieder der Kirchenverwaltung. Inzells Bürgermeister Hans Egger konnte auf Grund eines anderen Termins in diesem Jahr nicht teilnehmen.
Der Auftritt und die Vorführung der Vorschulkinder fand diesmal aus technischen Gründen im Festsaal statt und das war eine sehr gute Lösung. Den Auftakt machten die 27 Kinder der musikalischen Früherziehung unter der Leitung von Bernhard Kübler, der diese Gruppe nun schon seit elf Jahren betreut. Mit verschiedenen Instrumenten sorgten sie für die Einstimmung auf die bevorstehenden Auftritte und durften zeigen, was sie in den musikalischen Kursen gelernt hatten.

 Was kommt in der Schule auf mich zu?
Einleitend stellten zwei Mädchen das Klassenzimmer vor mit den Fragen, die für die Kinder wichtig sind. Dafür wurden verschiedene Personen – gespielt von den Kindern - zu Rate gezogen und die Kinder untermalten das mit den bezeichnenden Vorführungen auf der Bühne. Wertvolle Tipps von Opa und Oma, der Tante, dem Hausmeister Plenk oder dem Metzger Hirschbichler konnte man in Erfahrung bringen und diese wurde auf der Bühne dargestellt. So stand für Opa das Lausbubendasein mit Fröschen und Mäusen an vorderster Stelle, Tante Betty lobte ganz besonders ihre damalige Lehrerin und der ‚Bauer Klaffei‘ erzählte von einem sehr strengen Lehrer und davon, dass man früher mit den Skiern zur Schule kam. Das wurde mit dem Lied ‚Zwoa Bretteln im Schnee‘, den Buam auf der Bühne und der dazugehörigen Ausrüstung den vielen Besuchern zur Schau gestellt. Der Metzger lobte vor allem den Unterricht im Freien. „Da haben wir das Einmaleins unter den Bäumen im Schatten gelernt".

Wie war es nun wirklich in der Schule?
Die Großmutter erinnerte sich nicht so gern an ihre Schulzeit, denn sie als Kleinste wurde zunächst nicht so akzeptiert, fand aber doch sehr gute Freundinnen, die ihr das ‚in die Schule gehen‘ leicht gemacht haben. Um sich ein wirkliches Bild von der Schule zu machen und nicht nur auf Worte zu hören, machten sich schließlich einige auf den Weg zum Hausmeister Heini und wollten von ihm wissen, wie es denn wirklich in der Schule so ist. Er nannte Regeln wia im Kindergarten, sprach von netten Lehrerinnen und den verschiedenen Räumen, den vielen Sachen zum Lachen und auch vom Fleiß, den man braucht, wenn ma in d’Schui geht.
Bei gebührendem Applaus durften am Ende nochmal alle Kinder auf die Bühne und ihre gelungene Vorstellung angemessen feiern. Anschließend gab es für alle Gäste bei Kaffee und
Kuchen sowie deftiger Brotzeit noch die Gelegenheit über das gelungene Theaterstück zu diskutieren und den Tag ausklingen zu lassen. Für die Kinder waren noch verschiedene Stationen aufgebaut, die gerne in Anspruch genommen wurden. Ein großer Anziehungspunkt war anschließend das Glücksrad, wobei für alle Kinder ein toller Gewinn wartete und das Aufbringen der Tatoos im Garten, das vor allem von den Mädchen genutzt wurde. Das Wetter spielte auch mit und so konnten die vielen Besucher auch im Freien, bei den aufgestellten Tischen und Bänken, Platz nehmen.
Sommerfest Beginn
Zu Beginn des Theaterstücks im Rahmen des Kindergartenfestes gab es durch Leni (li.) und Katharina eine Einweisung für die vielen Besucher im Inzeller Festsaal.
Sommerfest Buchstaben
Die Kinder liefen mit großen Buchstaben auf die Bühne und schrieben das Wort Schule. Sicher ist die Vorfreude schon groß auf das kommende Schuljahr.
Sommerfest Skifahrer
Mit dem Lied ‚Zwoa Bretteln im Schnee‘ zeigten die Buam auf der Bühne, mit welchen Sportgeräten man früher zur Schule kam
Frosch
Opa auf dem Sofa erzählte den Kindern, welche Streiche man früher zur Schulzeit ausheckte. Unter anderem nahm er von zu Hause einen Frosch mit ins Klassenzimmer, über den sich die Lehrerin ‚besonders freute‘!

Krippe

Krippenjahr 2016/17 geht nun langsam dem Ende zu

Die letzten Wochen waren mit dem Projekt „Wir gestalten unseren Garten bunt und fröhlich“ ausgefüllt. So wurden bunte Girlanden, lustige Gartenzaunzwerge und viele verschiedene Windspiele gemeinsam gefertigt.
 
Für dreizehn Kinder steht der Übergang in den Kindergarten vor der Tür. Man spürt deutlich, dass sie fähig und auch bereit sind aus diesem „Krippennest“ flügge zu werden. Wir wünschen unseren „Großen“ viele neue Freunde und viel Spaß im Kindergarten.
Natürlich füllt sich ab September '17 unsere Krippengruppe wieder. Mit 15 Kindern sind wir somit wieder voll belegt.
 
Wir sagen allen Kindern mit ihren Eltern „Auf Wiedersehen“ und wünschen sonnige Urlaubstage.
Mit neuem Schwung beginnen wir am Mo. 04.Sept.17 wieder das neue Krippenjahr.

Strobl Jubiläum

Kinder gratulieren Pfarrer Strobl zum 10-jährigen Priesterjubiläum

Eine große Kinderschar und das Kindergartenteam gratulierten am letzten Freitag Herrn Pfarrer Strobl zum 10-jährigen Priesterjubiläum.
Ahnungslos war der Jubilar in den Kindergarten gekommen, wo ihm die Kinder mit den Erzieherinnen ein Ständchen sangen. Sichtlich bewegt freute sich unser Pfarrer sehr über die gelungene Überraschung, und das Team bedankte sich bei dieser Gelegenheit besonders für die gute Zusammenarbeit.
Herr Pfarrer Strobl meinte, es sei ihm immer eine Freude, die vielen Kinder im Kindergarten zu besuchen. Auf seine Frage, ob die Kinder gerne hier bei ihren Betreuerinnen wären, riefen alle ein lautes JA.
Kiga Strobl
Ein besonderer Dank des Teams geht auch an die Freiwillige Feuerwehr, für das Verleihen der Kuchenvitrine zum Sommerfest.
Außerdem ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren der Lernhilfe zur Verkehrserziehung „Mit Justus sicher im Straßenverkehr“, Hugo Lopes/Eis Café am Rathaus und Familie Schwabl/Gasthof Rauchbergblick.      R.S.

Bürgermeister

Kindergartenkinder besuchen den Bürgermeister

In der vergangenen Woche durften die Kindergartenkinder im Zuge des Projekts „Bei uns dahoam“ einen Besuch im Rathaus abstatten. Der Bürgermeister Hans Egger empfing uns in seinem Büro, nachdem uns die freundlichen Sekretärinnen den Zutritt gestattet hatten. Wir staunten über den großen Schreibtisch, die Luftaufnahme unseres Dorfes an der Wand und die Kinder stellten vielerlei Fragen, z.B. „Darfst du auch Hochzeiten machen?“
Dieses Thema führte uns sogleich in den nächsten Raum, das Trauungszimmer, sehr einladend und gemütlich eingerichtet. Wer möchte hier mal am großen Tisch Platz nehmen, Brautpaar und Trauzeugen spielen? Einige Kinder erzählten dann auch gleich, dass ihre Eltern hier geheiratet hätten.
Der Sitzungssaal, der neben dem Trauungszimmer liegt, war unsere nächste Station. „So einen großen, runden Tisch haben wir noch nie gesehen.“ Die Kinder setzten sich gleich auf die Stühle und die Kinderkonferenz mit dem Rathauschef konnte beginnen. Wichtige Themen wurden angesprochen. „Welche Modellautos sind die besten? Welche Verletzungen hat man sich beim Spielen zugezogen?“ Alles aus dem Kinderalltag wollten die Kleinen dem Bürgermeister berichten.
Dann interessierten uns noch das Spielzimmer, die Bücherei, der Schaukasten mit einem Modell unserer Heimat und den vielen Lämpchen und zuletzt noch das Touristikbüro. Dort können sich Gäste informieren.
Herr Bürgermeister Egger hatte dort noch eine große Überraschung bereitgehalten: Was gab es denn da? Das Inzeller Maskottchen Quaxi und eine Tüte Gummibärchen. „Super!“
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Bürgermeister Egger für diese interessante Führung durch das Rathaus. Die Kinder waren begeistert.   R.S.
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Vorschulkinder im „Einsatz“ bei der Feuerwehr

Unser Jahresprojekt „Bei uns dahoam“ führte uns zur Inzeller Feuerwehr. Die Vorschulkinder konnten es kaum erwarten, bis wir uns am Montag, den 24. April auf den Weg zum Feuerwehrhaus machten. Moni, Markus, Peter Öttl und Manfred Sturm erwarteten uns bereits und hatten schon einiges für die Kinder vorbereitet.
In drei Gruppen eingeteilt machten wir uns auf zu unserer Erkundungstour. Manfred Sturm zeigte uns das Feuerwehrgebäude mit den vielen Räumen. Was es da alles zu sehen gab: Früher bildeten die Menschen eine Kette und löschten mühsam mit Wassereimern. Dann baute man eine Feuerwehrpumpe. Man musste sie mit der Hand bedienen, später kam die Pumpe auf  einen Wagen, und man konnte sie auf Rädern zum Einsatz befördern. Heute geht das ja alles viel schneller und besser.
Wir durften in den Funkraum spitzen, der Notruf 112 wird dort entgegengenommen der Einsatz wird von dort aus organisiert. In der Kleiderkammer gibt es in den verschiedenen Größen die unterschiedlichen Uniformen für den Einsatz oder auch Ausgehuniformen für Feste, einen Fahnenschrank mit wertvollen handgestickten Fahnen, einen Raum mit Schutzanzügen für Einsätze mit giftigen Chemikalien. Lustig, Manfred erzählte uns, dass es in diesen Gummianzügen so warm wird, dass die Feuerwehrler nur mit Unterhose bekleidet hineinschlüpfen. Es gibt auch noch einen Schulungsraum, der sieht aus wie ein Klassenzimmer, und einen Raum mit Küche, in dem Die Mitglieder feiern können. Das war schon sehr interessant.
Nun ging’s zum “Löscheinsatz“. Wir durften eine Schutzjacke und Handschuhe anziehen, einen Helm aufsetzen und auf die Kulisse eines brennenden Hauses mit einem echten, dicken Löschschlauch zielen. Das hat richtig Spaß gemacht.
Peter Öttl erwartete uns am Feuerwehrauto mit der Drehleiter. Es durften immer zwei Kinder begleitet von Moni in den Korb einsteigen, hochfahren und die „Welt“ von oben sehen. Echt cool! Zu Guter Letzt fuhren uns die Feuerwehrler auch noch mit dem Feuerwehrauto, das uns Markus genau gezeigt hatte, zum Kindergarten zurück.
Das war ein spannender Vormittag bei der Feuerwehr Inzell und wir sagen herzlichen Dank für die Vorbereitung der tollen Stationen, wir haben eine Menge erfahren und manch einer träumt schon davon, später einmal zur Jugendfeuerwehr zu gehören.       R.S.

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Erste-Hilfe-Kurs der Vorschulkinder

Ein Krankenwagen vor der Tür des Kindergartens – oh je, hoffentlich ist nichts passiert! Doch Gott sei Dank, der Sanka war dort geparkt, denn für die Vorschulkinder war ein Erste-Hilfe-Kurs organisiert worden: „Trau dich – keiner ist zu klein, um Helfer zu sein“. Die Kursleiterin Regina vom Roten Kreuz zeigte den Kindern ein Bilderbuch. Am Beispiel der beiden Bären Faxi und Flori lernten die Kinder richtig zu reagieren, wenn sich jemand verletzt hat. Auch Trösten ist dabei ganz wichtig.
Wie klebe ich ein Pflaster auf, so dass keine Bakterien in die Wunde gelangen?
Wie macht man einen Kopf- bzw. einen Druckverband?
Was muss ich bei Verbrennungen tun?
Was mache ich, wenn der Verletzte nicht mehr reagiert und bewusstlos ist?
Wie hole ich Hilfe?
Auf all diese Fragen ging  Regina ein, und wir probierten alles gleich aus. Sogar die stabile Seitenlage erlernten die Kinder schnell. Der Notrufsong hilft dabei, uns zu merken, was wir am Telefon beachten müssen:
 
Eins, eins, zwei und die Hilfe kommt herbei.
Wo, was, wieviel ist ganz wichtig,
dann kannst du den Notruf richtig.
Gleich kann nun der Sanka starten,
musst nur noch auf Fragen warten.
 
Nach dem konzentrierten Zuhören und Üben durften alle Kinder den Krankenwagen besichtigen.
Welche Geräte sind im Wagen, wozu braucht man sie?
Wer darf mitfahren? Es gibt ja neben der Trage nur zwei Plätze.
Ganz toll fanden die Kinder, dass Regina zum Abschluss das Martinshorn einschaltete – natürlich nur ganz kurz. Für’s Mitmachen bekam jedes Kind eine „Trau dich-Urkunde“, die alle freudig und ein bisschen stolz entgegennahmen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Regina für diesen lehrreichen und interessanten Vormittag.                                                    R.S.
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Die „kleinen Schlawiner“ besuchen das „große Haus“ vom lieben Gott.

Krippe Ostergottesdienst
Ein Krippenkind erzählt...
 
Am Montag vor Ostern war bei uns in der Krippe alles etwas anders. Ich bin erst später in die Krippe gekommen, da war schon voll die Hektik.
 
Die Erzieherinnen erklärten uns, dass wir heute alle einen Ausflug in die Kirche machen, also Spielsachen aufräumen, wer schon kann nochmal auf die Toilette gehen, anziehen, dann Treffpunkt bei unserem Krippenbus.
 
Heute dürfen unsere jüngsten aus der Gruppe mit dem Bus fahren, wir größeren (wir kommen bald in den Kindergarten) müssen zu Fuß gehen-das fängt ja schon gut an!
 
Naja, ich such mir einen Freund/Freundin und stelle mich in der Reihe an. Wir maschieren los, hinter uns die Kathrin mit dem Krippenbus.
 
Oh, auf dem Weg in die Kirche gibt es soviel interessantes zu sehen-Menschen, Auto's-Käfer-und voll cool ein großer Lastwagen und ein Bullei fahren vorbei. Nicht nur einmal heißt es von Conny oder Katrin: „Bitte vorwärts schaun und weidageh!“ Wir erreichen aber doch die Kirche und gehen gemeinsam in das große Gotteshaus.
 
Ganz vorne dürfen wir uns auf die Stufen setzen und erstmal nur schauen. Hier gibt es viele Bänke, Lampen, Kerzen, Blumen und ganz oben hängt ein riesen-großes Kreuz.
Die Jüngeren von uns merken, dass es irgendwie hallt in der Kirche und sie machen ständig „ha-ha-ha“ ist schon lustig.
 
Gemeinsam tanzen und singen wir ein Osterlied. Die Sandra hat unsere Körbe mit gefärbten Eiern, Osterlamm, Kerzen und Palmbuschen gebracht und wir danken in einem kurzen Gebet dem lieben Gott dafür.
 
Die Katrin macht bei jedem von uns mit Weihwasser ein kleines Kreuz auf die Stirn und erklärt, dass Gott uns beschützt und bei uns ist. Das ist für mich ein schönes Gefühl, es krippelt in meinem Bauch.
 
Jetzt ist wieder Abmarsch in den Kindergarten. Unsere „Busfahrer“ sitzen schon ganz schön müde im Bus.
In der Krippe ist nun was los! Der Osterhase war da und ich durfte Osternester suchen. Ich weiß nicht, wer aufgeregter war-wir Kinder oder unsere Erzieherinnen. Jeder hat ein Nest gefunden und jetzt machten wir dann endlich gemeinsam Brotzeit, ich hatte auch schon wirklich hunger.
 
Im Garten konnte ich dann noch ausgiebig mit meinen Freunden laufen-springen-Sand spielen. Das war für mich und ich glaube für uns alle ein ganz besonderer Krippentag.
 
Pfiad eich-d'Schlawiner
Krippe Ostergottesdienst
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Ostergottesdienst in der Pfarrkirche

KIga Ostergottesdienst
Viele Eltern, Großeltern und Geschwister konnte Herr Pfarrer Strobl am Donnerstag, den 6..4. zum Ostergottesdienst unserer Kindergartenkinder in der Pfarrkirche begrüßen.
Die Vorschulkinder hatten den Gottesdienst zum Thema „Die Osterbotschaft“ vorbereitet. In den Wochen davor hörten wir viele Geschichten über Jesus: Jesus wählt seine Jünger aus, die wunderbare Brotvermehrung, der blinde Barthimäus oder der Zöllner Zachäus. So erfuhren wir vieles über Jesus, wie er die Menschen begeisterte, sie heilte oder Vergebung schenkte.
Die Feier des Osterfestes fällt in die Zeit des Frühlings. Wir können die Thematik „Tod und Leben“ um uns herum beobachten. Die Natur erwacht, Blumen blühen, Tiere kommen wieder hervor, wir streben wieder nach draußen ans Licht. Die Sonne schenkt uns Wärme und neue Kraft.
In einem Tagesgebet stellten die Kinder diese neue Lebensfreude heraus:
...ich freue mich, dass ich lachen kann und singen,
dass ich spielen kann und springen …
dass ich deine Wunder sehe,
dass ich weiß um deine Nähe,
dafür Jesus dank ich dir,
nimm mich an und bleib bei mir.
Mit einer Bildpräsentation wurde die Osterbotschaft erzählt, und die Kinder legten Symbole zu den einzelnen Stationen auf dem Altar ab.
Mit einem anschließenden Tanz drückten die Kinder die Freude über die Auferstehung Jesu aus und schmückten das Altarbild mit ihren Frühlingsblumen. Herr Pfarrer Strobl weihte die mitgebrachten Osterkörbe und mit dem Lied „Laudato si“ fand der Gottesdienst seinen Abschluss. Im Kindergarten ließen wir uns dann unsere selbstgebackenen Osterlämmer schmecken.
 
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Pfarrer Strobl für die Feier des Ostergottesdienstes und wünschen allen ein frohes Osterfest und schöne Frühlingstage in den Ferien.  R.S.
KIga Ostergottesdienst
KIga Ostergottesdienst

Aus dem Kindergarten St. Michael

Unterwegs ins Märchenland, zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg, zusammen mit Hexe Lakritze auf Abenteuerreise oder als Pirat zur Schatzsuche auf hoher See – so erlebten wir im Kindergarten St. Michael in Inzell in den vergangenen Wochen die Faschingszeit. Und endlich, am Freitag, den 24. Februar waren alle Kinder zum großen Faschingstreiben im Kindergarten eingeladen. Voller Erwartungen und Vorfreude kamen unsere Kindergartenkinder mit ihren kunterbunten und bis ins Detail durchdachten Kostümen zum Faschingsball. Mit lustigen Wettspielen, Basteln, Mandala malen und in der Kinderdisco verbrachten die Kinder bei stimmungsvoller Musik einen abwechslungsreichen und fröhlichen Vormittag. Zur Stärkung gab es für unsere Faschingsgäste eine leckere Brotzeit mit Würstchen, Semmeln und Brezen. Als Nachspeise durften herrlich schmeckende Faschingskrapfen natürlich nicht fehlen.
Zur Verfügung gestellt wurden diese von Familie Herweg, bei der wir uns ganz herzlich für diese großzügige Spende bedanken möchten. Nach der Brotzeit begaben wir uns mit den Kindern auf eine kleine Reise ins Märchenland. Im Erzähltheater konnten wir so auch noch zur Ruhe finden, bevor wir das kunterbunte Faschingstreiben in der Kinderdisco ausklingen ließen. „So schee war’s“, meinten viele Kinder, als sie von ihren Eltern abgeholt wurden, und sie machten sich zufrieden und müde auf den Heimweg.   R.Sch.
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Auch in der Krippe wurde ausgelassen gefeiert.

Für die „kleinen Narren“ war am Faschingsfreitag alles etwas anders. Es konnten im Morgenkreis diesmal viele lustige Faschingskinder begrüßt werden. Jeder durfte sein Kostüm, begleitet mit einem Lied, vorstellen. Da hüpften Cowboys, ein Sträfling, Prinzessin, eine Einhorndame, eine Tigerlilly, kleine Tiere wie Marienkäfer, Biene und der Froschkönig, außerdem eine fruchtige Erdbeere, ein Ritter, eine Piratenbraut, aus dem großem Meer eine Krake und zur Sicherheit ein kleiner Feuerwehrmann im Kreis herum. Mit viel Tanz und Spiel verging der Vormittag wie im Flug. Natürlich durfte eine gemeinsame Brotzeit mit Würstl, Semmel und Faschingskrapfen nicht fehlen, denn Faschingfeiern macht hungrig.
 
Gegen Mittag bekamen die Kinder dann Besuch von ihren Eltern bzw. Großeltern. Nun wurde zusammen gesungen und getanzt.  Den Höhepunkt bildete der einstudierte Tanz: „Tschu-tschu-wa“. Kinder wie Erwachsene hatten sichtlich Spaß an den lustigen Tanzbewegungen. Das Krippenteam hatte für die „Großen“ ein kleines Buffet mit Brötchen und selbstgemachten Minimuffins aufgebaut. So konnte man sich bei flotter Musik noch etwas unterhalten, bevor dann Kinder und Eltern nach Hause gingen.
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Kiga Nikolo

Nikolaus im Zeichen von Licht und Dunkel

Am Montag, den 5. Dezember feierten wir unsere alljährliche Nikolausfeier im Kindergarten.
Das Fest zu Ehren des heiligen Nikolaus fällt in die dunkle Jahreszeit. Warmes Kerzenlicht erhellt das Dunkel und stimmt uns in der Adventszeit besinnlich – in einer Zeit für Stille, zum Zusammenrücken, zum ruhig werden beim Hören von Musik und Geschichten. In den letzten Wochen bereiteten wir uns gemeinsam auf diese Zeit vor und erlebten sie ganz im Zeichen von Licht und Dunkel. Wir hörten von Heiligen, die Menschen in Not halfen und anderen Licht sein wollten. Sankt Martin begegnete uns auf diesem Weg und nun auch Sankt Nikolaus, der als Bischof in der Hafenstadt Myra lebte. Viele Legenden werden von ihm erzählt. Doch wer war St. Nikolaus?
In der Geschichte von den drei goldenen Kugeln hörten wir von Amalfi und seiner Familie. Er lebte zusammen mit seiner Frau und seinen drei Töchtern. Als Amalfi schwer krank wurde, konnte er nicht mehr arbeiten und das Geld reichte nicht mehr aus, um das tägliche Brot zu kaufen. Der Familie drohte der Hungertod. Der Wirt der Hafenkneipe witterte ein gutes Geschäft und bot Amalfi an, ihm seine drei Töchter abzukaufen. Amalfi willigte schließlich ein, denn er wusste keinen anderen Rat. In dieser Nacht zog Nikolaus durch die Straßen und hörte das Jammern und Klagen im Haus des Amalfi. Er legte drei goldene Kugeln ans Fenster des Hauses und die Not hatte ein Ende.
Bei unserer Nikolausfeier spielten die Volksschulkinder mit St. Nikolaus die Geschichte von den drei goldenen Kugeln im festlich geschmückten Turnraum des Kindergartens. Auch ein Lichtertanz, ein Gebet und verschiedene Lieder waren von den Kindern eingeübt worden. In einer wundersam ruhigen und besinnlichen Atmosphäre lernten die Kinder so Bischof Nikolaus kennen als den, der er den Menschen vor vielen Jahren war – ein gütiger, hilfsbereiter Mensch, der anderen Licht in ihre Dunkelheit brachte. Wir versuchten den Kindern so das Bild eines gutherzigen und hilfsbereiten Mannes zu vermitteln, der sich vor allem durch seine Fürsorge für andere auszeichnet, nicht aber als lobender oder tadelnder Mann, der bei den Kindern mit einem Krampus an seiner Seite Angst erzeugt.
Als Andenken an seinen Besuch bekam jedes Kind einen Schokoladenbischof geschenkt, den er mit persönlichen Worten überreichte und sich dabei auch fürs Mitspielen und Mitsingen bedankte.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Wolfgang Maier, unserem Nikolaus, der es auch in diesem Jahr wieder verstand, sehr einfühlsam und liebevoll auf die Kinder zuzugehen und uns die Nikolausfeier zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.
Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Wochen, die wir noch ganz intensiv mit Geschichten zur Weihnachtszeit, mit Basteln, mit dem Singen der Weihnachtslieder und dem Hören der Weihnachtslegende genießen wollen und uns dabei für Frieden in unserem Kindergarten und in unseren Herzen öffnen.
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Wir wünschen Ihnen allen eine friedliche, gemütliche Advents- und Weihnachtszeit mit viel Zeit für- und miteinander und für das Neue Jahr Glück, Gesundheit und das Allerbeste.


Das Team des Kindergarten St. Michael

Kiga Krippe

Aus der Krippe des Kindergarten St. Michael

Auch unsere Krippengruppe, die Schlawiner, wurde vom Nikolaus besucht. Liebevoll waren  die Kleinen auf dieses besondere Fest von den Erzieherinnen vorbereitet worden und so erlebten sie den Besuch des Hl.Nikolaus auf  indirekte Weise. Er klopfte nur sanft an die Tür und als die Tür langsam aufgemacht wurde, ja was stand denn da? Ein Schlitten mit dem großen Jutesack drauf und natürlich war die Freude riesengroß als daraus für jedes Kind auch ein Schokoladennikolaus ausgepackt werden konnte. Im Stuhlkreis wurde das Geschenk des Hl. Nikolaus noch lange bestaunt und mit dem Singen der Nikolauslieder klang auch für unsere „Schlawiner“ dieser besondere Vormittag aus.

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„Do hearend is vui toller“!
Einweihung des neuen Raumes für den Inzeller Kindergarten

Inzell (we) – Der Kindergarten St. Michael in Inzell ist nach wie vor sehr gut besucht und es gab auch sehr viele Anmeldungen für die Kinderkrippe. Aus diesem Grund musste/durfte nun eine Gruppe in die Grund- und Mittelschule umziehen. Dieser neue Raum im Keller wurde nun von Inzells Pfarrer Quirin Strobl in einem kleinen festlichen Rahmen eingeweiht.
Zu Beginn der Einweihung gab es im Turnsaal des Kindergartens eine Feierstunde, zu der auch Bürgermeister Hans Egger, Gemeinderäte und der Elternbeirat eingeladen waren. Zur Eröffnung wurde von allen Kindern das Lied ‚Gottes Liebe ist wunderbar‘ gesungen und Pfarrer Strobl ging in seinen Begrüßungsworten darauf ein, dass auch Gott die Kinder lieb hat. „Beim Gottesdienst ist er unter uns und auch sonst werden wir von ihm beschützt“, so der Seelsorger. Er erteilte den Kindern den kirchlichen Segen für das kommende Kindergartenjahr. Anschließend wurde von den Kindern gemeinsam mit den Erwachsenen das Tagesgebet gesprochen. Die Kindergärtnerinnen trugen die Fürbitten vor mit den Wünschen und Anliegen für ein unfallfreies Kindergartenjahr und einem intakten Zusammenwirken von Erzieherinnen, Eltern Gemeinde und Pfarrei. Pfarrer Strobl dankte allen für die Vorbereitung und das Einstudieren der Lieder mit den Kindern.
Danach machte sich die Schlawuzigruppe von Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp mit den geladenen Gästen auf zum neuen Raum im Keller der Grund- und Mittelschule. Quirin Strobl segnete die neue Unterkunft und dankte der Gemeinde, mit deren Unterstützung diese ‚Aufenthaltsmöglichkeit‘ erst geschaffen werden konnte. „Alles soll gut gehen und den Kindern gefallen. Es geht ja in erster Linie darum, dass es bei den Kindern gut ankommt“, und stellte auch in diesem Zusammenhang den Bezug her zu den Kommunen, die in Zukunft – wie in den Medien berichtet wurde - für fehlende Kitaplätze haftbar gemacht werden sollen.
Der Dank von Bürgermeister Hans Egger richtete sich an das Kindergartenteam, das mit viel Einfühlungsvermögen alles so schön gestaltet hat. „Es ist wichtig, dass alle Kinder einen angemessenen Platz haben und deshalb wurde nach einer Alternative gesucht. Das frühere Klassenzimmer in der Musikschule ist nicht weit weg vom Kindergarten und hat sich deshalb angeboten“. Dieser große, helle Raum wurde von den beiden Kindergärtnerinnen Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp sehr liebevoll hergerichtet und ist auch bei den Kindern sehr beliebt. „Do hearend is vui toller“, so die spontane Aussage eines Kindes, wobei dieser Bub die Lacher natürlich auf seiner Seite hatte. Darüber hinaus geht auch die Nähe zu den übrigen Kindergartenkindern nicht verloren, denn die Pausen werden gemeinsam im Garten am Kindergarten abgehalten.
Hans Egger betonte nochmals die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, denn alle notwendigen Genehmigungen wurden problemlos erteilt und das Projekt ‚neuer Kindergartenraum‘ konnte so zeitnah umgesetzt werden.
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Mit dem Lied ‚Gottes Liebe ist wunderbar‘ begann der kleine Festakt zur Einweihung des neuen Kindergartenraumes in der Grund- und Mittelschule Inzell.
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Pfarrer Quirin Strobl segnete die Kinder des Inzeller Kindergartens St. Michael und wünschte allen für das kommende Kindergartenjahr alles Gute.
04_Einmarsch
Nach der Segnung im Kindergarten machte sich die Schlawuzigruppe mit Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp auf den Weg in den neuen Raum im Keller der Grund- und Mittelschule Inzell.
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Inzells Pfarrer Quirin Strobl segnete den neuen Raum für den Kindergarten St, Michael in Inzell und wünschte allen Kindern und Kindergärtnerinnen viel Freude mit der neuen Unterbringung.