St. Peter

Petersplatz 1, 80331 München, Telefon: 089-21 02 37 76-0, E-Mail: St-Peter.Muenchen@ebmuc.de

Marianisches Jahr in St. Peter

WEB - Marianisches Jahr St. PETER

anläßlich 100 Jahre Hochfest Patrona Bavariae und 100 Jahre Erscheinungen in Fatima

Besondere Gottesdienste
im 3. Vierteljahr 2017


5. August 2017
Weihetag der Basilika Santa Maria Maggiore
10.00 Uhr Hl. Amt der Maria-Hilf-Bruderschaft

15. August 2017
Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel
9.30 Uhr Lateinisches Amt mit eucharistischem Segen, Prozession zur
Mariensäule und Kräutersegnung (bei ungünstiger Witterung
am Maria-Hilf-Altar in der Kirche)

22. August 2017
Gedenktag Maria Königin
18.00 Uhr Hl. Amt der Maria-Hilf-Bruderschaft

8. September 2017
Fest Maria Geburt
18.00 Uhr Hl. Amt der Maria-Hilf-Bruderschaft


10. September 2017
Hauptfest der Maria-Hilf-Bruderschaft
9.30 Uhr Lateinisches Amt mit eucharistischem Segen, Prozession zum
Maria-Hilf-Altar und Weiheerneuerung der Bruderschaft
15.00 Uhr Feierliche Vesper zum Hauptfest der Maria-Hilf-Bruderschaft
mit Te Deum

12. September 2017
Gedenktag Mariä Namen
18.00 Uhr Hl. Amt der Maria-Hilf-Bruderschaft

13. September 2017
Fatimatag
18.00 Uhr Hl. Amt zu Ehren Unserer Lieben Frau von Fatima
mit anschließender Prozession zum Maria-Hilf-Altar, Lauretanischer
Litanei und Weihegebet

15. September 2017
Gedächtnis der Schmerzen Mariens
18.00 Uhr Hl. Amt der Maria-Hilf-Bruderschaft


In der DAMENSTIFTSKIRCHE St. Anna, Damenstiftstr. 1

1. Juli, 5. August und 2. September
Fatimafeier zum Herz-Mariä-Samstag
16.30 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit
17.30 Uhr Hl. Messe (in forma extraordinaria),
anschließend Rosenkranz vor dem Allerheiligsten


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem

Jahresprogramm bzw. den Pfarrnachrichten St. Peter

Erstkommunion 2017 in St. Peter

Abb. 4 Kommunion 2017 Gruppe St-P ChrF
Kommunion 2017 Foto Chr. Fuchs
Am Sonntag, 7. Mai 2017, fand in der Peterskirche die Feier der Erstkommunion statt. Die Vorbereitung der Kommunionkinder auf dieses große Ereignis begann bereits im Dezember letzten Jahres durch Sr. Rossana. Neun Kinder empfingen dieses Jahr die erste hl. Kommunion.

Die feierliche Messe zelebrierte Landespolizeidekan Msgr. Andreas Simbeck.


Fotos: Christina Fuchs, München

Maria Anna Lindmayr und die Gottesmutter

Ein Beitrag von Pater Karl Hartl PA zum Marianischen Jahr 2017 in der Münchner Peterskirche

In den „Pfarrnachrichten St. Peter" Dezember 2016/Januar 2017 hat Stadtpfarrer Platschek für St. Peter das „Marianische Jahr 2017" angekündigt. Schon am ersten Adventsonntag hatte er mich um einen Beitrag dazu gebeten mit dem Thema „Lindmayr und die Gottesmutter".

Seit 2003 war ich geistlicher Beirat im Lindmayr-Freundeskreis und beschäftigte mich seither mit der Persönlichkeit der Karmelitin Maria Anna Lindmayr OCD. Mit der „Lindmayrin" kam ich nach 40 Jahren Mission im ostafrikanischen Uganda ganz unverhofft direkt ins Zentrum Münchens. Da war ihr Geburtshaus im Tal, das damals zur St. Peterspfarrei gehörte und vor allem der Ort ihrer Taufe – die Taufkapelle unter dem Alten-Peter-Turm. Daraus wuchsen mein Einsatz in der Pfarrei St. Peter und schließlich auch dieser Beitrag „Lindmayr und die Gottesmutter" zum Marianischen Jahr der Pfarrei mit dem Doppeljubiläum "100 Jahre Fatima" und auch „100 Jahre Patrona Bavariae – Maria, Schutzfrau Bayerns".

Mit der Gottesmutter im Marianischen Jahr 2017

Stadtpfarrer Platschek öffnet die Pfarrei St. Peter mit dem Marianischen Jahr 2017 für zwei geistliche Impulse:

das weltweite Jahrhundert-Gedenken an die Marienerscheinungen zwischen Mai und Oktober 1917 in Fatima; und weiter – speziell in Bayern – das Jahrhundert-Gedenken an die Patrona Bavariae – die Schutzfrau Bayerns.

Lindmayr-Freunde – auch außerhalb der Pfarreigrenzen – werden die Festlichkeiten nach Möglichkeit unterstützen, ist doch Pfarrer Platschek auch Mitglied des Lindmayr-Freundeskreis e.V.
In Erinnerung an den Besuch Jesu bei Martha und Maria (Lk. 10,38-42) wollen wir besonders auf die geistliche Bedeutung beider Impulse achten, nämlich Maria als die Gottesmutter unsere Liebe und Hingabe zu bezeugen. Auf den ersten Blick scheint dieser Name und Titel schlicht unmöglich. Aber Maria fragt den Verkündigungsengel (Lk. 1,34-37):

‚Wie soll das geschehen?‘

Die Antwort:
‚Der Heilige Geist wird über dich kommen …‘ Jetzt dürfen wir aufatmen mit dem Geist Gottes, der weht wo er will – und Maria in Ehrfurcht Gottesmutter nennen. Denn mit der Ehrfurcht vor der Mutter ehren wir im gleichen Atemzug ihren Sohn, Jesus Christus, der vom Vater im Himmel durch diese Mutter als Retter in unsere Welt gesandt ist. Was Elisabeth zu Maria sagt, gilt auch uns:

‚Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ
(Lk. 1,45)‘.

Das Kreuz Christi über Vergangenheit und Zukunft

Die Verehrung Mariens als Gottesmutter ist in der Münchner Peterskirche feste Tradition – äußerlich sichtbar und gestützt durch die nahe gelegene Mariensäule, mit der wunderbaren Maria-Hilf-Ikone des Maria-Hilf-Altars im südlichen Seitenschiff und seit 1684 mit einer Maria-Hilf-Bruderschaft. Nun wirken die zwei marianischen Impulse von 2017 im Rahmen der generellen Glaubenserneuerung, die in christlicher Ökumene die Spanne zwischen dem Konzil von Nicäa (325) und dem Jahr des Reformationsgedenkens (2017) überblickt und uns auch beim Beten rücksichtsvoll auf einander macht. Papst Franziskus lädt uns ein, in der ‚Freude des Evangeliums‘ (2013) betend unter das Kreuz zu kommen, um uns dort bei Jesus, Maria und Johannes für Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu orientieren. Pfarramt und Archiv von St. Peter antworteten auf diese Einladung mit der Schrift „St. Peter in München – unermüdlich in der Verkündigung" und zeigt darin auch Lindmayrs Anteil an dieser Freude des Evangeliums (S. 27 bis S. 40).

Illusion eigener Größe oder demütiges Wachsen Tag für Tag?

Aus Angst und auch Schreck leugnete Petrus – Namenspatron unserer Kirche und Pfarrei – seinen Meister Jesus von Nazareth zu kennen; dabei hatte er ihn schon barsch gemaßregelt in der Meinung, ihn mehr als genug zu kennen (Mk. 14.29 und 71). In der Taufe machen wir – ohne Angeberei – das rettende Bekenntnis unseres Lebens, so auch Lindmayr in der Taufkapelle der Peterskirche.

Darauf folgen Jahrzehnte demütigen Reifens an der Hand der Gottesmutter.

Mit ihr überwinden wir das Übel grober Selbstüberschätzung.

1917 – Die Gottesmutter wendet sich an die autonome Welt

Im festgefahrenen Weltkrieg stellt sich 1917 die Gottesmutter der autonomen Welt. Zwei Gelegenheiten sind besonders gut dokumentiert. Zwischen Mai und Oktober spricht sie im portugiesischen Fatima mit drei Kindern, die ihre Schafherde weiden über den Frieden in der Welt. Ebenfalls im Mai dieses Kriegsjahres 1917 stellen alle katholischen Pfarreien Bayerns die Gottesmutter als Schutzfrau Bayerns oder Patrona Bavariae‘ der Welt vor Augen. Maria als Muttergottes ist wie in Portugal so auch in Bayern volkstümlich geehrt; aber weder in Bayern noch in Portugal ist zu dem Zeitpunkt eine solche Popularität erwünscht. Was soll denn nun – quasi hinterrücks auf einer Schafweide und bis in die kleinsten Dörfer – eine Friedensinitiative der Gottesmutter?

Nach hundert Jahren will St. Peter mit den zwei marianischen Impulsen ein Fazit ziehen.

Der Impuls Nr. 1: Die Gottesmutter ist in Bayern daheim!

Aus dem Alltag wissen wir: selbst das Naheliegende übersieht man leicht, wenn wir zulassen, dass Gewohnheiten uns dominieren. Nun ist die Gottesmutter Maria im bayrischen Alltag ‚daheim‘. Der Name ‚Gottesmutter‘ – oder ‚Mutter Gottes‘ – wird freilich manchmal gedankenlos gesprochen, vereinzelt mag jemand ihn ganz falsch verstehen. Aber die große Mehrheit sieht ihn als ein Gnadengeschenk aus des Schöpfers unermesslichem Reichtum. Die Jahrhundertfeier der Patrona Bavariae mit der siebenjährigen Vorbereitung ergibt gerade vor unserem häufigen Versagen einen beschämenden Kontrast. Der ist aber auch ermunternd, wenn dabei greifbar wird, wie lebendig die marianische Frömmigkeit bei uns ist.

Der Impuls Nr. 2: Die Verehrung der Gottesmutter von Fatima – weltweit?!

Das geographisch entlegene Dorf Fatima ist im Lauf von hundert Jahren eine weltbekannte Pilgerstätte geworden, nach Lourdes gleich auf Platz 2, obwohl es schwieriger zu erreichen ist. Die Muttergottes ist weltweit aber vielen Menschen näher gekommen – ihre Zuneigung lässt uns einfach aufmerken, vielleicht schon deshalb, weil die Thematik ‚Gotteswort und Kindermund‘ eifernde Spötter findet, die schließlich vor den Problemen der Menschheit nicht weiter wissen.

Schon der bloße Überblick über geplante ‚Fatima-Ereignisse 2017‘ ist sehr anspruchs-voll. Sie bringen ein vielfältiges Nachdenken über das, was die Gottesmutter 1917 in Fatima angestoßen hat, bis nach Bayern und auch bis herein in unseren Lindmayr-Freundeskreis.

Lindmayr und die Gottesmutter

Der Lindmayr-Freundeskreis blickt mit Interesse auf das Thema ‚Lindmayr und die Gottesmutter‘. Zwar wohnt nur ein Teil der Mitglieder im Bereich der Pfarrei St. Peter - andere leben außerhalb Münchens und auch außerhalb Bayerns.

Doch ist Maria Anna Lindmayr ja in St. Peter geboren und getauft – und danach ist ihr ganzes Leben die faszinierende Entfaltung ihres Taufbundes, an der Hand der Gottesmutter. Als sie 55-jährig schließlich ihr Lebenswerk mit dem Bau der Münchner Dreifaltigkeitskirche krönt, lenkt sie dort mit dem Altarbild unseren Blick natürlich auf die Allerheiligste Dreifaltigkeit, aber durch Maria, in betont mütterlicher Darstellung.

Pilgerfahrt zur Gottesmutter

Eine gute Gelegenheit, miteinander im Marianischen Jahr zu beten, ist die Pilgerfahrt mit Prälat Herbert Jung nach „Maria Hilf" in Klosterlechfeld und "Zur Schmerzhaften Muttergottes" von Vilgertshofen, am Samstag, 30. September 2017. Abfahrt von St. Stephan am Alten Südlichen Friedhof, um 8.30; Rückkehr gegen 18.00 Uhr.
Möge das Jubiläumsjahr 2017 zu Ehren der Gottesmutter segensreich sein!


P. Karl Hartl PA (Patres Albi – Weiße Väter, Afrikamissionare)

Geistlicher Beirat Lindmayr-Freundeskreis











100 Jahre KAB St. Peter

April - Mai 2017 - Abb. 9 KAB Fahne I
Bezugnehmend auf die Gründung des Arbeiterinnenverbandes St. Peter Anno
1917 feiert unsere Ortsgruppe, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)
St. Peter, heuer ihr 100jähriges Jubiläum. Arbeitervereine gab es sowohl in
St. Peter, als auch in der übrigen Stadt München schon länger. Die bis heute
monatlich stattfindenden Veranstaltungen liegen seit 1959 auch protokolliert
vor. Von über 150 Mitgliedern in den 1960er Jahren zählen wir heute nur noch
30 Personen. Die KAB St. Peter hat mit dem 100jährigen Jubiläum einen letzten
 
 
Höhepunkt erreicht. Es war mein persönliches Ziel, nach über 25 Jahren als
Vorsitzender, diesen Gipfel zu erklimmen. An dieser Stelle sei besonders der
Vorstandschaft, den ehrenamtlichen Helfern und insbesondere unserem Präses,
Landespolizeidekan Msgr. Andreas Simbeck, herzlich gedankt; sie alle haben
mich über die vielen Jahre treu begleitet und unterstützt.




                    Mit dem Gruß „Gott segne unsere christliche Arbeit“
                    wünsche ich allen ein gelungenes Jubiläumsfest!



Christian Thalhammer
Vorsitzender KAB St. Peter

Grußwort des Neupriesters Markus Lidel
zur Nachprimiz in St. Peter

Abb. 2 Markus Lidel
Liebe Gemeinde von St. Peter,

jedes Mal, wenn ich nach München komme, dann darf ein Besuch in Ihrer altehrwürdigen Pfarrkirche nicht fehlen. Die zahlreichen Beter, die gute Kirchenmusik und die feierliche Liturgie haben mich immer wieder angesprochen.

So freut es mich ganz besonders, dass mich Ihr Stadtpfarrer, Domkapitular Platschek, eingeladen hat, als Neupriester den Mariä-Himmelfahrts-Gottesdienst am 15. August mit Ihnen zu feiern. Da Sie mich vermutlich nicht kennen, darf ich mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist Markus Lidel, ich stamme aus Augsburg und bin am 26. Juni 2016 durch unseren Hwdst. H. Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa zum Priester geweiht worden.

Am 3. Juli durfte ich dann gemeinsam in und mit meiner Heimatpfarrei St. Martin in Augsburg die Primiz, den ersten feierlichen Gottesdienst eines Neupriesters, feiern. Es ist üblich, dass sich der Primiziant einen Wahlspruch auswählt, den er wie eine Überschrift über sein priesterliches Wirken stellen will. Mein Primizspruch lautet: „Deus caritas est! – Gott ist die Liebe!". In den Jahren meiner Ausbildung habe ich oft darüber nachgedacht, wie Gott ist. Sich diese Frage zu stellen lohnt sich, denn es gibt viele Antworten. Meine Antwort habe ich im ersten Johannesbrief gefunden: Gott ist die Liebe. Er ist derjenige, der jedem Menschen nachgeht, er ist derjenige, zu dem wir mit all dem kommen dürfen, was uns schwer fällt, was uns nicht gelingt, aber natürlich auch mit dem, was in unserem Leben gut ist. Diese Liebe Gottes den Menschen zu verkünden und erfahrbar zu machen ist meines Erachtens eine der wichtigsten Aufgaben des priesterlichen Dienstes. Dies geschieht in der Feier der Sakramente, in der persönlichen Begegnung und im gemeinsam gelebten Christsein. So freue ich mich auf die gemeinsame Feier der Heiligen Messe in St. Peter, in der wir Gott für seine Liebe danken wollen, die sich in besonderer Weise in der Erwählung, aber auch in der Himmelfahrt Mariens zeigt.


Es grüßt Sie Ihr Markus Lidel


Aktuelles

Informieren Sie sich!

Wir freuen uns auf Sie.