St. Sebastian

Hochstift-Freising-Platz , 82205 Gilching, Telefon: 08105-8071, E-Mail: St-Sebastian.Gilching@erzbistum-muenchen.de
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Kirchenverwaltung

Sponsoring-Aktion für eine „Kirche im Grünen“

Wie unschwer zu erkennen hat sich einiges getan in den letzten Monaten, dort im Süden der Pfarrgemeinde. Die umfassende Außenrenovierung der Kirche St. Nikolaus in Argelsried ist seit Mai 2017 in vollem Gange. Das Dach wurde komplett erneuert, ebenso wurde die Fassade repariert und neu verputzt. Inzwischen ist auch das Gerüst wieder verschwunden und die Kirche er• strahlt in ihrem neuen Anstrich. Leider mussten jedoch zum Bedauern vieler Pfarreimitglieder und an• deren Bürger Gilchings im Vorfeld der Bauarbeiten sämtliche Bäume rund um die Kirche gefällt werden. Die Aktion war unumgänglich, da die Bäume schwere Schäden aufwiesen und durch herabfallende Äste selbst ohne einem Sturm die Sicherheit von Personen nicht mehr ausreichend gewährleistet werden konnte. Allerdings soll nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten an dem Gebäude selbst auch der gesamte Außenbereich im Frühjahr neugestaltet werden. Die Idee ist, eine „Kirche im Grünen“ zu schaffen. Neben neuen Bäumen werden auch zahlreiche Sträucher und Büsche gepflanzt sowie großzügige Grünflächen erstellt. Ruhebänke laden zu einem kurzen Verweilen an der frischen Luft ein.
Ein nicht unerheblicher Teil der Renovierungskosten muss von der Kirchenstiftung, das heißt von unserer Gemeinde selbst, getragen werden. Daher sind wir auf der Suche nach Menschen, die bereit sind, eine Patenschaft für einen Baum, einen Strauch oder auch für eine Ruhebank zu übernehmen und sich dafür an den Kosten für die Begrünung und Außengestaltung zu beteiligen.
So kann man seinen eigenen Beitrag zu Renovierung leisten und auch sehen, wo man unterstützt hat.
Alle großzügigen Spender sollen (sofern nicht anders gewünscht) erwähnt werden, entweder direkt an dem Spendenobjekt (Baum, Ruhebank) oder später auch auf einer Tafel.
 
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für allgemeine Spenden zur Renovierung von St. Nikolaus können Sie den beiliegenden Überweisungsträger verwenden. Bitte vermerken Sie den Verwendungszweck „Kirche im Grünen“ entsprechend. Für Patenschaften wenden Sie sich bitte an die Kirchenverwaltung (Kontakt über das Pfarrbüro 08105 8071).

Christoph  Rauwolf, Kirchenverwaltung
KV_Schreindorfer

St. Nikolaus wird wieder schön!

Liebe Gemeindemitglieder,
welch ein ereignisreiches und stürmisches Jahr liegt hinter uns! Was liegt vor uns?
Die Arbeit der Kirchenverwaltung war geprägt von der aufwändigen Außenrenovierung von St. Nikolaus. Bedingt durch teils extreme Witterung und die Tatsache, dass die Kirche ja weiter intensiv genutzt wurde und während dieser Zeit die Arbeiten pausieren mussten, sind wir heuer gerade noch mit dem Wesentlichen fertig geworden. Die letztendliche Fertigstellung der Außenanlagen muss bis zum Frühjahr warten. Der Eigenanteil der Kirchenstiftung von St. Sebastian an den Renovierungskosten liegt bei ca. 140.000 Euro. Trotz einer großen Spende eines Gemeindemitglieds bleibt noch eine erhebliche Summe offen. Relativ hoffnungsvoll nach dem großzügigen Spendenaufkommen bei der Renovierung von St. Vitus wenden wir uns insbesonders an alle Argelsrieder und Geisenbrunner – natürlich aber auch an alle Gilchinger. Bekommt doch Argelsried bzw. Gilching damit wieder einen sehr schmucken baulichen Mittelpunkt mit schönen Außenanlagen, die zum Verweilen einladen werden (Überschrift „Kirche im Grünen“), – ähnlich schön wie bei St. Vitus – der von Germering oder der Autobahn kommend als erstes prägnantes Gebäude von Gilching zu sehen ist und neuerdings dann auch in der Nacht dezent angestrahlt sein wird.
Mit einer Sponsoring-Aktion – geplant sind Patenschaften u. a. für Bäume-, Sträucher- und Erholungsbänke (siehe folgender Beitrag in diesem Weihnachtspfarrbrief) – wenden wir uns noch konkreter an Sie, wobei wir aber auch jetzt schon spontanen Spenden nicht ablehnend gegenüberstehen! Vielleicht können Sie sich ja über die Feiertage Gedanken machen, ob und wie Sie sich an diesem schönen Projekt beteiligen könnten.
Es wäre ermüdend, die fast täglich anfallenden Probleme aufzulisten, die die Kirchenverwaltung im Laufe des Jahres beschäftigten. Ich sage immer, dass die Kirchenstiftung ein mittelständischer Betrieb ist mit allen damit verbunden Herausforderungen, die Gebäude wie Pfarrhaus, Pfarrzentrum und Kindergarten, aber auch fünf Kirchen und Personal zwangsläufig mit sich bringen.
Das führt mich zu einem anderen Thema, den aktuell anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen Anfang 2018 und bald darauf die der Kirchenverwaltung.
Nehmen Sie die Wahlen als Chance, sich oder andere für die Mitarbeit zu interessieren und zu engagieren. Das ist mehr denn je wichtig. Unsere Gesellschaft und auch unsere Kirchengemeinden sind in einem großen Umbruch, zu wenig Geistliche, die zunehmend schwindende Bedeutung des Glaubens und der Kirchen in der Gesellschaft. Dazu nicht zuletzt durch meiner Meinung nach fruchtlose Diskussionen innerhalb der Kirche, wer was darf oder nicht darf. Die Liebe und Barmherzigkeit kommt nicht ausreichend rüber, ja wird angesichts dieser irdischen Diskussionen sogar bezweifelt. Anstatt den vielen ernsthaft suchenden Menschen die überzeugende und glaubwürdige Orientierung der frohen Botschaft Jesu zu bieten und zu leben.
Kardinal Woelki hat bezüglich der anstehenden Wahlen sinngemäß gesagt, dass man nicht darauf warten könne, dass sich die Kirche von morgen von alleine erneuert und wiederbelebt. Da ist jeder einzelne von uns gefordert! Da sind nicht nur langweilige Gremiensitzungen, da kann und sollte sich wirklich jeder konstruktiv einbringen! Mehr denn je notwendig bei stetig weniger werdenden Seelsorgern. Nutzen Sie die Chance und machen Sie mit! Wenn Du die Welt verändern willst, dann fang im Kleinen bei Dir an, dann hör auf zu sagen, dass man da was tun sollte, mach selber! Zum Schluss. Karl Valentin hat zum Weihnachtstrubel schon damals gesagt: „Wann jetzt dann de staade Zeit wieder vorbei is, dann werds a wieder ruhiger!“
Lassen wir uns von dieser Hektik und Betriebsamkeit nicht mitreißen, erinnern wir uns an den Sinn des Weihnachtsfestes und gehen mit Gottes Hilfe mit Zuversicht und aktiv ins Neue Jahr.
Michael Schreindorfer, Kirchenpfleger

Die Mitglieder unserer aktuellen Kirchenverwaltung

  • Pfarrer Franz von Lüninck
  • Michael Schreindorfer, Kirchenpfleger
    sowie
  • Thomas Grandtner
  • Elisabeth Hämmerl
  • Lidia Karpinska
  • Corinna Lauberger
  • Stefan Neumaier
  • Christoph Rauwolf
  • Leonhard Schlögl
  • Eva-Maria Seemüller

Bitte um das jährliche Kirchgeld

Wie immer um diese Zeit die jährlich wiederkehrende, aber notwendige Bitte um das Kirchgeld, das für den Erhalt und die Pflege unserer Infrastruktur hier in Gilching dringend notwendig ist.
Vielen Dank!
 
Kontoverbindung
Kirchenstiftung St. Sebastian: Raiffeisenbank Gilching,
IBAN: DE 4770 1693 8200 0001 2718
Gerne auch Bareinzahlungen im Pfarrbüro und Spendenquittungen

FlyerAufzug1

Neuer Aufzug zum Pfarrsaal eingeweiht

Nun konnte unser neuer Aufzug zum Pfarrsaal endlich seiner Bestimmung übergeben werden. Pfarrer Franz von Lüninck weihte die neue Einrichtung im Beisein vieler Ministranten, dem Kirchenpfleger Michael Schreindorfer und einiger Besucher beim Adventsmarkt.
Noch ist der Aufzug leider nicht ansatzweise finanziert Daher bitten wir weiterhin um Ihre großzügige Spenden!
AufzugPfarrsaal
Bitte um finanzielle Unterstützung für den neuen Lift im Pfarrzentrum
 
Besondere Vorkommnisse erfordern besondere Maßnahmen. Deswegen wende ich mich heute persönlich mit einem Spendenaufruf an Sie.
 
Im Jahre 1975, also vor gut 40 Jahren wurde das Pfarrzentrum eingeweiht. Schon damals sollte und wollte man einen Lift einbauen, das scheiterte an verschiedensten Gründen. Auch spätere Kirchenverwaltungen haben immer wieder Anläufe unternommen, letztlich aber ohne Ergebnis.
Nun ist die Notwendigkeit eines Liftes immer dringender geworden, zum einen wegen der demoskopischen Entwicklung der Bevölkerung auch in unserer Gemeinde, als auch der zunehmenden Anforderung an öffentliche Einrichtungen, diese barrierefrei zu machen, um auch für behinderte Menschen zugänglich zu sein.
Aus diesem Grund hat sich die Kirchenverwaltung entschlossen, diese wichtige Maßnahme jetzt endlich zu realisieren, um auch unseren älteren und behinderten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, besser am Gemeindeleben teilzunehmen. Dies trotz der schlechten Nachricht, dass das Ordinariat für diese Maßnahme keine Gelder zur Verfügung stellt. Was heißt, dass wir die Kosten in Höhe von gut 80.000 € ganz alleine bestreiten müssen.
Im Hinblick auch die große Spendenbereitschaft bei der Renovierung von St. Vitus hatten wir bei  unseren Überlegungen schon auch eine gewisse Hoffnung eingeplant,  dass uns die Gemeinde insoweit nicht alleine lässt, nachdem uns auch bereits viele Gemeindemitglieder dazu aufgefordert und ermutigt haben.
Bitte zeigen Sie sich großzügig und lassen Sie uns nicht im neuen Lift stecken.
 
Vergelts Gott
  Ihr Pfarrer Franz v. Lüninck
 
Unser Bild oben:
Baustellenbesichtigung des neuen Aufzugs: Kirchenpfleger Michael Schreindorfer, Pfarrgemeinderätin Jutta Uelner, Pfarrer Franz von Lüninck, Baubeauftragter der Kirchenverwaltung Thomas Grantner und Mesner Ingolf Gensheimer (von links)

Klage gegen das Glockenläuten von St. Nikolaus

Mit Beschluss vom 29.10.2014 hat das Verwaltungsgericht München die Klage wegen verfassungswidrigem Läuten von St. Nikolaus abgewiesen. Das war wegen der bisher gefestigten Rechtsprechung der Gerichte zu diesem Thema zu erwarten, ganz sicher kann man sich aber nie sein. Man unterscheidet rechtlich zwei Arten des Läutens. Das „liturgische“ bzw. „sakrale“ Geläute zu den Gottesdiensten oder zum Angelus-Gebet, das im Rahmen der freien Religionsausübung erfolgt und so das Gericht „im Rahmen des Herkömmlichen auch im Lichte des Grundgesetzes zumutbar ist“. Zu unterscheiden ist dies vom Stundenschlag der Kirchturmuhr, dem „profanen oder weltlichen Läuten“, das nicht von der freien Religionsausübung geschützt ist. Die nächtliche Ruhe des Stundenschlages von 22 Uhr bis 6 Uhr wurde schon im Rahmen des dem Klageverfahren vorgelagerten Mediationsverfahrens angeboten. Diese Einschränkung des nächtlichen Stundenschlages empfiehlt auch die sogenannte Läuteordnung des Ordinariats. Angeboten wurde auch der Wegfall des Angelusläutens am Sonntag um 7 Uhr am Morgen sowie das Einläuten der Gottesdienste eine Viertelstunde vor Beginn und das Sonntageinläuten. Diese Kompromisse erschienen der Kirchenverwaltung – zumindest mehrheitlich – zustimmbar vor dem Hintergrund einer doch veränderten Aufgabe des Läutens der Kirchenglocken in unserer Zeit, ohne wesentliche Aufgabe von Tradition und Kultur. Dies auch im Einvernehmen mit dem Ordinariat, dem das „gute Miteinander in der Gemeinde“ ein Anliegen ist. Wir freuen uns über die Klageabweisung und bitten um Verständnis für die unseres Erachtens zeitgemäßen Anpassungen des Läutens. Wie die endgültige Läuteordnung von St. Nikolaus nach der Klageabweisung lauten wird, wird noch in den zuständigen Gremien beraten. Tendenziell wird von vielen Gläubigen zumindest das Samstagseinläuten wieder gewünscht.