St. Erhard

Kirchenplatz 1, 85469 Walpertskirchen, Telefon: 08122-42950, E-Mail: St-Erhard.Walpertskirchen@erzbistum-muenchen.de

Leitbild Kinderkrippe St. Erhard Walpertskirchen

Krippe_Eingang
Unser Verständnis:

Wir unterstützen Familien bei der Erziehung, Betreuung und Bildung ihrer Kinder.
Orientiert am christlichen Welt- und Menschenbild vermitteln wir die Achtung vor der Schöpfung und den Mitmenschen.

Wir pflegen einen respektvollen Umgang mit gegenseitiger Wertschätzung.
Dies beinhaltet den vertrauensvollen Bezug zum Kind und seinen Eltern.

Unterstützung finden sie hier durch eine überschaubare, kindgerechte Gruppe, in der das Kind sich als ein Mitglied dieser erlebt, aktiv und selbst handelnd, mit Freude am gemeinsamen Tun.

Durch die Stärkung und Entwicklung der individuellen Persönlichkeit in dieser Gruppe möchten wir den Übergang von Familie in Krippe bzw. Krippe in Kindergarten bewusst unterstützen und positiv begleiten.

Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Eltern und Betreuern ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Dabei nehmen wir Ihre Bedürfnisse und Ängste sehr ernst und setzen auf gegenseitiges Vertrauen, zum Wohl des einzelnen Kindes.

Wir respektieren, dass die Familie für unsere Kinder die primäre Bindung ist.
Wir möchten, dass Eltern und Kinder gerne in die Kinderkrippe kommen und uns als Partner bei der Gestaltung ihres Familienalltags sehen.

Das Spiel

Die Kinder in unserer Gruppe haben eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich kreativ zu bestätigen. Dabei nimmt das freie Spiel den größten Platz ein. Hier entscheiden die Kinder selbst, was und mit wem sie spielen möchten. Die Gestaltung des gesamten Gruppenraumes bietet hierfür die nötigen Vorraussetzungen.

Dem kindgerechten Bedürfnis nach spontaner Bewegung tragen wir Rechnung, indem wir verschiedene individuelle Bewegungsanreize schaffen.

Die natürliche Neugier im Kind wird dadurch gefördert, dass auch unsere Kleinen bereits mit Farben, Scheren und Papier und vielem mehr, zum Teil unter Anleitung, umgehen dürfen.
„Probieren geht über studieren“ ist hier Realität.

Immer wiederkehrende Rituale und ein strukturierter Ablauf am Vormittag geben dem Kind Sicherheit in seinem Krippenalltag. Hierzu gehören der gemeinsame Morgenkreis mit Liedern, Finger- oder Kreisspielen, sowie gezielte Beschäftigungen in Kleingruppen und für einige Kinder das gemeinsame Mittagessen mit anschließendem Schlafen.

Die Eingewöhnung - Voraussetzung für einen guten Start

Die Eingewöhnung findet über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen statt. Durch die Begleitung einer festen Bezugsperson hat das Kind die Sicherheit, Vertrauen gegenüber Betreuern und Krippengruppe zu gewinnen.

Nach dieser Zeit findet eine individuelle Loslösungsphase statt, in der die Eltern dem Kind über einen gewissen Zeitraum das Alleinbleiben in der Gruppe ermöglichen und somit Stabilität und Vertrauensaufbau schaffen.

Trotzdem kann es beim Abschied zu Tränen kommen. Dies sollte Eltern nicht verunsichern, sondern als gesunde Reaktion gesehen werden, mit der das Kind die neue Situation bewältigt.

Wenn das Kind diesen entscheidenden Schritt der Eingewöhnung gemeistert hat, wird die neue Situation im steten Austausch zwischen Eltern und Betreuern während der gesamten Krippenzeit gestützt und begleitet.