Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Hautnah staunend die Schöpfung erkennen

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Im Jahre 1946 errichteten die Mitglieder des GTEV „D’Rauschberger-Zell“ auf dem Gipfel des Rauschbergs als Dank für die glückliche Heimkehr aus dem Krieg und zum Gedenken an die gefallenen und vermissten Vereinsmitglieder und Ruhpoldinger ein Gipfelkreuz. Seit dieser Zeit findet dort in ununterbrochener Reihenfolge der jährliche Gedenkgottesdienst des Trachtenvereins statt. Über einhundert Gläubige, darunter viele Vereinsmitglieder in ihren Trachten, konnte Vereinsvorstand Johannes Stief begrüßen, die am vergangenen Sonntag trotz kaltem und windigem Wetter auf den Ruhpoldinger Hausberg kamen, um an der Bergmesse teilzunehmen, die von der Rauschberger Trachtenmusikkapelle und der neu formierten Alphornbläsergruppe eindrucksvoll musikalisch umrahmt wurde. Neben dem Gipfelkreuz nahm die Fahnenabordnung des Vereins Aufstellung und Geistlicher Rat Bernhard Schweiger zelebrierte den Gottesdienst. In seiner Predigt hob er hervor, dass man gerade hier auf dem Berg hautnah und staunend die gewaltige Schöpfung Gottes erkennen könne. „Um Gott zu finden muss der Mensch erkennen, wie klein er selber ist, aber der Mensch kann als einziges Lebewesen den Weg zu Gott finden“. Als nach dem abschließenden „Te Deum“ die Musik verklang, hatten die Gekommenen die Gewissheit, bei der Rauschbergmesse dem Herrgott wieder ein Stück näher gewesen zu sein.
hab