Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Zu den Höhepunkten KataloniensPfarrfahrt der Pfarrei St. Georg führte nach Montserrat und Barcelona

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Da hat sich die Pfarrgemeinde St. Georg Ruhpolding wieder einmal ein besonderes Pilgerziel ausgesucht! Zum Kloster Montserrat und nach Barcelona führte nämlich kürzlich die Pfarrfahrt, an der 44 Personen teilnahmen. Dazu hatte Pfarrer Otto Stangl die geistliche Leitung übernommen und Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler erwies sich als geschichtskundiger und versierter Reiseleiter.
Da gleich am ersten Tag nach dem Flug noch ausreichend Zeit war, ging es in Barcelona los mit einer Besichtigungstour durch die Stadt. Der Besuch der olympischen Stätten und des Park Güell von Antoni Gaudi standen auf dem Programm, genauso wie der herrliche Blick vom Montjuic über die Stadt, ehe es hinauf zum Kloster Montserrat ging. Und abends hatten die Mitreisenden dann das Glück, den berühmten Knabenchor „Escolania“ zum ersten Mal im Rahmen der Vesper mitzuerleben.

Tags darauf stand zunächst das Kloster Montserrat im Mittelpunkt einer Führung. Man hatte die Gelegenheit, in der Gnadenkapelle der „Moreneta“, wie die Schutzpatronin Kataloniens liebevoll genannt wird, einen Besuch abzustatten. Nachmittags ging es mit der Standseilbahn in die Berge, wo an der Ermita de Sant Onofre bei einer kurzen Andacht auch alpenländische Weisen erklangen.
„Christliches Barcelona“ hieß es am dritten Tag der Pfarrfahrt. Für alle war der Besuch der Basilika de la Sagrada Familia, die ebenfalls von Antoni Gaudi geplant und begonnen wurde, ein außergewöhnliches Erlebnis. Und schließlich führte der Ruhpoldinger Arzt Benedikt Amann, der in Barcelona verheiratet ist, die Gruppe durch den historischen Stadtteil Barri Gotic. Der Besuch der Kathedrale stand genauso auf dem Programm, wie zum Beispiel auch der Besuch des Plaza Reial.
„Auf der Zisterzienser-Route“ hieß es schließlich am nächsten Tag, bei der das größte bewohnte Zisterziensterkloster Europas in Poblet besucht wurde, ehe nachmittags das Kloster Santes Creus auf dem Programm stand.

Am vorletzten Tag begab sich die Pilgergruppe auf die Spuren des heiligen Ignatius von Loyola nach Manresa mit Besichtigung der „Heiligen Höhle“, über der eine Kirche errichtet wurde, sowie zur Ignatiuskirche im Zentrum der Stadt. Beeindruckend konnte man dabei Einiges über die Geschichte des Gründers des Jesuitenordens erfahren. Abschließend fuhr man noch in die Bischofsstadt Vic, um dort die Kathedrale zu besichtigen.

Als am Morgen des letzten Tages in der Gnadenkapelle der Abschlussgottesdienst gefeiert wurde, stand für alle fest: Eine beeindruckende Reise nach Katalonien geht zu Ende. Und wie für den Abschied inszeniert, präsentierten auf dem Vorplatz der Kirche noch katalonische Volkstanzgruppen ihre Vorführungen. hab


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