Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

"Gott-sei-Dank" Wallfahrt nach Maria Eck

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Was die Beweggründe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch gewesen sein mögen, um sich an dem regnerischen Tag auf den Weg zur Fußwallfahrt nach Maria Eck zu machen, mag ein kleines Geheimnis bleiben. Für „Danke“ zu sagen, gibt es aber bekanntlich viele Gründe. Über 30 Pilgerinnen und Pilger, Jung und Alt, starteten am vergangenen Samstag vom Pfarrzentrum aus auf den gemeinsamen Weg zur diesjährigen „Gott sei Dank“ – Wallfahrt, die von Pastoralreferent Georg Gruber und Pater Joshy seelsorgerisch begleitet wurde. An mehreren Stationen wurde Halt gemacht, um, angeregt durch entsprechende Texte, sich mit den Wallfahrersymbolen, wie Stock oder Muschel, zu befassen. Eine Andacht in der Antoniuskapelle bildete den Abschluss der Wallfahrt und eine gemütliche Einkehr in der Klostergaststätte rundete den Tag schließlich ab.                              

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 Zu Gast in der Heimat von Pastoralreferent Georg Gruber

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Länger als drei Jahre ist der mittlerweile zum Pastoralreferenten beförderte Georg Gruber in Ruhpolding. „Höchste Zeit, dass ich den Leuten aus dem Gebirg’ einmal meine Heimat zeige“, meinte er. Gesagte – getan! Am vergangenen Samstag war es soweit. Pfarrer Otto Stangl lud zur Pfarrfahrt in das Vilstal ein und diesem Ruf folgten erfreulich viele Ruhpoldingerinnen und Ruhpoldinger. Neugierig war man doch, wo „der Schorsch herkommt“.

Zunächst stand die Wallfahrtskirche in Dorfen auf dem Programm. Durch die erst kürzlich renovierte Kirche „Maria Himmelfahrt“ auf dem Ruprechtsberg führte der dortige Mesner Herbert Moser. Bedeutendstes Kunstwerk, obwohl nur eine Rekonstruktion, ist der Hochaltar. Der originale Spätbarockaltar von Egid Quirin Asam wurde 1868 durch einen Historimus-Altar ersetzt, ehe Pfarrer Hermann Eigner Anfang der 70-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts den Asam-Altar wieder rekonstruieren ließ, in dem wie seit dem Mittelalter das Gnadenbild von Maria Dorfen integriert ist. Nachdem der „Frühstückshunger“ bei einem ausgedehnten Weißwurstfrühstück gestillt wurde, ging es nach Moosen – der Heimatgemeinde von Georg Gruber. Bei einem Spaziergang zur Wallfahrtskirche Maiselsberg konnte man das erste Völlegefühl des Magens ein wenig abbauen. 

Pastoralreferent Gruber selbst führte die Gruppe durch die beliebe Wallfahrtskirche St. Maria in Maiselsberg. Die spätgotische Kirche, erbaut um 1840, beinhaltet 32 Votivtafeln über Gebetserhörungen, die das Kirchenschiff schmücken. Diese bezeugen und veranschaulichen die Bedeutung der Wallfahrtskirche, zu der auch heutzutage noch eine jährliche Sternwallfahrt der umliegenden Pfarreien führt. Nach der Besichtigung einer Biogasanlage, eines dortigen Landwirtes, die für rund 5000 Haushalte Energie, spendet ging es zu Fuß weiter. Zurück in Moosen wurden die „Pilger“ zu Kaffee und Kuchen eingeladen, den die rührigen Frauen des Ortes im Pfarrheim auf die Beine stellten. 

Die Pfarrkirche St. Stephanus in Moosen, die zum Pfarrverband Taufkirchen gehört, war das nächste Ziel der Mitgereisten. Auch hier erklärte Georg Gruber die beeindruckende Geschichte der alten Kirche, deren Ursprung sich weit zurückverfolgen lässt. Die anschließende Abendmesse in der Pfarrkirche gestaltete in ausgezeichneter Weise der örtliche Kirchenchor. Und was natürlich bei einem Ausflug nahe zur niederbayerischen Grenze nicht fehlen darf – danach folgte noch ein gemeinsames Abendessen im Gasthof Zuhr, bei dem keiner sagen konnte, dass er hungrig vom Tisch aufgestanden sei. Spät in der Nacht hat man dann wieder Ruhpolding erreicht, mit der Gewissheit: „Es war ein schöner Tag, den wir in der Heimat vom Gruber Schorsch erleben durften“.  
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