Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Pater Joshy geht und drei Pfarrgemeinderäte wurden verabschiedet

Abschied Pater Joschie
Den Pfarrgottesdienst am vergangenen Sonntag nutzte Pfarrer Otto Stangl auch zugleich, um verdiente Pfarrgemeinderatsmitglieder nach vielen Jahren Mitwirkung im kirchlichen Laiengremium zu verabschieden. Nach vier Jahren scheidet nun (2. von links nach rechts) Gertraud Aigner-Heinz aus, Inga Pichler gehörte acht Jahre dem Pfarrgemeinderat an, genauso wie Schwester Stefanie Bernhard. Mit einem Blumengruß als Dank der Pfarrei, den  Pastoralreferent Georg Gruber (2. von rechts) und Pater Joshy George (rechts) übergaben, erhielten sie aus der Hand des Ortspfarrers (links) die Dankurkunde des Diözesanrates für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Zugleich musste Pfarrer Stangl verkünden, dass nach fünf Jahren in Ruhpolding nun überraschend Pater Joshy George zum 1. September zum Pfarrverband Prien am Chiemsee versetzt und dort in die Stelle als Kaplan eingewiesen wird. Ein separater Abschied für den beliebten Seelsorger wird voraussichtlich am 27. Juli folgen.                                                                                                                                             hab

Vom Kreis des Leidens zur Mitte finden

Kreuzwega
Erstmals seit der Einweihung der Kreuzweganlage zwischen der Urschlau und der Gründbergstube im Oktober des vergangenen Jahres wurde das „Kulturprojekt Schwarzkopf“ für eine Kreuzwegandacht genutzt. Bei frühlingshaften Temperaturen machten sich viele am Sonntag Nachmittag auf den Weg ins Brander Tal. Pfarrer Thomas Schmeckenbecher und Pastoralreferent Georg Gruber begrüßten die Mitfeiernden am Parkplatz Urschlau. Schweigend ging man dann durch die aufblühende Natur zu den kreisförmig angeordneten Stelen mit den Stationen des Leidensweges Jesu, die auf Bronzetafeln nach der Vorlage des Künstlers Andreas Schwarzkopf dargestellt sind. Station für Station wurde von der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus bis hin zur Grablegung betend und singend abgegangen.

An jeder Station beteten die Teilnehmer einen Abschnitt des 22. Psalms, den Jesus nach dem Bericht der Evangelien selbst am Kreuz gesprochen hatte. Am Ende wurde das Mosaik in der Mitte der Anlage, das den auferstandenen Christus darstellt, in den Blick genommen. Pfarrer Schmeckenbecher betonte, wie wichtig es sei, im Kreislauf des Leidens die Richtung zu ändern und ins innere des Kreises in die Arme des Auferstandenen zu gehen, der selbst durch seine Auferstehung den Kreislauf des Leidens und des Todes durchbrochen hat. So blieben am Ende des ökumenischen Gebetes noch viele Teilnehmer beisammen, kamen ins Gespräch oder ließen in aller Ruhe noch einmal die Anlage auf sich wirken.


Kreuzwegb
Station für Station wurden der Leidensweg Jesu betrachtet.
(Fotos: Manfred Hartl)