Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Auch der Regen schreckte nicht von der Wallfahrt ab

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Große Teilnahme an der 21. Ruhpoldinger Pfarrwallfahrt
Überraschend viele Ruhpoldingerinnen und Ruhpoldinger, sowie auswärtige Pilger machten sich kürzlich auf den Weg zur jährlichen Pfarrwallfahrt nach Maria Kirchental in der Gemeinde St. Martin bei Lofer. Selbst der zeitweise wolkenbruchartige Regen konnte aber die Wallfahrer nicht abhalten, den traditionellen Weg zu gehen.
 
Allein 84 Pilger führten Christian Burghartswieser und Wolfgang Heigermoser  erstmals beim 21. Bittgang als Nachfolger von Franz Ringsgwandl auf dem langen Weg mit neun Stunden reiner Gehzeit vom Staubfall über das Heutal und die Loferer Alm zum Wallfahrtsort. Eine zweite Gruppe marschierte unter Führung von Jochen Morawietz von Schneitzlreuth, Au bei Lofer und den Tiroler Steig nach Kirchental. Andere kamen über den „Salzburger Steig“, mit dem Bus, dem Fahrrad oder mit ihren Autos.
 
 Nach Ankunft zogen alle Pilger in die Wallfahrtskirche ein, wo Pfarrer Otto Stangl mit Diakon Sepp Eixenberger den Wallfahrtsgottesdienst zelebrierte, an dem eine Rekordbeteiligung von über 250 Pilgern teilnahm. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der „Ruhpoldinger Rathausmusi“ und dem „Wallfahrer-Viergesang“ unter Leitung von Pastoralreferent Georg Gruber. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Stangl an das, für den Tag so passende, Evangelium. „Das Wort Gottes ist wie der Regen, der vom Himmel fällt“, sagte er. Zwei Jubiläen hob er an diesem Tag besonders hervor. Schwester Cortona, die das Wallfahrerkreuz  der Ruhpoldinger in die Kirche trug, konnte nämlich vor ein paar Tagen ihre goldene Profeß feiern und das Ehepaar Herta und Heinrich Müller aus der Heimatgemeinde auf 50 Ehejahre zurückblicken.
 
Nach der Messfeier ist es bereits eine schöne Tradition, dass sich die Wallfahrer im Gasthof Hochmoos unterhalb des Tiroler Steiges noch zum gemütlichen Abschluss treffen - und sei es nur, um die Strapazen besser vergessen zu können. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dort wieder sechs Ruhpoldinger Musikanten.
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Suchen und Finden - Gott-sei-Dank-Wallfahrt nach Maria Eck

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22 Leute machten sich dieses Jahr auf den Weg zu Fuß nach Maria Eck, um Gott Dank zu sagen – heuer ein etwas kleineres Häuflein, dafür diesmal sehr international, da sich auch vier Asylbewerber aus Afrika beteiligten. Die Geschichte vom Zöllner Zachäus begleitete die Wallfahrer auf ihrem Weg. Sie machten sich mit Zachäus auch auf einen inneren Weg, einer Suche nach einem neuen Blick für das eigene Leben und nach heilender Begegnung. An den Stationen auf dem abwechslungsreichen Weg wurde gesungen und gebetet, und es gab Impulse zum Nachdenken. Die Regenwolken, die sich anfangs drohend am Himmel gezeigt hatten, verflüchtigten sich wieder, und auf dem letzten Stück des Weges kam die Sonne zum Vorschein. Bei der abschließenden Andacht in der Wallfahrtskirche war dann die Gelegenheit für Dank und Fürbitte. Viele stärkten sich anschließend noch bei einer Einkehr und genossen den weiten Blick über den Chiemgau.