Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Heilige in unserer Pfarrkirche St.Georg

Heiliger St. Georg unser Pfarrpatron



Der Heilige Georg (Griech.: „der Landmann“)

Märtyrer und einer der 14 Nothelfer, war Soldat des römischen Heeres zur Zeit Kaiser Diokletians und wurde in Kappadozien oder Lydda um 304 enthauptet.
Viele Legenden ranken sich um Georg. Besondere Bedeutung erlangte die Erzählung vom Kampf des Ritters Georg mit einem Drachen. Dargestellt wird Georg als Ritter mit Lanze oder Schwert, den Drachen durchbohrend.

Patron des Bistums Limburg, des engl. Königreichs, des byzantinischen Reiches, von Georgien, Griechenland, Tirol, von 13 Ritterorden, der Soldaten, Bauern, Reiter, Bergleute, Sattler, Pfadfinder, Artisten, Wanderer, Gefangenen, Spitäler und Siechenhäuser, Pferde und des Viehs ; gegen Kriegsgefahr, Versuchungen, Fieber, Pest, für gutes Wetter.

Namens- und Gedenktag: 23. April

Die Heiligen im Monat Januar

Heiliger Vinzenz











(Lat.: „der Siegreiche“,
nach der Überlieferung Archidiakons des Bischofs Valerius von Saragossa, wurde er mit diesem nach Valencia verbannt. Dort wurde er wegen seines christlichen Glaubens nach einer glänzenden Verteidigung zu Tode gemartert an einem 22. Januar, wahrscheinlich 304. Schon im Frühmittelalter entstand an seinem Grab und bei seinen Reliquien ein blühender Kult, der sich später auch in Frankreich und auf den deutschen Sprachraum ausdehnte.
Patron der Ziegelbrenner, Töpfer, Dachdecker, Winzer, Seeleute, Holzfäller; des Federviehs; der Kaffeehäuser; bei Körperschwäche; zur Wiedererlangung gestohlener Sachen.
Namens- und Gedenktag: 22. Januar

Heiliger Sebastian

asebastian
(Griech./Lat.: „verehrungswürdig“),
nach Mitteilung des Ambrosius aus Mailand gebürtig, starb er als Märtyrer in Rom in der 2. Hälfte des 3. Jhs. – 354 wird berichtet, dass sein Grab an der Via Appia am Eingang des Coemeteriums „ad catacumbas“ sei. Die Legende aus der 1. Hälfte des 5. Jhs. berichtet, Sebastian sei Offizier der kaiserlichen Garde gewesen, der auf Befehl Kaiser Diokletians mit Pfeilen durchschossen wurde. Er erholte sich durch die Pflege einer christlichen Witwe, bekannte sich erneut zu seinem Glauben und wurde daraufhin mit Keulen erschlagen. - Reliquien Sebastians befinden sich seit 1250 im Franziskaner-Kloster Hagenau/Elsass, sowie angeblich im Kloster Ebersberg/Oberbayern. Im Spätmittelalter erlebte der Kult Sebastians eine große Blüte, da er der Pfeile wegen als Pestpatron verehrt wurde.
Patron der Sterbenden, Schützengilden, Kriegsinvaliden, Büchsenmacher, Eisenhändler, Zinngießer, Steinmetze, Gärtner, Gerber, Töpfer, Bürstenbinder und –händler, Raketenmacher, Leichenträger; der Brunnen; bei Verwundungen, gegen Pest, Seuchen, Viehkrankheiten, Epilepsie, Religionsfeinde.
Namens- und Gedenktag: 20. Januar