Pfarrei
St. Georg Ruhpolding

Jetzt gibt es auch für Kinder einen KirchenführerVergangenen Sonntag offiziell vorgestellt 

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Jetzt ist er also da, der neue Kinder-Kirchen-Führer für die Ruhpoldinger Pfarrkirche St. Georg. Am vergangenen Sonntag wurde er offiziell beim Familienwortgottesdienst, den Pastoralreferent Georg Gruber abhielt, der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
Initiatorin für den Kinder-Kirchen-Führer war Gemeindereferentin Conny Gaiser, die bis 2010 in der Pfarrei tätig war. Als sie vor fünf Jahren dann Ruhpolding verließ, blieb aber das „Kinder-Kirchen-Führer-Team“, bestehend aus Rosa Gastager, Johanna, Evi und Laura Plenk, Andrea und Sophia Zacher, Sebastian Beilhack, Florian Krutzenbichler, Lisa  Schmaus, sowie Cäcilia und Franziska Hauber nicht untätig und entwickelten das Kirchenführerheft bis zur Druckreife weiter.
 
Bei der recht gut besuchten Familienwortgottesdienstfeier, die vom Kirchenchor aus Au am Inn musikalisch gestaltet wurde, stellten sieben Kinder und der Mesner, Stefan Lehmann, in einem szenischen Spiel als Hinweis auf den Inhalt des Kirchenführers acht der insgesamt 17 Heiligenfiguren dar. Pastoralreferent Georg Gruber sagte zum Sinn des Kinderkirchenführers: „Was man kennt und mit dem man sich vertraut gemacht hat, schätzt man mehr“. So sei es auch mit diesem Heft, das den Kindern „ihre“ Pfarrkirche noch näher bringen möchte. Nach dem Auszug aus der Kirche bekamen dann die anwesenden Kinder und die Erwachsenen je einen Kinder-Kirchen-Führer überreicht.
 
„Hallo, ich bin Jirgi. Ich bin ein Ritter, genau wie der Heilige Georg, mit dem ich verwandt bin“, heißt es im Vorwort zum Kirchenführer. Diese Figur wurde extra von Milena Gugg entworfen und gezeichnet. Auf 24 Seiten wird dem kleinen Kirchenbesucher anschaulich und gut verständlich erklärt, was die Pfarrkirche außen und innen „alles zu bieten hat“. So werden zum Beispiel die Abmessungen der Kirche mit der Körpergröße von Kindern in ein Verhältnis gesetzt, um die gewaltigen Meterzahlen besser verstehen zu können. Sogar ein kleines Rätsel ist beinhaltet, anhand dessen man selbst überprüfen kann, was man „gelernt hat“. Bleibt die Frage, ob auch die Erwachsenen sofort die richtige Antwort finden würden. Alles in allem – eine gelungene Handreichung für die jüngsten  Kirchenbesucher. Das Heft ist übrigens am Schriftenstand der Pfarrkirche zu einem kleinen Geldbetrag erhältlich.                                                                                                                                                         hab